Schlagwort: Politik

  • Buchtipp: „Leben ganz unten“

    01.08.2025/EG

    Christopher Wimmer: Leben ganz unten
    Perspektiven vom Rand der Gesellschaft

    Sachbuch (Einkommen, Politik, Sozialhilfe)

    „Notunterkünfte, Teeküchen, Straßenecken: Christopher ­Wimmer sprach mit Menschen, die mit Armut und Ausgrenzung konfrontiert sind. Er lässt die Stimmen jener zu Wort kommen, die ganz unten leben und über deren Los meist von oben entschieden wird – mit ›Instrumenten‹ wie Hartz IV oder Bürgergeld, mit ›Leistungsanreizen‹ oder Sozialkürzungen. Doch wie werden Menschen überhaupt marginalisiert? Was bedeutet es, von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen zu sein? Und wie gehen die Menschen, die Millionen zählen, mit Geldnot, Stigmatisierung oder Jobcenter-­Schikanen um?“

    Autor

    Christopher Wimmer, Dr. phil., ist Soziologe und Autor. Er forscht zu sozialer Ungleichheit, Armut sowie politischer Mobilisierung.

    Verlag: PapyRossa
    Erscheinung: Juli 2025

  • Buchtipp: „Die Erfindung der Bundesrepublik“

    25.07.2025/EG

    Sabine Böhne-Di Leo: Die Erfindung der Bundesrepublik
    Wie unser Grundgesetz entstand

    Sachbuch (Grundgesetz, Politik)

    „Im Sommer 1948 stehen große Entscheidungen an: Die westlichen Alliierten beauftragen 65 Männer und Frauen damit, eine Verfassung auszuarbeiten. Monate leidenschaftlicher Diskussionen beginnen, in denen gestritten, getrickst und geträumt wird. Wie soll es werden, das neue Land?“

    Autorin

    Prof. Sabine Böhne-Di Leo forscht und lehrt Journalismus und Politik an der Hochschule Ansbach.

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    Erscheinung: März 2024

  • Geldvermögen privater Haushalte

    17.07.2025/EG
    Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

    Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland stieg im ersten Quartal 2025 auf über neun Billionen Euro

    Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, stieg das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, zum Ende des ersten Quartals 2025 auf 9.053 Milliarden Euro (+ 5,0 % ggü. I/2024).
    Die Daten lesen Sie hier.

    ¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.
    ²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und ähnliche Organisationen).

    Zum Thema

    Das Sachvermögen privater Haushalte lag Ende 2023 bei 12,5 Billionen Euro.
    Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2023, mit 12.528 Milliarden Euro (+ 3 % ggü. 2022) angegeben. Quelle: Publikation „Vermögensbilanzen“, Seite 12.

    Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Monatsbericht Juli 2022 eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland. Die Daten zur Vermögensverteilung im Zeitraum 2009 bis 2021 lesen Sie hier, ab Seite 23.

    Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stiegen Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen im Jahr 2023 um nahezu 20 Prozent auf 121,5 Milliarden Euro. Die Daten lesen Sie hier.

    Vergleichende Daten zur Vermögensungleichheit in Deutschland und Europa lesen Sie hier.

    Einen Beitrag des Mitteldeutsche Rundfunks zum Thema „Warum große Vermögen kaum besteuert werden“ sehen Sie hier.

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.

  • Debatte um Frauke Brosius-Gersdorf: Das Rechtsverständnis von Vertretern aus Politik und Medien ist mindestens fragwürdig

    15.07.2025/EG
    Quelle: Verfassungsblog, Berlin

    Stellungnahme von über 300 Vertreterinnen und Vertreter der universitären – insbesondere rechtswissenschaftlichen – Forschung und Lehre sowie der Justiz zur Causa „Frauke Brosius-Gersdorf“:

    „Als Vertreterinnen und Vertreter der universitären – insbesondere rechtswissenschaftlichen – Forschung und Lehre sowie der Justiz protestieren wir nachdrücklich gegen die Art und Weise, wie im Rahmen der Richterwahl zum Bundesverfassungsgericht in der Politik und in der Öffentlichkeit mit Frauke Brosius-Gersdorf umgegangen wurde. Dieser Umgang ist geeignet, die Kandidatin, die beteiligten Institutionen und mittelfristig über den Verfall der angemessenen Umgangskultur die gesamte demokratische Ordnung zu beschädigen …“

    Die Stellungnahme lesen Sie hier.

    Eine aktuelle Stellungnahme von Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf zur Berichterstattung in Medien lesen Sie hier.

  • Pflege: Bedürftige zwischen Dienstleister, Versicherung, Rücklagen und Bundesregierung

    09.07.2025/EG
    Quellen: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), Düsseldorf / Prof. Dr. Stefan Sell, Remagen

    Pflegeaufwand wächst organisch / Geburtenstarke Jahrgänge (1955 bis 1969) treiben Bundesregierungen von einer Reform zur nächsten

    Den Beitrag von Prof. Dr. Heinz Rothgang, er forscht und lehrt Gesundheitsökonomie und -politik an der Universität Bremen, über aktuelle Mythen in der Debatte um die Pflegeversicherung lesen Sie hier.

    Einen Beitrag von Prof. Dr. Stefan Sell, er forscht und lehrt Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz, zu den Pflegeberichten der Kranken- und Pflegekassen lesen Sie hier.

    Einen differenzierten Blick von Michaela Evans-Borchers, Sozialwissenschaftlerin am Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen, und Christoph Bräutigam, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAT, auf die vielschichtigen Herausforderungen im Pflegesystem lesen Sie hier.