Schlagwort: Wirtschaft

  • Audio-Tipp: „Lauterbachs Revolution?“

    11.01.2024/EG
    Quelle: Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln

    Dokumentation von Martina Keller, Wissenschaftsjournalistin, über die Krankenhausreform

    „Es soll die größte Gesundheitsreform in der Geschichte der Bundesrepublik werden: Weniger, aber dafür bessere Kliniken. Doch Interessensgruppen machen gegen die Pläne mobil: Die Länder pochen auf ihre Planungshoheit, die Deutsche Krankenhausgesellschaft will mehr Geld, Bürgerinitiativen kämpfen um jedes Bett. Vor Ort demonstrieren Landräte, Bürgermeister und Bundestagsabgeordnete mit Klinikpersonal und …“
    Die Doku hören Sie hier.

  • Buchtipp: „Gemeinwohl von A bis Z“

    22.12.2023/EG

    Digitalagentur »visuellverstehen« (Hrsg.): Gemeinwohl von A bis Z
    26 Tipps für das Arbeiten von heute

    Sachbuch (Gemeinwohl)

    „Menschenwürde, Solidarität, Mitbestimmung, Transparenz sowie soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit: Die Grundwerte der Gemeinwohl-Ökonomie haben Einzug in die Wirtschaft erhalten. Wer ganz genau wissen möchte, wie es im eigenen Unternehmen um diese Punkte bestellt ist, unterzieht sich einer offiziellen GWÖ-Bilanzierung, in der alle Bereiche durchleuchtet werden.“

    Herausgeber

    Die auf das Gemeinwohl fokussierte Digitalagentur »visuellverstehen« schafft seit der Gründung im Jahre 2012 innovative Digital- und Designlösungen.

    oekom Verlag, ISBN 978-3-98726-061-2, Buch

  • Buchtipp: „Wirtschaftsmärchen“

    08.12.2023/EG

    Patrick Schreiner und Kai Eicker-Wolf: Wirtschaftsmärchen
    Hundertundeine Legende über Ökonomie, Arbeit und Soziales

    Sachbuch (Arbeit, Ökonomie, Politik, Steuern, Soziales)

    „»Die Löhne sind zu hoch.« »Wachstum kommt allen zugute.« »Der Sozialstaat ist unbezahlbar.« »Private Unternehmen sind effizienter als der Staat.« »Hohe Steuern bremsen die Wirtschaft.« Derlei Behauptungen machen Stimmung – für mehr Markt und weniger Politik, für mehr soziale Ungleichheit und weniger Umverteilung, für mehr Vereinzelung und weniger soziale Sicherheit. Sie sind Ausdruck eines neoliberalen Zeitgeists, der auf »unternehmerische Freiheit«, Konkurrenz, Privateigentum und »Eigenverantwortung« setzt. In diesem Buch nehmen Patrick Schreiner und Kai Eicker-Wolf 101 solcher Wirtschaftsmärchen unter die Lupe: Sie zeigen auf, weshalb diese falsch sind oder in die Irre führen; wem sie schaden und wem sie nutzen; welche Denkmuster und Annahmen hinter ihnen stehen. Und sie veranschaulichen, wie gefährliche Feindbilder geschaffen werden: das vom teuren Hängemattenstaat etwa, von halsstarrigen Gewerkschaften, von selbstsüchtigen Politikerinnen, von faulen Armen oder von wirklichkeitsfremden Sozialromantikern. Jenseits des Geflunkers streitet dieses Buch für soziale und demokratische Rechte in einer solidarischen Gesellschaft.“

    Autoren

    Patrick Schreiner, Dr. phil., *1978, ist Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Gewerkschafter in Berlin und publiziert unter anderem zu wirtschafts- und verteilungspolitischen Themen sowie politischer Theorie.

    Kai Eicker-Wolf, Dr. phil., *1965, ist Ökonom. Er arbeitet als Gewerkschafter in Frankfurt am Main und publiziert unter anderem zu wirtschafts-, finanz- und bildungspolitischen Themen.

    Papyrossa Verlag, ISBN 978-3-89438-814-0, Buch

  • Audio-Tipp: Kinderarbeit in den USA

    13.11.2023/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk, München

    Reportage von Arne Bartram über die Ausweitung der Ressource ‘Arbeitskraft‘ in den USA

    Der Arbeitsmarkt, ein ideologisierter Raum, in dem sich mindestens zwei Akteure, hier Arbeitsangebot (Arbeitnehmer) und Arbeitsnachfrage (Arbeitgeber), gegenseitig beeinflussen sollten. Anders in den USA: US-Unternehmen versuchen ihre betriebswirtschaftlichen Probleme mit Hilfe kostengünstigerer Kinderarbeit zu lösen. Für den nötigen rechtlichen Rahmen sorgen Akteure in den Parlamenten sowie an den Regierungsstellen.
    Die Radioreportage hören Sie hier.

  • Beeinflussen Unternehmensgewinne die Inflation?

    29.09.2023/EG
    Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

    Sebastian Dullien, Alexander Herzog-Stein und Ulrike Stein untersuchten die Rolle der Gewinnentwicklung für die aktuelle deutsche Inflation

    Schlussfolgerungen, Auszug, Seite 19: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass von Anfang 2021 bis Mitte 2023 ein beschleunigtes Wachstum der nominalen Stückgewinne eindeutig und spürbar zum Überschießen der Teuerung in Deutschland über das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank beigetragen hat. Dabei war besonders die Entwicklung in den Bereichen Bau, Handel, Verkehr und Gastgewerbe entscheidend. In diesen Bereichen sind nicht nur die Gewinne stark gestiegen, sie stiegen auch stärker als in anderen europäischen Ländern und ihre Entwicklung lief jener der Löhne voraus, sodass man hier von einer durch Gewinnsteigerungen induzierten Inflation sprechen kann. Leider reichen allerdings die bisher in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verfügbaren Daten nicht aus, um eindeutig Ursachen der Gewinnanstiege zu identifizieren. Weitgehend ausschließen kann man allerdings die These einer Überschussnachfrage als zentrale Ursache für die gestiegenen nominalen Stückgewinne: Dieser These widerspricht die Nachfrageentwicklung in den besonders durch Gewinnanstiege geprägten Wirtschaftsbereiche.“

    Die Studie lesen Sie hier imk-boeckler.de.