Schlagwort: Buchtipp

  • Buchtipp: Einkommen für alle

    20.04.2018/EG

    Götz W. Werner: Einkommen für alle
    Bedingungsloses Grundeinkommen – die Zeit ist reif

    Sachbuch (Arbeitswelt, Einkommen, Gesellschaft)

    Götz W. Werner, der Gründer von dm, ist der bekannteste Vertreter des bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland. Sein 2007 erschienenes Buch »Einkommen für alle« ist ein Klassiker der Literatur zum Thema. In den letzten zehn Jahren hat die Idee viele weitere Anhänger gefunden, Politiker aus allen Parteien und viele engagierte Bürger setzen sich dafür ein.

    In dieser überarbeiteten, aktualisierten und erweiterten Neuausgabe begründet Werner, warum die Zeit für die Einführung des Grundeinkommens reif ist – und zudem den künftigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt nicht anders begegnet werden kann. Dem Rationalisierungs-Tsunami »Industrie 4.0« wird vermutlich jede dritte Stelle zum Opfer fallen. Auch viele geistige Arbeiten werden Computer künftig schneller und präziser erledigen als wir. Aber das Tempo dieses Wandels lässt die Lebensrisiken und Sorgen vieler Menschen leider schneller wachsen als ihren persönlichen Wohlstand. Denn wer nicht weiß, ob er künftig noch gebraucht wird, der wird nicht motiviert, sondern gelähmt.

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen schüfe vor allem Freiheit. Wer weiß, dass eine bescheidene, aber menschenwürdige Existenz jederzeit gesichert ist, der kann sich frei entscheiden, wie er seine Fähigkeiten und Neigungen in die Gesellschaft einbringen will. Denn unsere hochgradig arbeitsteilige Gesellschaft hängt komplett von der Bereitschaft aller ab, für andere etwas zu leisten. (mehr …)

  • Buchtipp: Informiert euch!

    06.04.2017/EG

    Nina Horaczek, Sebastian Wiese: Informiert euch!
    Wie du auf dem Laufenden bleibst, ohne manipuliert zu werden

    Sachbuch (Informationen, Medien)

    Nie zuvor verfügte die Menschheit über so viele Informationen wie heute. Noch nie war der Zugang zu Informationen leichter. Genau das bringt auch Probleme mit sich. Was ist richtig, was falsch? Wer belügt uns und warum?

    Wie können wir Falschinformation schnell selbst entlarven? Was können wir tun, wenn wir selbst von Internetlügen oder Cybermobbing betroffen sind? Wer macht die Zeitung und wem gehört sie? Können uns Medien auch mit richtigen Zahlen belügen? Und wie verändern Fake News unsere Welt?

    Demokratie braucht informierte Wähler. Nach ihrem Bestseller »Gegen Vorurteile. Wie du dich mit guten Argumenten gegen dumme Behauptungen wehrst« legen Nina Horaczek und Sebastian Wiese nun einen kritischen Wegweiser durch die Medienwelt vor. Das Buch ist aber auch ein eindringlicher Appell, speziell an junge Leserinnen und Leser: Lasst euch nicht belügen – informiert euch! (mehr …)

  • Buchtipp: Ungleichheit

    23.01.2017/EG

    Gerfried Sperl: Ungleichheit

    Sachbuch (Ungleichheit)

    »Ungleichheit« ist zu einem Schlagwort unserer Zeit geworden. Die Schere zwischen Arm und Reich wird unübersehbar und vor allem immer schneller größer. Wie kommt es zu der Tatsache, dass wenige reiche Menschen so viel besitzen wie die halbe Bevölkerung? Und was machen diese Fakten mit uns und unserer Gesellschaft?

    Ungleichheit lässt sich aber nicht nur in Geld, Einkommen und Vermögen messen. Die Bildungsangebote, die Qualität der Arbeitsplätze und leistbares Wohnen sind weitere Kriterien dafür, ob sich die Diskrepanzen verringern. Die Beiträge der Journalisten, Wissenschaftler und Autorinnen im vorliegenden »Phoenix«-Band bieten einen Überblick darüber, wo die Ursachen der Ungleichheit liegen und wie sie bekämpft werden können.

    Mit Beiträgen von: Elfriede Jelinek, Joseph E. Stiglitz, Günter Wallraff, Hans Rauscher, Harry G. Frankfurt, Colin Crouch, Giacomo Corneo, Ayad Al-Ani, Sahra Wagenknecht u.a. (mehr …)

  • Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft

    16.03.2018/EG

    Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft

    Sachbuch (Arbeitswelt, Gesellschaft, Politik, Ungleichheit)

    Die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs war eines der zentralen Versprechen der »alten« BRD – und tatsächlich wurde es meistens eingelöst: Aus dem Käfer wurde ein Audi, aus Facharbeiterkindern Akademiker. Mittlerweile ist der gesellschaftliche Fahrstuhl stecken geblieben: Uniabschlüsse bedeuten nicht mehr automatisch Status und Sicherheit, Arbeitnehmer bekommen immer weniger ab vom großen Kuchen. Oliver Nachtwey analysiert die Ursachen dieses Bruchs und befasst sich mit dem Konfliktpotenzial, das dadurch entsteht: Selbst wenn Deutschland bislang relativ glimpflich durch die Krise gekommen sein mag, könnten auch hierzulande bald soziale Auseinandersetzungen auf uns zukommen, die heute bereits die Gesellschaften Südeuropas erschüttern. (mehr …)

  • Buchtipp: 2018 Jahrbuch rechte Gewalt

    02.03.2018/EG

    Andrea Röpke: 2018 Jahrbuch rechte Gewalt

    Sachbuch (Gesellschaft, Hass, Radikalismus, Terror)

    Nach Angaben aus dem Bundesministeriums des Innern wurden im vergangenen Jahr 1.906 Angriffe auf Flüchtlinge sowie 313 Anschläge und Überfälle auf Flüchtlingsunterkünfte registriert.

    Der rechte Mob macht mobil. Und Rechtsradikalismus ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Fremdenhass und Gewalttaten durch rechtsextreme Täter bundesweit zu, mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie geradezu explodiert. Das „Jahrbuch rechte Gewalt“ versammelt in einer umfassenden Chronik alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund, dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes aufrüttelnde Chronik über den Rechtsextremismus in Deutschland ist ein konkurrenzloses Desiderat für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger.
    Im Jahrbuch 2018 nimmt sie mit analytischen Reportagen unter anderem gefährliche Gruppen wie die Reichsbürgerbewegung unter die Lupe, außerdem das wachsende Graufeld von rechtsradikaler Gewalt und Rockerkriminalität und den Düsseldorfer Werhahn-Anschlag. (mehr …)