Autor: 8dF1v0

  • Video-Tipp: Pflege vor dem Kollaps

    27.07.2017/EG aus dem Bayerischen Rundfunk (BR), München

    BR-Sendung ‘jetzt red i‘ zur aktuellen Situation in der Pflege (44 Minuten)

    „Die Zahlen sind alarmierend: Aktuell gibt es in Deutschland fast 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen, Tendenz steigend: Bis 2050 werden 4,4 Millionen erwartet. Schon jetzt fehlen zehntausende Pflegefachkräfte.“ ↗br.de

  • Freiwillige und gesetzliche Fürsorgepflichten des Arbeitgebers

    27.07.2017/EG aus dem sozialpolitischen Blog AKTUELLE SOZIALPOLITIK, Remagen

    Stefan Sell, Sozialwissenschaftler, zur Debatte um sogenannte Arbeitskosten*

    „Es ist institutionenegoistisch verständlich, dass die Arbeitgeber die erreichte Privilegierung bei der Lastenverteilung der Finanzierung der Sozialversicherung stabilisieren wollen und kein Interesse daran haben, dass das (wieder) verändert wird oder durch politische Maßnahmen die Gesamtabgabenbelastung angehoben wird. (…)

    Und was machen Interessenvertreter in so einer Situation? Sie müssen Politik und Medien sensibilisieren, was heutzutage immer auch bedeutet: aufschrecken. Was passieren könnte, wenn diese aus Arbeitgebersicht irrigen Vorstellungen Realität werden. Und das kann man durch zwei zu schlagende Schneisen erreichen: Zum einen muss man ein möglichst katastrophisch angelegtes Szenario in den öffentlichen Raum werfen und zum anderen kauft man sich wissenschaftlich daherkommenden Flankenschutz, um die „Seriosität“ des eigentlich für jeden erkennbaren interessengeleiteten Unterfangens herauszustellen. „Eine Studie hat zeigen können …“ ist dann das hier passende Muster.“ aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de

    *Arbeitskosten umfassen die auf gesetzlichen und freiwilligen Leistungen beruhenden Sozialkosten, Zuschläge, Urlaubsgelder, Unterstützungsbeihilfen usw. (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)

  • Wirtschaft: Tendenz zur Konzentration der Eigentümerstrukturen

    26.07.2017/EG aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    Konzentration internationaler Kapitalgesellschaften in börsennotierten deutschen Unternehmen nimmt branchenspezifisch zu / US-Investmentgesellschaft ‘BlackRock‘ und norwegischer Pensionsfonds (NBIM) überholen deutsche institutionelle Investoren

    Insbesondere die US-Investmentgesellschaft ‘BlackRock Inc.‘ stieg 2008, im Jahr der weltweiten Finanzkrise, zum weltweit größten Investor auf und verzeichnete in den Folgejahren ein rasantes Wachstum. Bis 2015 stieg der Wert der gehaltenen Beteiligungen an börsennotierten deutschen Unternehmen von 16,4 Milliarden US-Dollar (2008) auf 77,3 Milliarden US-Dollar (2015). diw.de

    Zum Thema

    BlackRock ist an allen 30 DAX-Unternehmen beteiligt. Zum 30. Juni 2017 verwaltete BlackRock 5,7 Billionen US-Dollar und ist damit der größte Vermögensverwalter der Welt. onvista.de

    Der rund 840 Milliarden Euro (7.787 Mrd. norwegische Kronen) schwere norwegische Pensionsfonds wird von der norwegischen Zentralbank (Norges Bank Investment Management, kurz NBIM) verwaltet. Die Anlagerichtlinien des Fonds sind von den Prinzipien ethischer Investments geprägt und schließen Investments in Unternehmen die Massenvernichtungswaffen herstellten oder gegen Menschenrechte verstoßen aus. nbim.no

  • Politik gegen den freien Geist

    26.07.2017/EG aus dem Medium THE INTERCEPT, Washington

    Glenn Greenwald, Journalist, und Ryan Grim, Journalist, über Kriminalisierungstendenzen von Meinungsäußerungen und Aktivitäten gegen Israel

    In Frankreich wurden Aktivisten für das Tragen von T-Shirts, die einen Boykott von Israel befürworten, verhaftet und verfolgt. Großbritannien hat eine Reihe von Maßnahmen erlassen, um diesen Aktivismus zu verbieten. In den USA konkurrieren die Gouverneure um die Umsetzung extremster Vorschriften, um die Teilnahme und/oder Unterstützung von Boykottmaßnahmen gegen die israelische Siedlungspolitik zu bestrafen. theintercept.com

    Zerstörung palästinensischer Häuser durch israelische Behörden auf Rekordniveau ↗justicenow.de.

  • SPIEGEL ‘Bestsellerliste‘

    26.07.2017/EG aus dem Medium NEUE ZÜRICHER ZEITUNG (NZZ), Zürich

    Rainer Moritz, Literaturwissenschaftler, über die Selektionsarbeit des SPIEGEL für die hauseigene Bestsellerliste

    „Eine Bestsellerliste zeigt, so mögen naive Menschen denken, an, was sich am besten verkauft. Das gilt für Automobile, Smartphones und Bücher gleichermassen und sagt erst einmal nichts aus über die Qualität des Gutverkauften. Die massgebliche Bestsellerliste …“ nzz.ch

    Zum Thema die Chefredaktion des SPIEGEL spiegel.de.