Schlagwort: Buchtipp

  • Buchtipp: Eine hodenlose Frechheit

    29.04.2022/EG

    Ida von Wegen: Eine hodenlose Frechheit
    Vom Männer-Dilemma moderner Frauen

    Sachbuch (Beziehung, Partnerschaft)

    „Weiblich, smart, unabhängig, sucht … und sucht …. und sucht … Unter den hiesigen Langzeitsingles tummeln sich erstaunlich viele erfolgreiche Frauen. Attraktive, schlaue, zielstrebige und eloquente Prachtexemplare in den besten Jahren, nur leider ohne Mann. Woran liegt das? Stockt die Gleichberechtigung etwa bei der Partnerwahl? Ida von Wegen untersucht, warum Erfolgsmomente und Eheversprechen nicht immer Hand in Hand gehen und lädt zu einer gründlichen Spurensuche ein mit Geschichten, die vom Bodenlosen ins Hodenlose und manchmal auch ins Hosenlose übergehen. Sie schreibt über Tinder-Pannen, verkappte Polyamore, Heiratsphobiker und Machomänner und zeigt, dass die moderne Frau vor allem eins braucht: Humor.“

    Autorin

    Ida von Wegen ist das Pseudonym der Kunstexpertin Dr. Franziska Ida Neumann. Sie hat Rechtswissenschaften, BWL, Kunstgeschichte und Germanistik studiert, unter anderem an der Pariser Sorbonne und am Louvre. Heute spricht die Autorin regelmäßig auf Finanzkongressen, lehrt als Gastdozentin an einer Universität zum Thema Kunstmarkt und führt ein eigenes Unternehmen.

    Lübbe Verlag, ISBN: 978-3-7517-1862-2, E-Buch, 12 Euro

  • Buchtipp: Aus die Maus

    22.04.2022/EG

    Wolfgang Pichler, Thomas Hartl: Aus die Maus
    Der Ratgeber für ein richtig mieses Leben

    Sachbuch (Informationen, Leben)

    „Sehen Sie immer alles schwarz, rechnen stets mit dem Schlimmsten und grübeln darüber nach, wo selbst bei guten Ereignissen der Haken ist? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie! Denn es zeigt, wie Sie voller Entschlossenheit ein richtig mieses Leben führen und es zielgerichtet in den Sand setzen.
    Dieses Buch nimmt notorische Schwarzseher, ewig Zu-kurz-Gekommene, Zauderer, Grübler und Unzufriedene leicht und humorvoll aufs Korn – nicht ohne mit dem richtigen Augenzwinkern Lösungsangebote zu servieren.
    Ein humorvoller, etwas anderer Ratgeber und ein Geschenkbuch zur Aufmunterung für alle, die sich von der Schwere der Welt und überall lauernden Problemen umzingelt fühlen.…“

    Autoren

    Wolfgang Pichler ist Psychotherapeut für Analytische Psychologie. Er arbeitet seit 2005 in eigener Praxis in Wels, Arbeitsschwerpunkte sind Angststörungen, Depressionen, Lebenskrisen, schwere und chronische Krankheiten. In diesem Buch bringt er aus seinen Erfahrungen mit Therapien jene Gedankengänge und festgefahrenen Überzeugungen ein, die in seinen Therapiesitzungen oft zum Tragen kommen.

    Dr. Thomas Hartl ist Schriftsteller. Er ist Autor von Romanen, Jugendbüchern, Ratgebern und Sachbüchern. Zudem publiziert er als Journalist in den Bereichen Gesundheit, Psychologie und Medizin. Als Büchercoach berät er angehende Autoren und begleitet deren Buchprojekte. Der Doktor der Rechtswissenschaften hat seinen alten Beruf längst an den Nagel gehängt und folgt seiner Leidenschaft, dem Schreiben.

    Goldegg Verlag, ISBN: 978-3-99060-278-2, Buch, 17 Euro

  • Buchtipp: Zugang verwehrt

    15.04.2022/EG

    Francis Seeck: Zugang verwehrt
    Keine Chance in der Klassengesellschaft: wie Klassismus soziale Ungleichheit fördert

    Sachbuch (Klassengesellschaft, Ungleichheit)

    „Die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und Position bestimmt unsere Gesellschaft grundlegend. Klassismus wirkt schon vor der Geburt und bis über den Tod hinaus. So ist etwa der Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung davon geprägt, und selbst die Art, wie wir bestattet werden. Klassismus kann sogar lebensbedrohlich werden. Und die längerfristige gesellschaftliche Entwicklung verschärft die sozialen Unterschiede, die Schere zwischen Arm und Reich geht seit Jahren immer weiter auseinander, die Schranken zwischen den Klassen verfestigen sich. Trotzdem wurde Klassismus bislang kaum beachtet. Das muss sich dringend ändern! Denn nur wenn wir uns mit Klassismus auseinandersetzen, ist eine sozial gerechte Gesellschaft möglich.“

