Autor: 8dF1v0

  • Abgasmanipulation: Autohersteller, Bundes- und Landesregierungen bilden Interessenkartell

    24.11.2017/EG aus der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Berlin

    VZBV-Umfrage: 67 Prozent der Verbraucher bewerten den Umgang der Politik mit der Dieselproblematik als schlecht

    „62 Prozent der Befragten bewerten das Engagement der Autohersteller bei der Dieselproblematik als schlecht, davon 30 Prozent als eher schlecht und 32 Prozent als sehr schlecht. Den Umgang der Politik mit dem Dieselskandal bewerten sogar 67 Prozent als schlecht, davon 41 Prozent als eher schlecht und 26 Prozent als sehr schlecht.“ vzbv.de

    Zum Thema

    Verbraucherrechte in Österreich: „Das Landesgericht attestiert VW arglistige Täuschung und entscheidet zugunsten des Klägers, der Autokonzern zieht damit erstmals den Kürzeren“ derstandard.at

  • 962. Sitzung des Bundesrates

    24.11.2017/EG aus dem Bundesrat, Berlin

    Heute im Bundesrat: 15 Tagesordnungspunkte

    Die Länderkammer befasst sich in ihrer 962. Sitzung u. a. mit den EU-Verordnungen zur Prüfung ausländischen Direktinvestitionen (Einschränkung und Verhinderung von Unternehmensübernahmen), Vollendung der Bankenunion, Stärkung der Netz- und Informationssicherheit (Ausweitung der Datenkontrolle) sowie zur grenzüberschreitenden Mobilität nicht personenbezogener Daten. bundesrat.de

  • Buchtipp: Gleichheit!

    24.11.2017/EG

    Jochen Dahm / Thomas Hartmann / Max Ostermayer (Hg.): Gleichheit!
    wirtschaftlich richtig, politisch notwendig, sozial gerecht

    Sachbuch (Armut, Gesellschaft, Reichtum, Ungleichheit)

    Wachsende soziale Ungleichheit gefährdet die Demokratie, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Wachstum und Wohlstand. Was ist zu tun? Dieser Band nimmt die Ursachen und Wirkungen verschiedener Arten von Ungleichheit in den Blick und schließt seinen Analysen konkrete Lösungsvorschläge an.

    Lange hielt sich die Mär, dass Ungleichheit für Wachstum unabdingbar sei. Inzwischen sind Ökonomen eher vom Gegenteil überzeugt. Immer mehr Menschen fühlen sich abgehängt, marginalisiert, andere haben Angst vor dem sozialen Abstieg, zu viele wenden sich enttäuscht von Demokratie und Parlamentarismus ab. Passend zu einer Zeit, die das Thema Ungleichheit endlich wieder progressiv diskutiert, entsteht ein spannendes Bild an Möglichkeiten. Denn klar ist: Eine gute Gesellschaft braucht mehr Gleichheit.

    Mit Beiträgen u.a. von (mehr …)

  • PISA: Die Wissens-Show der OECD?

    23.11.2017/EG aus der Gesellschaft für Bildung und Wissen, Frankfurt am Main

    Rainer Bölling, Bildungsforscher, zur Fragwürdigkeit der internationalen Schulleistungsstudie der OECD, kurz PISA

    „Das offizielle PISA-Ranking des Jahres 2015 (Anhang 1²) erinnert an Medaillenspiegel internationaler Sportereignisse, ist aber noch fragwürdiger als diese.
    (…)
    Wie sich gezeigt hat, beruhte dieser Rat auf dubiosen Testergebnissen, von denen die OECD heute nichts mehr wissen will. Umso mehr sind verantwortliche Regierungen gut beraten, den Ratschlägen dieses Statistikers, der sich als Bildungsfachmann geriert, mit größter Skepsis zu begegnen.“ bildung-wissen.eu

  • Klimaschutz ist ohne Atomkraft günstiger

    22.11.2017/EG aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    Claudia Kemfert, Wirtschaftswissenschaftlerin, über die Atomkraft: „Sie ist einfach zu teuer und nicht wettbewerbsfähig.“

    „Vor allen Dingen werden die Kosten der Atomenergie generell massiv unterschätzt. Sowohl beim Bau als auch beim Rückbau und der Endlagerung entstehen erhebliche Kosten durch die Atomenergie. Gleichzeitig werden in vielen Studien die Kosten der erneuerbaren Energien überschätzt. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es eine erhebliche Kostendegression, und wenn man das beides gegeneinander rechnet, gibt es gar keine andere Antwort: Die erneuerbaren Energien sind die Zukunft und die Atomenergie ist die Vergangenheit.“ diw.de