Schlagwort: Politik

  • Buchtipp: „Abschreckend oder erschreckend?“

    13.12.2024/EG

    Erich Vad: Abschreckend oder erschreckend?
    Europa ohne Sicherheit

    Sachbuch (Politik, Waffen)

    „Was hat das Südchinesische Meer mit der Krim-Halbinsel zu tun? Sind die USA noch unser Freund und Helfer? Apropos: Unter welcher Flagge kämpft eigentlich Europa?
    Europa braucht nachhaltige Sicherheit. Und die kommt nicht von allein, sondern nur, wenn wir etwas dafür tun, und sie kommt hoffentlich auch aus Deutschland. Denn wenn wir das Leben, wie wir es kennen, und unsere Freiheit bewahren wollen, dann müssen wir unsere eigenen – deutschen wie europäischen – Interessen kennen und danach handeln.
    Ein Buch für alle, die wissen wollen, was es braucht, um Europa zu stärken und den Frieden zu wahren.“

    Autor

    Dr. Erich Vad ist Unternehmensberater, Sicherheits- und Militärexperte, Publizist und Buchautor. Der Brigadegeneral a. D. war von 2006 bis 2013 Gruppenleiter im Bundeskanzleramt, Sekretär des Bundessicherheitsrats und militärpolitischer Berater der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Verlag: Westend
    Erscheinungstag: 10.06.2024

  • DB im europaweiten Vergleich

    09.12.2024/EG
    Quelle: Transport & Environment (T&E), Brüssel

    Nichtregierungsorganisation T&E untersuchte 27 Bahnbetreiber in Europa bezüglich Ticketpreise, Sondertarife, Verlässlichkeit, Buchungserfahrungen, Entschädigungs, Erfahrungen der Reisenden, Nachtzüge, Fahrradtransporte:

    Die Ergebnisse zeigen, dass die SBB (Schweiz) der zuverlässigste Bahnbetreiber ist, gefolgt von der SNCB (Belgien) auf Rang zwei und der RENFE (Spanien) auf Rang drei. Dagegen kommt es bei der DB (Deutschland), der CP (Portugal) sowie der Snälltåget (Schweden) häufig zu Verspätungen und Stornierungen.
    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Daten & Fakten zur Schieneninfrastruktur, im Vergleich mit anderen europäischen Ländern, sowie ergänzende Daten lesen Sie hier.

  • Audiotipp: „Wie umgehen mit Deserteuren?“

    06.12.2024/EG
    Quelle: Südwestrundfunk (SWR), Stuttgart

    Reportage von Rolf Cantzen, Autor und Journalist, über Kriegsdienstverweigerer und Zwangsrekrutierung

    „Deserteure flüchten aus Armeen und entziehen sich dem Kriegsdienst. Ihre Motive sind unterschiedlich – persönliche, religiöse, politische oder die Angst im Krieg zu sterben …“

    Die Reportage hören Sie hier.

    Zum Thema

    „Nach Angaben der Bundeswehr leidet etwa jeder vierte Afghanistan-Rückkehrer unter psychischen Folgen wie Angsterkrankungen, Depressionen, traumatischen Belastungsstörungen und Suchterkrankungen.“

    Den Beitrag lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Nicht einen Schritt weiter nach Osten“

    29.11.2024/EG

    Mary Elise Sarotte: Nicht einen Schritt weiter nach Osten
    Amerika, Russland und die wahre Geschichte der Nato-Osterweiterung.

    Sachbuch (Militär, Politik)

    „Not one inch eastwards – nicht einen Schritt weiter nach Osten. Mit diesen Worten schlug US-Außenminister James Baker Gorbatschow im Rahmen der Verhandlungen um die deutsche Wiedervereinigung einen hypothetischen Handel vor: Ihr gebt euren Teil Deutschlands frei, wir verrücken die Nato nicht nach Osten. Seitdem ranken sich um dieses Gespräch zahlreiche Legenden und Kontroversen. Gab es ein Versprechen des Westens, sich nicht auszudehnen? Und wie kam es zu der heute so umstrittenen Nato-Osterweiterung? Mary Elise Sarotte hat Unmengen von Archivmaterial durchforstet, um eine der großen politischen Streitfragen unserer Zeit zu klären.“

    Autorin

    Mary Elise Sarotte hat den Kravis-Lehrstuhl für Geschichte an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS) inne und gehört dem Center for European Studies in Harvard und dem Council on Foreign Relations an.

    Verlag: C.H.Beck
    Erscheinungstag: 21.09.2023

  • Buchtipp: „Medien. Macht. Meinung.“

    15.11.2024/EG

    Renate Dillmann: Medien. Macht. Meinung.
    Auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit

    Sachbuch (Gesellschaft, Medien, Politik)

    „›Mission‹, ›Operation‹, ›Intervention‹ oder ›Krieg‹? ›Freiheitskämpfer‹ oder ›Terrorist‹? ›Regierung‹ oder ›Regime‹? ›Aggression‹ oder ›Verteidigung‹? Hält die Trennung von Information und Meinung, gehandelt als hohe Schule des Journalismus, einer ernsthaften Prüfung stand?
    Renate Dillmann beleuchtet das Selbstbild deutscher Leitmedien – sachliche Information und Kontrolle der Macht – und ihre tatsächlichen Leistungen als ›Vierte Gewalt‹. Und sie fragt:
    Warum wird Meinungs- und Pressefreiheit in demokratischen Staatswesen garantiert und zugleich beständig eingeschränkt? Wie funktioniert das Dreiecksverhältnis von Presse, Politik und Publikum? Wie frei und willig ist der Medienkonsum? Im Anschluss an einen ›Crashkurs Medienkompetenz‹ und eine Analyse der Funktion der ›freien Presse‹ geht der Band anhand konkreter Fallstudien – zum Ukraine- und Gazakrieg sowie zum ›Feindbild China‹ – ­Methoden einer Bericht­erstattung nach, die bereits im Sinne der geforderten Kriegsertüchtigung wirkt. Wie lässt sich jene Aufklärung organisieren, die sich die Medien selbst auf die Fahnen schreiben, aber nicht bieten?“

    Autorin

    Renate Dillmann, Dr. rer. pol., *1954. Studierte Politikwissenschaft/Geschichte/Soziologie in Mainz, Promotion in Hagen. Freie Journalistin und Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Bochum.

    Verlag: PapyRossaVerlag
    Erscheinungstag: 11.11.2024