Kategorie: Allgemein

  • TV-Tipp: Präsident Donald Trump

    17.01.2017/EG aus dem Kultursender ‘arte‘, Strasbourg

    Heute Abend, 20:15 Uhr sendet ‚arte‘ eine Doku (52 Minuten) über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump

    Filmemacher Michael Kirk zeichnet in seinem Porträt „Präsident Donald Trump“ die privaten und beruflichen Momente aus Trumps Leben nach, die bis jetzt keinen Platz in den großen Schlagzeilen fanden. Er beleuchtet Trumps Kindheit in Queens, seine Erfolge und Niederlagen als Geschäftsmann, Casinobesitzer und Reality-TV-Star. Aufzeichnungen aus dem Macht-Duell gegen Clinton enthüllen die Strategien, mit denen der politische Newcomer innerhalb kürzester Zeit die Mehrheit der Wähler für sich gewinnen und seine Rivalin ausstechen konnte.

    Im Anschluss folgt eine Dokumentation (50 Minuten) über die Betrügereien und Lügen von US-Regierungen.

  • EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

    16.01.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

    Handelsbilanz November 2016: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite

    Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet, Monat für Monat und Jahr für Jahr, sehr unterschiedliche Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten. Die aktuellen Daten für den Zeitraum Januar bis November 2016:

    Handelsbilanzsaldo der EU28 insgesamt

    • Deutschland: 238,3 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 3,8 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum)
    • EU27 (ohne Deutschland): 54,6 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 195,4 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

    Handelsbilanzsaldo der EU28 mit der restlichen Welt (Extra-EU)

    • Deutschland: 165,2 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 2,1 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum)
    • EU27 (ohne Deutschland): 34,2 Mrd. Euro Überschuss (Italien) bis 105,3 Mrd. Euro Defizit (Niederlande)

    Handelsbilanzsaldo innerhalb der EU28 (Intra-EU)

    • Deutschland: 73,1 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 7,8 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum)
    • EU27 (ohne Deutschland): 159,9 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 104,8 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

    Die komplette Eurostat-Mitteilung lesen Sie hierec.europa.eu.

    Zum Thema

    „Der Welthandel ist ein Nullsummenspiel, bei dem die Überschüsse des einen die Defizite des anderen sind.“ makronom.de

    „Ungesunder Überschuss“ ↗boeckler.de.

  • WEF stellt Folgeschäden des Kapitalismus in den Mittelpunkt?

    16.01.2017/EG aus dem World Economic Forum, Davos

    Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Weltwirtschaftsforums, erkennt Nachteile im kapitalistischen Modell:

    „Das anhaltende langsame Wachstum, verbunden mit einem hohen Schuldenstand und dem demographischen Wandel, schafft ein Umfeld, das Finanzkrisen und eine zunehmende Ungleichheit begünstigt. Zur gleichen Zeit deuten eine durchdringende Korruption, kurzfristige und ungleiche Verteilung der Vorteile des Wachstums darauf hin, dass das kapitalistische Modell möglicherweise nicht für alle Menschen ist.“

    Den kompletten ‘Global Risks Report‘ lesen Sie (auf Englisch) hierweforum.org.

    Ergänzende Daten zum Weltwirtschaftsforum in Davos lesen Sie hiernzz.ch.

  • Gesellschaft benötigt mehr Pflege

    16.01.2017/EG aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis), Wiesbaden

    Zahl der Pflegebedürftigen wächst in zwei Jahren um 8,9 Prozent auf 2,86 Millionen Menschen

    Im Dezember 2015 waren in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hat die Zahl der Pflegebedürftigen im Vergleich zum Dezember 2013 um 234 000 (+ 8,9 Prozent) zugenommen. 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter, 37 Prozent war mindestens 85 Jahre alt. ↗destatis.de

    Zum Thema ein Beitrag von Prof. Dr. Stefan Sell zur ungesicherten Reform der Pflegeausbildung aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de.

  • Video-Tipp: Freiheit und Demokratie

    15.01.2017/EG aus dem Nachrichtenmagazin ’acTVism‘, München

    Gastgeber Zain Raza spricht mit seinen Gästen, darunter Edward Snowden, über den vielschichtigen Einfluss interessierter Akteure in unseren Lebensraum

    Heute Abend, ab 18 Uhr, veranstaltet das Nachrichtenmagazin ’acTVism‘ einen Gesprächsabend mit international namhaften Gästen. Zu den Themen zählen Privatsphäre und Bürgerrechte, Außenpolitik des Westens, Freiheit und Demokratie im ökonomischen System, Arbeit der Medien und den Möglichkeiten aktiver Bürger.

    Die Gästeliste: Edward Snowden (ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter), Publizist Jürgen Todenhöfer, The-Intercept-Journalist Jeremy Scahill, Wirtschaftswissenschaftler Richard D. Wolff, TRNN-Redakteur Paul Jay und Philosoph Srećko Horvat. actvism.org