Schlagwort: Gesundheit

  • Krankenhäuser: BMG hält Konzentrationsprozess für den richtigen Weg – trotz offensichtlicher Versorgungsdefizite

    11.12.2021/EG
    Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin

    Bericht über den durch die Förderung nach dem Krankenhausstrukturfonds bewirkten Strukturwandel

    Bewertung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) unter Minister Jens Spahn (CDU), Seite 4:
    „Der Abschlussbericht der begleitenden Auswertung des RWI macht deutlich, dass der mit dem KHSF* verfolgte gesetzgeberische Zweck, die Versorgungsstrukturen anhand von Konzentrationseffekten und des Abbaus von Vorhalteaufwand zu verbessern, grundsätzlich erreicht wurde. Die geförderten Vorhaben haben einen messbaren Beitrag zur Verbesserung der Krankenhausstrukturen geleistet…“
    Den Bericht lesen Sie hier bundestag.de.
    *Krankenhausstrukturfonds

    Thomas Gerlinger, Gesundheitswissenschaftler an der Universität Bielefeld, zu „Krankenhäuser in Deutschland. Strukturen – Probleme – Reformen“, Auszug, Seite 11:
    „Zu den wichtigsten strukturellen Veränderungen zählt die fortschreitende Privatisierung der Krankenhäuser…“ bpb.de

  • COVID-19: Bundesweite Anpassungen

    02.12.2021/EG
    Quelle: Bundesregierung, Berlin

    Den Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 02. Dezember 2021 lesen Sie hier bundesregierung.de.

  • Pflege: Zahl Pflegebedürftiger und benötigter Pflegekräfte steigt stark

    02.12.2021/EG
    Quelle: Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg), Berlin

    Barmer Pflegereport 2021: Zahl Pflegebedürftiger wächst bis 2030 um etwa 33 Prozent auf rund 6 Millionen Menschen / Mehrbedarf an Pflegekräften steigt um rund 182.000

    Auszug, Zusammenfassung, Seite 19: „Diese Bedarfe übersteigen das in der Pflegestatistik für 2019
    ausgewiesene Niveau um 81.000 Pflegefachkräfte, 87.000 Pflegehilfskräfte mit und
    14.000 Pflegehilfskräfte ohne Ausbildung. Diesen Mehrbedarf zu befriedigen, ist die
    zentrale Herausforderung der Pflegepolitik, die dazu nicht nur die Ausbildungszahlen
    erhöhen, sondern den Beruf durch bessere Arbeitsbedingungen und höhere Entlohnung
    zugleich attraktiver machen muss, um Pflegekräfte zu einem längeren Verbleib im Beruf
    zu bewegen und potenzielle Auszubildende für den Beruf zu gewinnen.“
    Den Report lesen Sie hier ↗barmer.de.

  • Pflege: Der 60-Milliarden-Euro-Markt

    30.11.2021/EG
    Quelle: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen

    Pflegeheim Rating Report 2022: Hauptgrund für das Wachstum des Pflegemarkts ist und bleibt die Alterung der Gesellschaft

    „Hauptgrund für das Wachstum des Pflegemarkts ist und bleibt die Alterung der Gesellschaft. So ist bei konstanten Pflegequoten bis zum Jahr 2030 in Deutschland mit 4,9 Millionen Pflegebedürftigen zu rechnen, bis 2040 mit 5,6 Millionen. Das wäre gegenüber 2019 ein Anstieg um 20 bzw. 35 Prozent…“

    RWI-Forscher Ingo Kolodziej: „Um die Personalknappheit zu überwinden, gilt es, Pflegeberufe attraktiver zu machen, sowohl durch höhere Löhne für qualifiziertes Personal als auch durch bessere Arbeitsbedingungen“. ↗rwi-essen.de

    Zum Thema

    Pflege-Report 2021 des Wissenschaftlichen Institutes der AOK, Seite 155:
    „Durch die Alterung der Gesellschaft und den zunehmenden Trend hin zu mehr professioneller Pflege wird der Pflegemarkt weiterhin stark wachsen. Durch die steigende Nachfrage ergibt sich ein deutlicher Mehrbedarf an Personal und Kapital, …“ springer.com

  • Energie: Deutschlands Energieversorgung ist auch ohne Kernkraft gesichert

    25.11.2021/EG
    Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    Forscherteam um Claudia Kemfert, Wissenschaftlerin für Energiewirtschaft und -politik an der Leuphana Universität Lüneburg sowie am DIW, untersuchte die energiewirtschaftlichen Folgen nach der Abschaltung der verbliebenen sechs Kernkraftwerke im Jahr 2022:

    „Fazit: Atomwende erfordert Endlagersuche und keine Subventionen für Kernkraft
    Mit der Schließung der letzten sechs Kernkraftwerke in Deutschland geht eine Periode zu Ende, die von technischen Risiken, hohen Kosten und ungelösten Konflikten mit Blick auf die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle begleitet wurden. Nachdem die Abschaltung älterer Kernkraftwerke seit dem Jahr 2011 weitgehend lautlos erfolgte, ist auch für die nächsten beiden Jahre nur mit geringen Auswirkungen auf das Stromsystem zu rechnen. Insbesondere werden sich die regionalen Stromflüsse nicht wesentlich verändern und Netzengpässe dürften sich, wenn überhaupt, nur gering intensivieren. Kurzfristig ist im Jahr 2022 und 2023 mit ansteigenden CO2-Emissionen aus dem Stromsektor zu rechnen, die mit einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien rasch zurückgeführt werden sollten. Die Versorgungssicherheit ist auch mittelfristig nicht gefährdet, wenn das deutsche Stromsystem rasch auf erneuerbare Energieträger in Verbindung mit Speichern und Flexibilitätsoptionen umsteigt. Die Einbindung in das europäische Stromsystem bleibt aus Effizienz- und Koordinationsgründen bedeutend…“
    Die Studie lesen Sie hier diw.de.