Kategorie: Allgemein

  • Buchtipp: Wirtschaft hacken

    19.11.2021/EG

    Uwe Lübbermann: Wirtschaft hacken
    Von einem ganz normalen Unternehmer, der fast alles anders macht

    Sachbuch (Konsum, Nachhaltigkeit, Wirtschaft)

    „Was wäre, wenn man alles ganz anders machen könnte? Seit beinahe zwei Jahrzehnten ist dies für den Unternehmer Uwe Lübbermann keine theoretische Frage mehr, sondern ein anhaltendes soziales und ökonomisches Experiment. Erstmals hat er es umgesetzt zusammen mit seinem »Getränke-und-mehr«-Kollektiv Premium: Rabatte für diejenigen, die nur geringe Mengen abnehmen; gleiches Gehalt für alle; im Internet frei verfügbare Rezepte für die hergestellten Getränke; keine schriftlichen Verträge und die Klärung sämtlicher Unternehmensbelange in einer konsensdemokratischen Struktur.“

    Autor

    Uwe Lübbermann ist Gründer des kollektiv geführten Unternehmens Premium-Cola. Aufbauend auf seinen nunmehr zwanzigjährigen Erfahrungen mit Premium arbeitet Lübbermann auch als Berater, Referent und Trainer. Zu seinen Auftraggebern gehörten in der Vergangenheit DAX-notierte Unternehmen ebenso wie das Fusion-Festival oder die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate. Als Dozent ist und war er tätig an verschiedenen Hochschulen, darunter die Leuphana Unversität Lüneburg, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und die Alanus Hochschule in Alfter. Lübbermann lebt in Hamburg.

    Büchner Verlag, ISBN: 978-3-96317-771-2, E-Buch, 14 Euro

  • COVID-19: Anpassungen

    18.11.2021/EG
    Quelle: Bundesregierung, Berlin

    Den heute gefassten Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und -chefs der Länder lesen Sie hier ↗bundesregierung.de.

  • Digitalisierung: Von wenigen Akteuren abhängig

    17.11.2021/EG
    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Berlin

    Wissenschaftler des „ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung“ erarbeiteten im Auftrag des BMWi eine Bestandsaufnahme sowie Handlungsfelder zur digitalen Souveränität Deutschlands

    Die ZEW-Wissenschaftler identifizierten fünf Handlungsfelder:

    1. Abbau von Informationsdefiziten und Sensibilisierung: …
    2. Kontinuierliches Monitoring und Risikoanalyse: …
    3. Stärkung der Technologie- und Datensouveränität: …
    4. Aufbau von digitalen Kompetenzen: …
    5. Agiles und kooperatives Handeln: …

    Die „Schwerpunktstudie Digitale Souveränität“ lesen Sie hier de.digital

  • Radio-Tipp: Legale Ausbeutung

    16.11.2021/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk, München

    Radiofeature von Charly Kowalczyk über Deutschlands unsichtbare Arbeitssklaven aus Osteuropa

    „Hunderttausende Menschen aus Bulgarien, Rumänien und Polen sind nach Deutschland gekommen, um der Armut ihrer Heimatländer zu entfliehen. Das deutsche Arbeitsrecht erlaubt Unternehmen und skrupellosen Netzwerken, sie dennoch auszubeuten.“ br.de

    Zum Thema

    Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

    Die Schadenssumme im Rahmen der straf- und bußgeldrechtlichen Ermittlungen summierte sich im Jahr 2020, nur auf die überprüften Arbeitgeber bezogen, auf 816 Millionen Euro zuzüglich der Steuerschäden aus Ermittlungsverfahren der Länder. Ergänzende Informationen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung lesen Sie auf Seite 18 der Jahresstatistik 2020 zoll.de.

  • Buchtipp: Wörter machen Leute

    12.11.2021/EG

    Wolf Schneider: Wörter machen Leute
    Magie und Macht der Sprache

    Sachbuch (Denken, Sprache)

    „Die Sprachwissenschaft ist eine schwierige Wissenschaft- bei Wolf Schneider jedoch ist sie in einer Übersicht von höchster Lesbarkeit dargeboten, von Platon über Humboldt und Friedrich Engels bis zu Noam Chomsky. Darüber hinaus untersucht das Buch Bereiche, die von der Sprachwissenschaft vernachlässigt werden: die politische Sprengkraft der Wörter; ihre erstaunliche Rolle als Tröster in der Not und Einsamkeit; und das traurige Spiel, das viele Zeitungen und Fernsehsendungen, amtliche Bekanntmachungen und Lexika mit der Verständlichkeit von Texten treiben. Dies alles prall von Beispielen aus dem Alltag und Belegen aus Geschichte und Literatur, wobei Christian Morgenstern und Heinrich Böll so wenig fehlen wie Hitler und die Psalmen. Ein Lexikon der Sprachwissenschaften ergänzt den Text und liefert das systematische Handbuch als Dreingabe zur fesselnden Lektüre.“

    Autor

    Wolf Schneider, Jahrgang 1925, ist Kolumnist der Neuen Zürcher Zeitung, Ausbilder an fünf Journalistenschulen und Lehrer für lesbares Deutsch in Wirtschaft, Presse und Behörden. 1994 verlieh ihm die Gesellschaft für deutsche Sprache den Medienpreis für Sprachkultur, 2007 die Universität von Salzburg den Titel Honorarprofessor. Schneider war Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Washington, Verlagsleiter des Stern, Chefredakteur der Welt, Moderator der NDR-Talkshow und sechzehn Jahre lang Leiter der renommierten Hamburger Journalistenschule. Er hat 27 Sachbücher verfasst.

    Piper Verlag, ISBN: 978-3-492-20479-8, Buch, 14 Euro