Schlagwort: Einkommen

  • Sozialstatus beeinflusst Kommunikation

    16.11.2016/EG aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    DIW-Studie: Art der Nutzung von IT und Kommunikationstechniken hängt von Einkommen und Bildung ab

    Während vor 15 Jahren Jugendliche aus Haushalten mit geringem Einkommen und geringer Bildung seltener Zugang zu privaten PCs und zum Internet hatten, ist dies heute für nahezu alle 17-Jährigen im Land gewährleistet. „Haushaltseinkommen, Bildungsgrad der Eltern oder Migrationshintergrund machen heutzutage so gut wie keinen Unterschied mehr, wenn es darum geht, wer Zugang zum Internet hat“, so die DIW-Studien-Autorin Sandra Bohmann. „Was sich allerdings entlang bestimmter sozio-demographischer Merkmale unterscheidet, ist die Art und Weise, wie die jungen Menschen die IT- und Kommunikationstechnologien nutzen“, ergänzt Sandra Bohmann. Ein geringes Haushaltseinkommen gehe mit einer stärkeren Nutzung des Internets einher. Jugendliche aus Haushalten mit einem hohen sozialen Status beschäftigen sich dagegen weniger mit IT- und Kommunikationstechnologien und verbringen mehr Zeit mit anderen Beschäftigungen als Gleichaltrige aus Haushalten mit niedrigerem Status. diw.de

  • Sozialstatus bestimmt Gesundheit

    13.11.2016/EG aus dem Medium ’Der Standard‘, Wien

    Einkommen und sozialer Status bestimmen zu 40 % den Gesundheitszustand

    „In Diskussion über das Gesundheitswesen entsteht oft der Eindruck, dass zuvorderst die medizinische Versorgung Gesundheit „produziert“. Das ist falsch. Den größten Anteil machen Einkommen und Sozialstatus aus.“ derstandard.at

  • TV-Tipp: Bedingungsloses Grundeinkommen

    14.10.2016/EG aus dem Gemeinschaftssender ‘3sat‘, Mainz

    Das Wirtschaftsmagazin ’makro‘ widmet sich heute Abend, ab 21 Uhr, dem bedingungslosen Grundeinkommen

    Mit dem aktuellen Umbruch in das nächste industrielle Zeitalter der Digitalisierung, Stichwort Industrie 4.0, werden immer mehr Menschen durch Prozessoren und Roboter ersetzt. Doch was ersetzt dann den Arbeitslohn? Für Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens steht fest, dass das bedingungslosen Grundeinkommen die Gesellschaft sozialer, freiheitlicher, wirtschaftlicher, familienfreundlicher, ökologischer, sinnorientierter, angstfreier, krisenfähiger, bewusster, zukunftsfähiger und spannender gestaltet. 3sat.de

    Zum Thema

    Laut der Studie ‘Independent Work‘, die das McKinsey Global Institute (MGI) am vergangenen Montag in Washington veröffentlicht hat, arbeiten rund 21 Millionen Deutsche (30 Prozent aller über 15 Jahre) in unabhängigen Arbeitsverhältnissen. Das bedeutet, sie sind selbstständig, befristet beschäftigt oder bessern ihre Einkommen neben Schule, Studium, Erstjob oder Rente durch unabhängige Tätigkeiten auf.

  • Sozialhilfebedarf steigt

    10.10.2016/EG aus dem Statistischen Bundesamt, Wiesbaden

    Ausgaben für Sozialhilfe ist im Jahr 2015 um 4,8 Prozent gestiegen / Höchster Bedarf in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen / Niedrigste Bedarf in Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Bremen

    Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 27,7 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entsprach dies einer Steigerung um 4,8 Prozent gegenüber 2014. ↗destatis.de

    Zum Thema

    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI): Ungleichheit bei der Einkommensverteilung in Deutschland hat den bisherigen Höchststand erreicht. WSI-Report 10/2016 boeckler.de.

  • Einkommen – Ein verschwiegenes Thema

    28.08.2016/EG aus dem Medium ’derFreitag‘, Berlin

    Journalist und Autor Bernd Kramer mit einem Beitrag über die Geheimniskrämerei zum Einkommen

    In Deutschland verdienen Frauen deutlich weniger als Männer. Im Vorteil ist auch wer seine Gehaltsverhandlungen gut führen kann oder einen guten ’Draht‘ zum Chef pflegt. Das Dossier des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, „Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern in Deutschland“ beziffert den Verdienstabstand von Frauen und Männern in den alten Bundesländern mit 24 Prozent und in den neuen Bundesländern mit sechs Prozent.

    Kramer: „In einer Studie untersuchten die beiden Wissenschaftlerinnen, wie der Transparenzschub das Gehaltsgefüge der Norweger verändert hat. Und sie stellten fest: Nachdem die Einkommen öffentlich waren, …“ Freitag.de