Schlagwort: Partei

  • Über 1.700 WissenschaftlerInnen schreiben Offenen Brief an CDU/CSU-Fraktion

    04.03.2025/EG
    Quelle: Verfassungsblog, Berlin

    WissenschaftlerInnen fordern von der CDU/CSU-Fraktion eindringlich die politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen

    „Eine lebendige Demokratie ist auf eine kritische und engagierte Zivilgesellschaft angewiesen. Eine politische Einflussnahme auf NGOs, die sich für Grundrechte, Demokratie und den Rechtsstaat einsetzen, würde das Fundament unseres demokratischen Gemeinwesens untergraben. Wir appellieren stattdessen an den offenen, kritischen Dialog, die gegenseitige Toleranz und die Kooperation aller demokratischen Kräfte in Politik und Gesellschaft. Der Erosion demokratischer Kultur und dem Erstarken von Populismus und Rechtsextremismus kann nicht gegeneinander, sondern nur gemeinsam entgegengewirkt werden.“

    Den Offenen Brief lesen Sie hier.

  • ‚Wahlberater‘ zur Bundestagswahl 2025

    04.02.2025/EG

    Welche Partei teilt meine Einstellungen und Lebensbedürfnisse?

    Zur Klärung persönlicher Fragen an die zur Wahl stehenden Parteien, bieten verschiedene Wahl-Tools ihre Hilfe an:

    Agrar-O-Mat

    DeinWal

    PflegOMat

    Real-O-Mat

    Steuer-O-Mat

    Wahl.Chat

    Wahl-Kompass

    Wahl-O-Mat

    Wahlquiz

    WahlSwiper

    Wahltraut

    Wahlweise

    Zum Thema

    Welche Partei be- bzw. entlastet wen?
    Ökonomen des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim untersuchten die finanziellen Wirkungen, die Reformvorschläge verschiedener Parteien für Privathaushalte entfalten. Die Forschungsergebnisse lesen Sie hier.

  • Gesetzliche Neuregelungen zum Januar 2025

    23.12.2024/EG
    Quelle: Bundesregierung, Berlin / Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf

    Selektive Auflistung gesetzlicher Neuregelungen, die zum Jahreswechsel in Kraft treten:

    • Ermäßigter Steuersatz: Für den innergemeinschaftlichen Erwerb sowie die Lieferung von Kunstgegenständen wird Steuersatz von 19 Prozent auf sieben Prozent gesenkt.
    • 70 %: Die Stromumlagen steigen um 1,3 Cent auf 3,15 Cent pro Kilowattstunde.
    • Der Zusatzbeitrag gesetzlicher Krankenkassen steigt um 0,8 Prozent auf 2,5 Prozent.
    • 27 %: Die Gasnetzentgelte steigen für Gaskunden mit einem Jahresverbrauch in Höhe von 20.000 Kilowattstunden um etwa 27 Prozent bzw. 80 Euro pro Jahr.
    • 20 %: Die Prämien für Kraftfahrzeugversicherungen steigen um bis zu etwa 20 Prozent.
    • 18 %: Deutschlandticket für den Nah- und Regionalverkehr steigt um 9 Euro auf 58 Euro.
    • 15 %: Das Wohngeld steigt um 15 Prozent bzw. 30 Euro pro Monat.
    • 11,8 %: Der Preis für den Standardbrief steigt um 0,10 Euro auf 0,95 Euro. Brief- und Paketversand werden teurer.
    • 4,5 %: Die Leistungsbeiträge der Pflegeversicherung werden um 4,5 Prozent angehoben.
    • 3,2 %: Der Mindestlohn erhöht sich um 40 Cent auf 12,81 Euro.
    • 2,0 %: Das Kindergeld wird um monatlich 5 Euro auf 255 Euro pro Kind angehoben.
    • Beitrag zur Pflegeversicherung erhöht sich um 0,2 Prozent auf 3,6 Prozent. Für Kinderlose ist der Beitrag höher, für Familien mit Kindern geringer.
    • Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich auf 5.512,50 Euro monatlich bzw. 66.150 Euro jährlich.
    • Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich auf 6.150 Euro monatlich bzw. 73.800 Euro jährlich.
    • Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung erhöht sich auf monatlich 8.050 Euro bzw. 96.600 Euro jährlich.
    • Beitragsbemessungsgrenze in der knappschaftlichen Rentenversicherung erhöht sich auf 9.900 Euro monatlich bzw. 118.800 Euro jährlich.

    Ergänzende Informationen und weitere Neuregelungen lesen Sie hier und hier.

  • Sachverstand

    14.11.2024/EG
    Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wiesbaden

    Sachverständige fordern entschlossene Modernisierung

    In der Pressemitteilung zu ihrem aktuellen Jahresgutachten offenbaren die Sachverständigen das Handeln und Streben der Parteifunktionäre: „Versäumnisse bei den Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur, Verteidigung und Schulbildung, deren gesellschaftlicher Nutzen größtenteils erst in der Zukunft eintritt. Diese werden gegenüber Ausgaben, die der derzeitigen Wählerschaft zugutekommen, von der Politik oft zurückgestellt“.

    Die Mitteilung lesen Sie hier.

    Das Jahresgutachten sowie ergänzende Informationen lesen Sie hier.

  • Videotipp: „Frustrierte Gesellschaft“

    30.10.2024/EG
    Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

    Richard David Precht im Gespräch mit Soziologin Eva Illouz über den ‚Stammbaum‘ frustrierter Gesellschaftsteile

    Bleibt die Hoffnung auf ein besseres Leben unerfüllt, kann dieser unbefriedigende Lebenslauf sich in Enttäuschung und Wut zeigen.
    Eva Illouz: „Es gibt eigentlich keine andere Aufgabe der Politik, als eine Maschine für Versprechen zu sein.“

    Die Sendung sehen Sie hier.

    Eva Illouz lehrt und forscht Sozialwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem, der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris sowie an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.