Schlagwort: Medien

  • Buchtipp: „Medienmenschen“

    28.04.2023/EG

    Jens Bergmann, Bernhard Pörksen (Hrsg.): Medienmenschen
    Wie man Wirklichkeit inszeniert.

    Sachbuch (Medien)

    „Hinter den Kulissen der Inszenierungsgesellschaft: Was machen Prominente mit den Medien? Was machen die Medien mit den Prominenten? Wer ist Täter, wer Opfer? Wie funktioniert das Geschäft mit der Selbstdarstellung, und was ist sein Preis? Wie wahr sind Images? Nach welchen Regeln konstruiert man Authentizität?“

    Herausgeber

    Jens Bergmann ist stellvertretender Chefredakteur bei „brand eins“.

    Professor Dr. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, lehrt an der Eberhard Karls Universität Tübingen Medienwissenschaft.

    Solibro Verlag, ISBN: 978-3-932927-81-2, E-Buch, 10 Euro

  • Buchtipp: „Lauter Lügen“

    24.03.2023/EG

    Konrad Paul Liessmann: Lauter Lügen

    Sachbuch (Meinungen, Nachrichten)

    „Halbwahrheiten, Meinungsblasen, Propaganda, Euphemismen, Fake News, Verschwörungstheorien – lauter Lügen. Schrill, unüberseh- und unüberhörbar dominieren sie die Medien und die Diskurse. Um in diesem Gewirr und auch abseits davon die Wahrheit zu erhaschen, bedarf es eines scharfen Blicks und Ohrs.

    Konrad Paul Liessmann seziert die Gegenwart, sowohl aus der Distanz und mit sanfter Ironie als auch engagiert und mit großem Ernst. Hinter den pathetischen Formeln unserer Kultur erkennt er deren beengte Verhältnisse, in den Alltäglichkeiten unseres Denkens entdeckt er die Signaturen der Epoche. Pointiert entwirft der Philosoph …“

    Autor

    Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor i.R. für Philosophie an der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist.

    Zsolnay Verlag, ISBN: 978-3-552-07352-4, E-Buch, 20 Euro

  • Buchtipp: „Die Psychologie des Totalitarismus“

    03.03.2023/EG

    Mattias Desmet: Die Psychologie des Totalitarismus

    Sachbuch (Medien, Politik, Psychologie)

    „Totalitarismus ist kein Zufall und bildet sich nicht in einem Vakuum. Der Ursprung liegt in dem Phänomen der „Massenbildung“, einer Art kollektiver Psychose. Mit detaillierten Analysen, Beispielen und Ergebnissen aus jahrelanger Forschung legt Mattias Desmet die Schritte dar, die zur Massenbildung führen: Aus einem allgemeinen Gefühl der Einsamkeit und des Mangels an sozialen Bindungen und Sinnhaftigkeit entstehen Ängste und Unzufriedenheit, die sich wiederum in Frustration und Aggression manifestieren. Diese werden von Regierungsvertretern und Massenmedien mithilfe von bestimmten Narrativen geschickt ausgenutzt und kanalisiert. In der Folge dehnt sich der Einfluss des Staates auf das Privatleben des Individuums immer mehr aus. Neben einer glasklaren psychologischen Analyse und aufbauend auf Hannah Arendts grundlegendem Werk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft formuliert der Autor auch eine scharfe Kritik am kulturellen „Gruppendenken“ und der Angstkultur – die bereits vor der Pandemie existierten, mit der COVID-Krise aber exponentiell zugenommen haben –, warnt vor den Gefahren unseres Medienkonsums und unserer Abhängigkeit von manipulativen Technologien. Dabei zeigt er aber auch sowohl individuelle als auch kollektive Lösungsansätze auf, um zu verhindern, dass wir unsere Freiheiten freiwillig opfern.“

    Autor

    Mattias Desmet ist Professor für Klinische Psychologie an der Abteilung für Psychoanalyse und klinische Beratung der Universität Gent. Darüber hinaus arbeitet er als Klinischer Psychologe in seiner eigenen psychoanalytischen Praxis, veröffentlichte an die 50 wissenschaftliche Artikel und ist Autor von mehreren Büchern wie „The pursuit of objectivity in psychology“ und „Lacan’s logic of subjectivity“.

    EuropaVerlag, ISBN: 978-3-95890-542-9, Buch, 24 Euro

  • Buchtipp: Die Psychologie des Totalitarismus

    06.01.2023/EG

    Mattias Desmet: Die Psychologie des Totalitarismus

    Sachbuch (Angstkultur, Medien, Politik, Psychologie)

    „Aus einem allgemeinen Gefühl der Einsamkeit und des Mangels an sozialen Bindungen und Sinnhaftigkeit entstehen Ängste und Unzufriedenheit, die sich wiederum in Frustration und Aggression manifestieren. Diese werden von Regierungsvertretern und Massenmedien mithilfe von bestimmten Narrativen geschickt ausgenutzt und kanalisiert. In der Folge dehnt sich der Einfluss des Staates auf das Privatleben des Individuums immer mehr aus.
    Neben einer glasklaren psychologischen Analyse und aufbauend auf Hannah Arendts grundlegendem Werk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft formuliert der Autor auch eine scharfe Kritik am kulturellen „Gruppendenken“ und der Angstkultur – die bereits vor der Pandemie existierten, mit der COVID-Krise aber exponentiell zugenommen haben –, warnt vor den Gefahren unseres Medienkonsums und unserer Abhängigkeit von manipulativen Technologien …“

    Autor

    Mattias Desmet ist Professor für Klinische Psychologie an der Abteilung für Psychoanalyse und klinische Beratung der Universität Gent. Die Forschung der Abteilung ist stark klinisch und praxisorientiert ausgerichtet. In seinem Forschungsprogramm konzentriert er sich auf Prozess und Ergebnis psychoanalytischer Psychotherapie.

    Europaverlag, ISBN: 978-3-95890-542-9, Buch, 24 Euro
    Erscheint voraussichtlich am 24.02.2023.

  • Audio-Tipp: „Medialer Mainstream?“

    25.10.2022/EG
    Quelle: Deutschlandfunk, Berlin

    Beitrag von Vera Linß und Marcus Richter über die mangelnde Differenzierung in den Medienberichten zum Krieg in der Ukraine

    Den Beitrag hören Sie hier deutschlandfunkkultur.de.