Autor: 8dF1v0

  • Arbeitsatmosphäre: mangelhaft

    04.10.2016/EG aus der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, Stuttgart

    Ernst & Young: „Über die Hälfte der Beschäftigten weltweit setzt kein großes Vertrauen in die eigene Firma oder den direkten Vorgesetzten“

    Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young befragte rund 9.800 Beschäftigte in acht Ländern, darunter 1.226 Beschäftigte in Deutschland, zum Vertrauensverhältnis in die Unternehmen und zu Vorgesetzten. Als Hauptgründe für das fehlende Vertrauen in ihr Unternehmen geben Mitarbeiter weltweit vor allem eine generell unfaire Bezahlung (53%) sowie fehlende Chancengleichheit bei Bezahlung und Beförderung (48%) an.

    Die Reaktion der Mitarbeiter mit geringem Vertrauen fällt entsprechend aus: (mehr …)

  • Definition sozialer Ungleichheit

    03.10.2016/EG aus der Nichtregierungsorganisation OXFAM Deutschland, Berlin

    Marion Lieser, Geschäftsführerin Oxfam Deutschland, mit einer Replik auf die polemischen Spitzen der FAZ

    „Wer die FAZ liest, der weiß, dass sie das Problem extremer sozialer Ungleichheit wahlweise kleinredet oder als Motor für Fortschritt und allgemeine Wohlfahrt preist. Organisationen wie Oxfam sind der Redaktion deshalb offenbar ein Dorn im Auge, was man nicht zuletzt aus den teilweise recht unsachlichen Spitzen in ihrer jüngsten Berichterstattung herauslesen kann. Nun können und sollen weltanschauliche Grundhaltungen dieser Art publizistisch ihren Raum haben. Allerdings sollte dabei eine gewisse Sachlichkeit und Detailschärfe walten, die man in der FAZ an dieser Stelle vermisst. Dabei werfen die Redakteure die Begriffe Armut, Ungleichheit, Einkommen, Vermögen und Hunger durcheinander und tragen so ihrerseits zur allgemeinen Desinformation bei.

    Aus gegebenem Anlass daher einige Klarstellungen zum Thema:“ oxfam.de

    Zum Thema

    Die Wissenschaftler Richard Wilkinson und Kate Pickett haben über Jahrzehnte empirische Daten gesammelt und ausgewertet und den Einfluss der Ungleichheit in ihrem Buch ‘Gleichheit ist Glück‘ zusammengefasst. ↗haffmans-tolkemitt.de

  • Steuer-CD: Kosten und Nutzen

    03.10.2016/EG aus der Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

    NRW: Ausgaben rund 18 Millionen Euro – Mehreinnahmen rund 6 Milliarden Euro bundesweit

    Die Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen prüft seit dem Jahr 2010, mit Hilfe von beschafften Daten-CD, alle Anhaltspunkte auf Steuerstraftaten mit Bezug zur Schweiz. Seither wurden elf Datenträger für 17,9 Millionen Euro beschafft. In der Folge haben sich rund 120.000 steuerpflichtige Bürger selbst angezeigt.

    Bundesweit konnten die Finanzbehörden geschätzte sechs Milliarden Euro Mehreinnahmen einfordern. Demnach spülte jeder investierte Euro 335 Euro in die Kassen der Finanzverwaltungen.

    In NRW stieg die Zahl der Selbstanzeigen auf bisher 23.035 (Frühjahr 2010 bis September 2016). Durch die aufgedeckten Steuerhinterziehungen summierten sich die Mehreinnahmen auf rund 2,1 Milliarden Euro.

  • Des Finanzministers Ökonomieverständnis

    02.10.2016/EG aus dem wirtschaftspolitischen Medium ’Makroskop‘, Wiesbaden

    Ökonom Prof. Dr. Heiner Flassbeck mit einem Beitrag zum ökonomischen Verständnis des Bundesfinanzministers

    „… der eigentliche Skandal ist, dass eine sogenannte Wissenschaft sich aus ideologischen Gründen mit diesen Fragen nicht auseinandersetzt und dass der Bundesfinanzminister, wenn er öffentlich sein sehr schlichtes Verständnis von Weltwirtschaft darlegt, nicht mit heftiger Kritik von allen Seiten überzogen wird.“ ↗makroskop.eu

  • Privilegierte Gesellschaften

    02.10.2016/EG

    Volkswirte Cansel Kiziltepe und Birger Scholz mit einem Beitrag zum Mythos „Die Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen gefährdet Arbeitsplätze“

    Fakt 3: „Durch die enorme Privilegierung des Betriebsvermögens verkehrt sich der progressive Tarif der Erbschaftsteuer in der Praxis in sein Gegenteil. Top-Schenkungen bleiben weitgehend unversteuert.“ ↗steuermythen.de