Kategorie: Allgemein

  • Buchtipp: Eine hodenlose Frechheit

    29.04.2022/EG

    Ida von Wegen: Eine hodenlose Frechheit
    Vom Männer-Dilemma moderner Frauen

    Sachbuch (Beziehung, Partnerschaft)

    „Weiblich, smart, unabhängig, sucht … und sucht …. und sucht … Unter den hiesigen Langzeitsingles tummeln sich erstaunlich viele erfolgreiche Frauen. Attraktive, schlaue, zielstrebige und eloquente Prachtexemplare in den besten Jahren, nur leider ohne Mann. Woran liegt das? Stockt die Gleichberechtigung etwa bei der Partnerwahl? Ida von Wegen untersucht, warum Erfolgsmomente und Eheversprechen nicht immer Hand in Hand gehen und lädt zu einer gründlichen Spurensuche ein mit Geschichten, die vom Bodenlosen ins Hodenlose und manchmal auch ins Hosenlose übergehen. Sie schreibt über Tinder-Pannen, verkappte Polyamore, Heiratsphobiker und Machomänner und zeigt, dass die moderne Frau vor allem eins braucht: Humor.“

    Autorin

    Ida von Wegen ist das Pseudonym der Kunstexpertin Dr. Franziska Ida Neumann. Sie hat Rechtswissenschaften, BWL, Kunstgeschichte und Germanistik studiert, unter anderem an der Pariser Sorbonne und am Louvre. Heute spricht die Autorin regelmäßig auf Finanzkongressen, lehrt als Gastdozentin an einer Universität zum Thema Kunstmarkt und führt ein eigenes Unternehmen.

    Lübbe Verlag, ISBN: 978-3-7517-1862-2, E-Buch, 12 Euro

  • Waffen: Der primitive Ausdruck einflussreicher Interessen

    26.04.2022/EG
    Quelle: Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), Solna

    SIPRI: Weltweite Militärausgaben übersteigen erstmals zwei Billionen US-Dollar

    Nach Angaben des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitutes stiegen im Jahr 2021 die weltweiten Militärausgaben auf 2,1 Billionen US-Dollar. Die Militärausgaben der USA beliefen sich demnach auf rund 800 Milliarden US-Dollar bzw. 38 Prozent der weltweiten Militärausgaben. China gab etwa 293 Milliarden US-Dollar aus, Indien 77 Milliarden US-Dollar, Russland 66 Milliarden US-Dollar und Deutschland 56 Milliarden US-Dollar.
    Die Mitteilung lesen Sie hier sipri.org.

  • Ein Bauschadenbericht zu den Hochbauaktivitäten

    25.04.2022/EG
    Quelle: VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannover

    Bauschadenbericht Hochbau 2021/22: Schäden an der Baukonstruktion sowie Wasser- und Feuchteschäden dominieren

    Für 83 Prozent der aufgetretenen Schäden weist das von der VHV beauftragte Institut für Bauforschung (IFB), Hannover, vier schadenursächliche Gründe im aktuellen Bauschadenbericht aus (siehe Seite 130):

    • Ausführungs- und Montagefehler (Schadenanteil 2020: 32,1 %, zum Beispiel nicht luftdicht eingebaute Fenster, Ausführung einer Trinkwasserinstallation mit ungeeigneten Materialien),
    • Schnittstellenproblematik / Kommunikation (Schadenanteil 2020: 29,1 %, zum Beispiel keine klare Leistungsabgrenzung unter den beteiligten Gewerken bei der Herstellung von luft- und winddichten Dachdurchdringungen, keine konsequente Weitergabe von Planungsänderungen an alle Baubeteiligten)
    • Schutzmaßnahmen (Schadenanteil 2020: 11,0 %, zum Beispiel Vernachlässigung der nötigen Brandschutzmaßnahmen beim Schweißen, kein Abdecken von frisch erstelltem Mauerwerk mit Folien als Witterungsschutz),
    • Ausführungsplanung (Schadenanteil 2020: 10,4 %, zum Beispiel unvollständige Planungsleistung).