    Autorin

    Francis Seeck, 1987 in Ostberlin geboren, ist promovierte Kulturanthropolog:in und Antidiskriminierungstrainer:in. Als Kind einer alleinerziehenden, erwerbslosen Mutter erlebte Seeck schon früh die Auswirkungen der Klassengesellschaft. Heute forscht und lehrt Seeck zu Klassismus und sozialer Gerechtigkeit, nach einer Vertretungsprofessur für Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg nun als Post-Doc an der HU Berlin. 2020 gab Seeck den breit beachteten Sammelband ›Solidarisch gegen Klassismus‹ mit Brigitte Theißl heraus.

    Atrium Verlag, ISBN: 978-3-85535-128-2, Buch, 9 Euro

  • Buchtipp: Wer älter wird, braucht Spaß am Leben

    08.04.2022/EG

    Bernd Stelter: Wer älter wird, braucht Spaß am Leben

    Sachbuch (Alter, Leben)

    „Rund um seinen 60. Geburtstag stellt sich Bernd Stelter dem Älterwerden – das gar nicht so schlecht ist, wie er findet, vor allem, wenn man die Alternative bedenkt. Aber: Jetzt geht’s ums letzte Drittel, Zeit für eine Bestandsaufnahme, um barrierefrei Neunzig zu werden. Stelter beginnt zu gehen, 10.000 Schritte täglich, und seine Muskeln so lange zu triezen, bis sie brennen. Aber der Mensch ist ja nicht nur Körper, da ist auch ein Geist, der nicht verkalken soll. Was könnte da besser geeignet sein, als jetzt, nach zwanzig Jahren Holland-Urlaub auf Deutsch endlich mal die Landessprache unserer Nachbarn zu lernen? Krach-Unfälle und Versprecher sind garantiert. Vor allem aber widmet sich Stelter voller Humor seinem eigentlich Herzensthema: der Freundlichkeit, mit uns selbst und mit unseren lieben Mitmenschen. Denn da gibt es einiges zu entdecken …“

    Autor

    Bernd Stelter, Jahrgang 1961, ist einer der bekanntesten deutschen Kabarettisten. Zehn Jahre lang war er Teil der 7 Köpfe auf RTL, ebenso lang moderierte er die beliebte WDR-Spielshow NRWDuell. Außerdem tourt er mit seinen Kabarettprogrammen durch Deutschland. Bernd Stelter lebt mit seiner Frau in der Nähe von Köln.

    Lübbe Verlag, ISBN: 978-3-7517-1866-0, E-Buch, 17 Euro

  • Buchtipp: Umgekehrter Totalitarismus

    01.04.2022/EG

    Sheldon S. Wolin: Umgekehrter Totalitarismus
    Faktische Machtverhälnisse und ihre zerstörerischen Auswirkungen auf unsere Demokratie.

    Sachbuch (Demokratie, Gesellschaft, Politik)

    „Ende des 20. Jahrhunderts sehen wir uns vermehrt neuen, postdemokratischen Regierungstechniken ausgesetzt, die Elemente der liberalen Demokratie mit denen totalitärer politischer Systeme verbinden. Das Streben nach Superpower und das Management von Demokratie haben zu diesem „umgekehrten“ Totalitarismus geführt, so Sheldon S. Wolin. Den zentralen Unterschied zum klassischen Totalitarismus sieht er darin, dass diese postmoderne Form totaler Herrschaft auf eine weitreichende Entpolitisierung der Bevölkerung und auf weichere, kaum wahrnehmbare Unterdrückungsmechanismen setzt.
    Wer die zerstörerischen Auswirkungen dieser neuen Machtstrukturen auf unsere Demokratie erkennen und verstehen will, kommt an diesem Klassiker der politischen Philosophie nicht vorbei!“

    Autor

    Sheldon S. Wolin, 1922-2015, Demokratietheoretiker und Politikwissenschaftler, lehrte u. a. an der University of Oxford und Princeton University und war der Lehrer von Judith Butler. Wolin prägte den Begriff eines „Umgekehrten Totalitarismus“ („Inverted Totalitarianism“). Seit der Veröffentlichung des Buches Politics and Vision: Continuity and Innovation in Western Political Thought 1960 hatte Wolin großen Einfluss auf die kritische Linke in den Vereinigten Staaten.

    Westend Verlag, ISBN: 978-3-86489-869-3, E-Buch, 30 Euro