28.07.2025/EG
Technische Universität München (TUM)
Gesundheitsrelevante Informationen sind für 76 Prozent der rund 2.000 Befragten nur schwer greifbar
„Werden die vorliegenden Ergebnisse in den Kontext vorheriger Studien gesetzt, zeigt sich, dass der Anteil der Menschen, welche den Umgang mit gesundheitsrelevanten als schwierig empfindet, größer wird. Aufgrund des Querschnitts-Erhebungsdesigns dieser Studie kann zwar nicht zweifelsfrei geklärt werden, durch was diese Entwicklungen letztendlich bedingt werden. Jedoch erscheint es im Kontext der ansteigenden Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen (Schüz und Jones 2024) plausibel, dass es tatsächlich schwieriger wird, an Informationen zu gelangen, die auf die individuelle Bedarfslage zugeschnitten sind, verlässlich, evidenzbasiert und nicht tendenziös sind, und die zudem in einer Sprache formuliert sind, die für Laiinnen und Laien gut verständlich ist. Beispielsweise konnte demonstriert werden, dass Social Media-Plattformen die Verbreitung von Fehlinformation potenzieren, während richtige Informationen weniger geteilt werden (Vosoughi et al. 2018)…“
Die Studie „Gesundheitskompetenz in Deutschland 2024“ lesen Sie hier.
Zum Thema
Die Verbraucherzentrale hat qualifizierte Informationsquellen für Gesundheitsinformationen gelistet. Die Adressen lesen Sie hier.