Schlagwort: Automobil

  • IAA kann ‘Korrosion‘ nicht verhindern

    07.08.2017/EG aus dem Hessischen Rundfunk, Frankfurt am Main

    IAA 2017 ohne Aston Martin, Fiat, Mitsubishi, Nissan, Peugeot/DS, Rolls Royce, Volvo und ohne Tesla – bisher

    „Die Internationale Automobilausstellung (IAA) muss weiter Federn lassen. Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla wird in diesem Jahr nicht in Frankfurt ausstellen. hessenschau.de

  • Macht(selbst)verständnis der Automobilindustrie

    06.08.2017/EG aus dem Medium ’agora42‘, Stuttgart

    Frank Augustin (Chefredakteur) und Wolfram Bernhardt (Herausgeber) über eine narzisstische Branche

    Ähnelt die Stellung, welche die (wenigen selbstständigen) Automobilkonzerne innehaben, nicht jener der feudalen Herrscher, gegen welche der Liberalismus einst zu Felde zog? Werden nicht auf der einen Seite Zulieferer und Angestellte mit dem Argument der „Marktgesetze“ gegängelt, wohingegen es auf der anderen Seite völlig legitim zu sein scheint, die Hand offen zu halten, sobald es Unterstützung vom Staat gibt? Haben sich nicht im Umfeld der Autoindustrie über die Jahre hinweg ökonomische Strukturen und Gewohnheiten etabliert, die den Eintritt von Wettbewerbern in diesen Markt faktisch unmöglich machen (bis hin zur Einflussnahme auf Gesetze und DIN-Normen)? ↗agora42.de

    Lesen Sie auch „Das Auto im Kopf“ von Frank Augustin ↗agora42.de.

  • Automobildebatte: Politik wird unglaubwürdig

    01.08.2017/EG aus der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V., Berlin

    Transparency: ‚Kartell‘ zwischen Politik und Autoindustrie beenden

    „Offenbar konnten die Automobilunternehmen bisher ohne Sorge über rechtliche Konsequenzen agieren. Gesetzliche Standards wurden manipuliert, das zuständige Verkehrsministerium und die Zulassungsbehörde haben angesichts des Interessenkonflikts zwischen dem Schutz einer wichtigen Wirtschaftsbranche in Deutschland und dem Schutz von Umwelt und Verbrauchern weggeschaut.

    „Dieser Interessenkonflikt muss beendet werden. Die Verantwortung für saubere Autos und deren Kontrolle gehört ins Bundesumweltministerium. Für Abgaskontrollen und KFZ-Zulassungen muss künftig das Umweltbundesamt und nicht mehr länger das Kraftfahrt-Bundesamt zuständig sein“, so Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland.

    Zur Verbesserung des gesetzlichen Rahmens gehört auch ein Unternehmensstrafrecht, das Unternehmen effektiv, abschreckend und verhältnismäßig bestrafen kann. Außerdem müssen …“ ↗transparency.de

    Zum Thema

    Henning Vöpel, Geschäftsführer des Hamburger WeltWirtschaftsInstituts: „Die Aufdeckung des möglichen Kartells in der deutschen Automobilindustrie bedeutet weit mehr als einen spektakulären Fall für die Kartellbehörden. Das Autokartell ist Ausdruck eines negierten Technologiewandels und eines latenten Management- und Mentalitätsproblems der deutschen Volkswirtschaft insgesamt.“ ↗hwwi.org

  • Arbeitgeber Automobilindustrie

    28.07.2017/EG

    Automobilindustrie beschäftigt rund 2 % aller Arbeitnehmer in Deutschland – 828 Tsd. Menschen erarbeiteten im Jahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 407 Mrd. Euro

    In Deutschland standen im Jahr 2016 rund 43,5 Millionen Menschen im Berufsleben. Davon waren 39,2 Millionen Arbeitnehmer und 4,3 Millionen Selbständige erwerbstätig. In der Automobilindustrie produzierten 828.000 Beschäftigte (2,1 % aller Arbeitnehmer bzw. 13,6 % aller Arbeitnehmer im verarbeitenden Gewerbe) in 1.327 Betrieben (Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten) Kraftwagen und Kraftwagenteile. ↗und↗destatis.de

  • Autokonzerne: Die Fassaden brechen

    22.07.2017/EG

    Spekulation um Kartellabsprachen unter deutschen Automobilherstellern / Neue Klagewelle möglich

    „Deutsche Autobauer stehen einem Bericht zufolge unter dem Verdacht jahrelanger illegaler Absprachen zu Lasten von Verbrauchern und Zulieferern. VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler sollen sich in einem Kartell über Technik, Kosten und Zulieferer abgesprochen haben, wie der ‘Spiegel‘ meldete. Die Autobauer schweigen bisher dazu.“ ↗automobilwoche.de

    „Die Kartellbehörden hätten Hinweise auf die Absprachen bereits im Sommer vergangenen Jahres gefunden. Damals hätten sie im Rahmen von Ermittlungen über eine mögliche Absprache von Stahlpreisen auch Räume der Volkswagen AG durchsucht. Als eine Art Beifang hätten sie Hinweise auf möglicherweise illegale Absprachen in der Autoindustrie gefunden. Nur zwei Wochen später habe VW die Selbstanzeige beim Bundeskartellamt eingereicht. Auch Daimler habe ein solches Dokument bei den Wettbewerbshütern hinterlegt. Dadurch wollten die Unternehmen offenbar mögliche Strafzahlungen mindern.“ ↗automobil-produktion.de