    Weiter ist dem Bericht zu entnehmen, dass 73 Prozent der Schadenfälle auf drei Schadenstellen bzw. Bauteile zurückzuführen sind (siehe Seite 133):

    • Fassaden und Fenster (Schadenstellenanteil 2016-2020: 42,9 %, zum Beispiel Mineralwolle-Brandriegel in Wärmedämm Verbundsystemen aus Polystyrol-Hartschaum, Fußpunkt bodentiefer Fenster),
    • Anlagen im Bereich Sanitär/Heizung/Klima (SHK) (Schadenstellenanteil 2016-2020: 18,6 %, zum Beispiel Ummantelung der Warmwasser führenden Rohrleitungen, Ventilatoren und Luftfilter in raumlufttechnischen Anlagen),
    • Dach und (Geschoss)Decken (Schadenstellenanteil 2016-2020: 11,6 %, zum Beispiel Luftdichtheitsschicht im ausgebauten Dach, feuerbeständige Ausführung von Geschossdecken).

    Die Studie lesen Sie hier ↗baufachinformation.de.

  • Buchtipp: Aus die Maus

    22.04.2022/EG

    Wolfgang Pichler, Thomas Hartl: Aus die Maus
    Der Ratgeber für ein richtig mieses Leben

    Sachbuch (Informationen, Leben)

    „Sehen Sie immer alles schwarz, rechnen stets mit dem Schlimmsten und grübeln darüber nach, wo selbst bei guten Ereignissen der Haken ist? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie! Denn es zeigt, wie Sie voller Entschlossenheit ein richtig mieses Leben führen und es zielgerichtet in den Sand setzen.
    Dieses Buch nimmt notorische Schwarzseher, ewig Zu-kurz-Gekommene, Zauderer, Grübler und Unzufriedene leicht und humorvoll aufs Korn – nicht ohne mit dem richtigen Augenzwinkern Lösungsangebote zu servieren.
    Ein humorvoller, etwas anderer Ratgeber und ein Geschenkbuch zur Aufmunterung für alle, die sich von der Schwere der Welt und überall lauernden Problemen umzingelt fühlen.…“

    Autoren

    Wolfgang Pichler ist Psychotherapeut für Analytische Psychologie. Er arbeitet seit 2005 in eigener Praxis in Wels, Arbeitsschwerpunkte sind Angststörungen, Depressionen, Lebenskrisen, schwere und chronische Krankheiten. In diesem Buch bringt er aus seinen Erfahrungen mit Therapien jene Gedankengänge und festgefahrenen Überzeugungen ein, die in seinen Therapiesitzungen oft zum Tragen kommen.

    Dr. Thomas Hartl ist Schriftsteller. Er ist Autor von Romanen, Jugendbüchern, Ratgebern und Sachbüchern. Zudem publiziert er als Journalist in den Bereichen Gesundheit, Psychologie und Medizin. Als Büchercoach berät er angehende Autoren und begleitet deren Buchprojekte. Der Doktor der Rechtswissenschaften hat seinen alten Beruf längst an den Nagel gehängt und folgt seiner Leidenschaft, dem Schreiben.

    Goldegg Verlag, ISBN: 978-3-99060-278-2, Buch, 17 Euro

  • Buchtipp: Zugang verwehrt

    15.04.2022/EG

    Francis Seeck: Zugang verwehrt
    Keine Chance in der Klassengesellschaft: wie Klassismus soziale Ungleichheit fördert

    Sachbuch (Klassengesellschaft, Ungleichheit)

    „Die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und Position bestimmt unsere Gesellschaft grundlegend. Klassismus wirkt schon vor der Geburt und bis über den Tod hinaus. So ist etwa der Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung davon geprägt, und selbst die Art, wie wir bestattet werden. Klassismus kann sogar lebensbedrohlich werden. Und die längerfristige gesellschaftliche Entwicklung verschärft die sozialen Unterschiede, die Schere zwischen Arm und Reich geht seit Jahren immer weiter auseinander, die Schranken zwischen den Klassen verfestigen sich. Trotzdem wurde Klassismus bislang kaum beachtet. Das muss sich dringend ändern! Denn nur wenn wir uns mit Klassismus auseinandersetzen, ist eine sozial gerechte Gesellschaft möglich.“

    Autorin

    Francis Seeck, 1987 in Ostberlin geboren, ist promovierte Kulturanthropolog:in und Antidiskriminierungstrainer:in. Als Kind einer alleinerziehenden, erwerbslosen Mutter erlebte Seeck schon früh die Auswirkungen der Klassengesellschaft. Heute forscht und lehrt Seeck zu Klassismus und sozialer Gerechtigkeit, nach einer Vertretungsprofessur für Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg nun als Post-Doc an der HU Berlin. 2020 gab Seeck den breit beachteten Sammelband ›Solidarisch gegen Klassismus‹ mit Brigitte Theißl heraus.

    Atrium Verlag, ISBN: 978-3-85535-128-2, Buch, 9 Euro