Schlagwort: Politik

  • Sachverstand

    14.11.2024/EG
    Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wiesbaden

    Sachverständige fordern entschlossene Modernisierung

    In der Pressemitteilung zu ihrem aktuellen Jahresgutachten offenbaren die Sachverständigen das Handeln und Streben der Parteifunktionäre: „Versäumnisse bei den Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur, Verteidigung und Schulbildung, deren gesellschaftlicher Nutzen größtenteils erst in der Zukunft eintritt. Diese werden gegenüber Ausgaben, die der derzeitigen Wählerschaft zugutekommen, von der Politik oft zurückgestellt“.

    Die Mitteilung lesen Sie hier.

    Das Jahresgutachten sowie ergänzende Informationen lesen Sie hier.

  • Befunde aus der Sozialforschung

    07.11.2024/EG
    Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

    Sozialbericht 2024: Sehr wenige verfügen über sehr viel

    „Trotz deutlich gestiegener Vermögen bleibt deren Verteilung weiterhin sehr ungleich. 2021 verfügten die reichsten 10 % der Haushalte in Deutschland über 56 % des Gesamtvermögens. Deutschland zählt damit im europäischen Vergleich zu den Spitzenreitern in Sachen Ungleichheit. Eine wichtige Ursache dafür, dass Vermögensunterschiede über Generationen hinweg bestehen bleiben, sind Schenkungen und Erbschaften.“
    Die WZB-Mitteilung lesen Sie hier und den Sozialbericht 2024 lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Ergänzende Informationen lesen Sie im Beitrag „Geldvermögen“ vom 24.10.2024.

  • Buchtipp: „Explosive Moderne“

    01.11.2024/EG

    Eva Illouz: Explosive Moderne
    Aus dem Englischen von Michael Adrian

    Sachbuch (Gesellschaft, Politik)

    „Politiken der Angst, Spiralen der Enttäuschung, Menschen in Wut. In ihrem neuen Buch blickt Eva Illouz auf unsere aufgewühlte Zeit aus der Perspektive der Gefühle, die sie prägen. Angst, Enttäuschung und Wut, aber auch Scham oder Liebe sind fest in die sozialen Arrangements der westlichen Moderne eingebaut – und werden von ihrer Ökonomie, Politik und Kultur intensiv bewirtschaftet. Sie sind psychologisch relevant, moralisch bedeutsam, politisch wirksam – und hochgradig ambivalent. Das macht die Gegenwart, in der wir leben, so brisant, ja explosiv.“

    Autorin

    Eva Illouz, geboren 1961, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique, CSE-EHESS in Paris. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Anneliese-Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und den EMET-Preis für Sozialwissenschaften. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

    Verlag: Suhrkamp
    Erscheinungstag: 11.11.2024

  • Videotipp: „Frustrierte Gesellschaft“

    30.10.2024/EG
    Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

    Richard David Precht im Gespräch mit Soziologin Eva Illouz über den ‚Stammbaum‘ frustrierter Gesellschaftsteile

    Bleibt die Hoffnung auf ein besseres Leben unerfüllt, kann dieser unbefriedigende Lebenslauf sich in Enttäuschung und Wut zeigen.
    Eva Illouz: „Es gibt eigentlich keine andere Aufgabe der Politik, als eine Maschine für Versprechen zu sein.“

    Die Sendung sehen Sie hier.

    Eva Illouz lehrt und forscht Sozialwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem, der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris sowie an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

  • Audiotipp: „Wohlstand für alle?“

    25.10.2024/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk (BR), München

    Sollte Reichtum begrenzt werden? Was verursacht leistungsloses Einkommen?

    BR-Moderatorin Andrea Mühlberger im Gespräch mit Fabian Pfeffer, Soziologe an der LMU München, und Josef Rick, Immobilienunternehmer aus Ratingen, über Verteilung des Wohlstands.

    Den Podcast hören Sie hier.

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche „Vermögen“.

    Zum Thema

    DGB Niedersachsen, #schlaglicht 31/2024, Auszug:
    „Zurzeit sind die Steuern auf Löhne und Verbrauch für fast 70 Prozent des gesamten Steueraufkommens des Staates verantwortlich. Auf der anderen Seite liegt der Beitrag von Vermögen und Erbschaften mit nur einem Prozent kaum noch im messbaren Bereich (siehe Diagramm).“
    Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier.