Autor: 8dF1v0

  • Klimaschutz fördert wirtschaftliche Entwicklung

    23.05.2017/EG aus der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Cooperation and Development, OECD), Berlin/Paris

    OECD-Studie: Aktiver Klimaschutz fördert mittel- und langfristig positive Wachstumseffekte

    „Der Bericht widerlegt die Annahme, dass Klimaschutz Wachstum behindert und zeigt, dass eine klimafreundliche Wachstumsstrategie sogar positive ökonomische Effekt haben kann“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría bei der Vorstellung des Berichts auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin. ↗oecd.org

    Die Studie empfiehlt den G20-Staaten:

    • Klimaziele in ihre Wachstumsstrategie zu integrieren, insbesondere im Sinne einer besseren Ressourcenallokation. Darüber hinaus sollen Investitionen und Strukturreformen ein emissionsarmes Wirtschaftsmodel fördern.
    • Politiken zum Klimaschutz fördern, etwa durch Preissignale auf Emissionen, den Abbau von Subventionen für fossile Brennstoffe und Innovationsförderung für kohlenstoffarme Technologien.
    • Mehr privates Kapital für Investitionen in emissionsarme und klimawandelresistente Infrastruktur zu mobilisieren, indem ökologische Anreize im Finanzsystem gestärkt werden.
    • Lokale Verwaltungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer einzubeziehen, um für Regionen, die der wirtschaftliche Wandel vor Herausforderungen stellt, einen guten Übergang zu gewährlei
  • 100 Tage Präsident D. J. Trump – 100 Tage Medienarbeit

    22.05.2017/EG aus der HARVARD Kennedy School – Shorenstein Center, Cambridge/USA

    Shorenstein Center der Harvard Kennedy School analysierte die Berichterstattung zu den ersten 100 Amtstagen des US-Präsidenten D. J. Trump / ARD auffällig mit negativer Berichterstattung

    Nach einer Untersuchung des ‘Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy‘ an der Harvard Kennedy School, zeigten europäische Journalisten, mit Ausnahme von BBC-Journalisten (BBC-Journalisten ist eine derartige Berichterstattung verboten), wenig Zurückhaltung bei der Verletzung von Unparteilichkeitsregeln in ihren Berichten von und über den US-Präsidenten D. J. Trump. Für Journalisten der ARD war D. J. Trump‘s Eignung für die Präsidentschaft das Leitmotiv im Januar (20 Prozent aller Berichte zu D. J. Trump) und im Februar (18 Prozent). In den Monaten März und April lag die ‘Eignungsfrage‘ noch bei 10 Prozent aller Berichte zum US-Präsidenten. Besonders auffällig war für die Forscher hierzu der Anteil negativer Berichterstattung: gerade zwei Prozent der Auswertungen zu D. J. Trump‘s Kompetenzen waren positiv, 98 Prozent waren negativ geprägt. shorensteincenter.org

  • Video-Tipp: Ewige Kriege

    22.05.2017/EG aus dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), Mainz

    Gastgeber Philosoph Richard David Precht im Gespräch (43 Minuten) mit Harald Kujat, General a. D., über Kriege

    „Separatismus, Nationalismus, Okkupation und Sicherung von Marktvorteilen und günstigen Ressourcen beherrschen die Entscheidungen der Staatslenker. Vom glücklichen ‘Ende der Geschichte‘ ist keine Rede mehr, es scheint, dass die Feindbilder aus den Zeiten des Kalten Krieges wieder neu beschworen werden. Auch die NATO ist ein Konstrukt dieses Kalten Krieges. Doch ist ein militärisches Bollwerk gegen den Osten heute noch zeitgemäß und überhaupt notwendig? Und ist die NATO eigentlich mehr als nur ein strategisches Zweckbündnis?“ ↗zdf.de

  • USA und Israel auf Gasraub im Palästinensischen Autonomiegebiet?

    21.05.2017/EG aus dem Medium THE REAL NEWS NETWORK (TRNN), Baltimore/USA

    TRNN berichtet über rechtswidrige Gasförderung auf Gazagebiet durch Konzerne aus USA und Israel

    Nach Angaben des US-Mediums TRNN fördern Unternehmen aus USA und Israel, mit einer israelischen Genehmigung, Erdgas aus den Territorialgewässern in Gaza. Laut Shir Hever, Spezialist für Wirtschaftsfragen, ist dies nach internationalem Recht illegal. ↗therealnews.com

  • Multiresistente Keime aus Schweineställen

    20.05.2017/EG aus der NRO GREENPEACE, Hamburg

    Greenpeace: Gülle aus Schweineställen gelangen multiresistente Keime und Antibiotika großflächig in die Umwelt

    „Greenpeace hat im Frühjahr 2017 Gülleproben aus Schweineställen in Deutschland getestet. Untersucht wurde das Vorkommen von multiresistenten Keimen und von Antibiotika, die in der Tiermedizin eingesetzt werden und Resistenzen verursachen können.

    In 68 Prozent der untersuchten Proben werden multiresistente Keime (ESBL/3-MRGN) 1,2 und in 79 Prozent der Proben werden Antibiotika-Wirkstoffe nachgewiesen. Untersucht wurden insgesamt 19 Proben aus Ställen in Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.“ ↗greenpeace.de