Kategorie: Allgemein

  • Flüchtlingsdebatte: Beratungsleistungen summieren sich auf rund 60 Millionen Euro – bisher

    16.01.2019/EG
    Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin

    Auftraggeber sind das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), sowie dessen Geschäftsbereich Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) / Rahmenverträge (Laufzeit bis Ende 2020) sicherten der US-Unternehmensberatung McKinsey bisher den größten Anteil

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): „Unter „Externe“ werden Beratende verstanden, die Leistungen nach der Definition des Begriffes „externe Beratungsleistungen“ gemäß Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 28.06.2006 erbringen. Danach ist Gegenstand der externen Beratung eine entgeltliche Leistung, die dem Ziel dient, im Hinblick auf konkrete Entscheidungssituationen des Auftraggebers praxisorientierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln und zu bewerten, den Entscheidungsträgern zu vermitteln und ggf. ihre Umsetzung zu begleiten.“ bundestag.de

  • Agrarpolitik am Beispiel Milchmarkt

    16.01.2019/EG
    Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland, Berlin

    Europäische Kommission: „Überschüsse am Milchmarkt erfolgreich abgebaut“

    Milchprodukte aus der EU ruinieren landwirtschaftliche Strukturen in Afrika

    „Die Europäische Kommission hat die zur Stabilisierung der Preise ab 2015 aufgekauften Überschüsse am Milchmarkt zum allergrößten Teil wieder abgebaut. Heute (Freitag) hat die Kommission erklärt, dass weitere 80.000 Tonnen des seit 2015 eingekauften Magermilchpulvers verkauft wurden. Der verbleibende Bestand von ursprünglich 380.000 Tonnen beläuft sich nun auf 22.000 Tonnen. Damit wurden fast 95 Prozent des Bestandes von 2015 nach und nach wieder veräußert.“ ec.europa.eu

    Die Export-Daten lesen Sie hier ↗ec.europa.eu

    Zum Thema

    Wie das exportierte Milchpulver die Landwirtschaft in Afrika ruiniert ef-magazin.de.

    ZDF-Doku „Der Irrsinn mit der Milchyoutube.de.

    ARTE-Doku „Das System Milch“ ↗youtube.de (Beispiel Senegal ab Laufzeit 1:07:15).

    Bundesregierung zu „Hintergründe und Auswirkungen von Massenmigration“:
    „Ursachen für Flucht und irreguläre Migration sind insbesondere Krieg, Gewalt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen, politische und wirtschaftliche Krisen sowie mangelnde sozioökonomische Perspektiven in Herkunfts- und z. T. auch den Transitstaaten. Die Bundesregierung verfolgt daher das Ziel, gegen diese Ursachen gezielt vorzugehen und dazu beizutragen, dass die Lebensbedingungen und Perspektiven in den Herkunfts- und Transitstaaten verbessert werden.“ bundestag.de

  • Video-Tipp: „Der Wahnsinn mit dem Weizen“

    11.01.2019/EG
    Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

    Dokumentation von ‘ZDFzoom‘ über die Wirkung deutscher Weizenexporte nach Afrika

    „Die Lieferungen machen einheimischen Produkten Konkurrenz und torpedieren Entwicklungshilfe: Die EU finanziert Projekte in Afrika, die nicht in Gang kommen, weil die Bauern mit ihren heimischen Erzeugnissen keine Chance gegen den billigen europäischen Weizen haben.“ ↗zdf.de

    Zum Thema

    Agrarexporte 2017 – Daten aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ↗bmel.de

  • Buchtipp: Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand

    11.01.2019/EG

    Michael Meyen: Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand
    Wie uns die Medien regieren

    Sachbuch (Informationen, Medien, Wissen)

    Drei Medienrevolutionen – Privatfernsehen, Internet, Social Media – haben die Massenmedien von Grund auf geändert. Alles, was Klicks, Likes und Shares, Quote, Auflage bringt, ist angesagt. Auch jenseits von Facebook, Instagram und Twitter sieht Realität heute oft so aus wie das, was wir vom Bildschirm kennen: Bunt, grell und originell, herausstechen aus der Masse, anders sein – ob als Kneipe, Gymnasium und Basketballprofi, als Theater, Museum, Universität. Michael Meyen beschreibt ebenso scharfsinnig wie unterhaltsam, wie der Imperativ der Aufmerksamkeit inzwischen unser aller Leben verändert hat, und zeigt, wie wir uns dagegen wehren können. (mehr …)

  • Ein Blick nach Mittelamerika

    10.01.2019/EG
    Quelle: Blätter für deutsche und internationale Politik, Berlin

    Kathrin Zeiske, Journalistin, über die Folgen der „invasiven Militär- und Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten“ in Mittelamerika

    „Neun Jahre hat es gedauert, aber jetzt bekommen die USA die Folgen eines von ihnen gebilligten und möglicherweise sogar unterstützten Staatsstreichs zu spüren. Als am 28. Juni 2009 Manuel Zelaya, damals Präsident von Honduras, im Schlafanzug vom US-Militärstützpunkt Palmerola ins Nachbarland Costa Rica ausgeflogen wurde, schien die politische Machtverteilung in der Region wieder im Gleichgewicht: Dem linksgerichteten Politiker folgten mit Porfirio Lobo Sosa und Juan Orlando Hernández zwei Präsidenten, die den Interessen der USA in Mittelamerika wieder stärker zur Geltung verhalfen.“ blaetter.de

    Zum Thema

    Landesspezifische Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Honduras
    „Die Kriminalitätsrate in Honduras ist, trotz des Rückgangs der Anzahl der verübten Gewaltverbrechen, nach wie vor sehr hoch. (…). Frauen wird empfohlen, bei Weisungen der Sicherheitskräfte (Polizei, Militär) zum Mitkommen auf Begleitung durch eine weitere Person zu bestehen.“ auswaertiges-amt.de

    Mexiko
    In ganz Mexiko wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Die Sicherheitslage in weiten Teilen Mexikos verschlechtert sich stetig. Gewaltdelikte, als Folge der hohen, zunehmenden und weit verbreiteten Allgemeinkriminalität sind an der Tagesordnung, aber auch Raubüberfälle, Entführungen, Tötungsdelikte und Racheakte im Zusammenhang mit der Organisierten Kriminalität finden zunehmend an zentralen Orten und am helllichten Tag statt, aber auch nachts im Umfeld von Diskotheken, Bars und Restaurants. (…). Polizeikräfte oder uniformiertes Sicherheitspersonal bzw. Kriminelle, die sich als solche ausgeben, können grundsätzlich an Straftaten beteiligt sein. auswaertiges-amt.de (mehr …)