Schlagwort: Gesellschaft

  • Buchtipp: „Generation Krokodilstränen“

    08.11.2024/EG

    Pauline Voss: Generation Krokodilstränen
    Über die Machttechniken der Wokeness

    Sachbuch (Gesellschaft, Politik)

    „Die junge woke Generation dominiert die gesellschaftspolitischen Debatten. Aufgewachsen in einer unpolitischen Zeit, überzieht sie die Öffentlichkeit heute mit einem hyperpolitischen Befindlichkeitswahn. Wie konnte es so weit kommen? Wie konstituiert sich das neue Spießertum? Warum versucht die Generation Krokodilstränen, die Sexualität zu kontrollieren? Worin zeigt sich der Verlust des Physischen? Und wie wirkt sich all das auf die Kultur und den Fortschritt unseres Landes aus?“

    Autorin

    Pauline Voss, geb. 1993, begann ihre Laufbahn als Autorin in einer Videoagentur in Frankfurt am Main und wechselte dann als Redakteurin ins Auslandsressort der Neuen Zürcher Zeitung. Seit Oktober 2023 ist sie als freie Journalistin tätig.

    Verlag: EuropaVerlag
    Erscheinungstag: 05.03.2024

  • Befunde aus der Sozialforschung

    07.11.2024/EG
    Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

    Sozialbericht 2024: Sehr wenige verfügen über sehr viel

    „Trotz deutlich gestiegener Vermögen bleibt deren Verteilung weiterhin sehr ungleich. 2021 verfügten die reichsten 10 % der Haushalte in Deutschland über 56 % des Gesamtvermögens. Deutschland zählt damit im europäischen Vergleich zu den Spitzenreitern in Sachen Ungleichheit. Eine wichtige Ursache dafür, dass Vermögensunterschiede über Generationen hinweg bestehen bleiben, sind Schenkungen und Erbschaften.“
    Die WZB-Mitteilung lesen Sie hier und den Sozialbericht 2024 lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Ergänzende Informationen lesen Sie im Beitrag „Geldvermögen“ vom 24.10.2024.

  • Buchtipp: „Explosive Moderne“

    01.11.2024/EG

    Eva Illouz: Explosive Moderne
    Aus dem Englischen von Michael Adrian

    Sachbuch (Gesellschaft, Politik)

    „Politiken der Angst, Spiralen der Enttäuschung, Menschen in Wut. In ihrem neuen Buch blickt Eva Illouz auf unsere aufgewühlte Zeit aus der Perspektive der Gefühle, die sie prägen. Angst, Enttäuschung und Wut, aber auch Scham oder Liebe sind fest in die sozialen Arrangements der westlichen Moderne eingebaut – und werden von ihrer Ökonomie, Politik und Kultur intensiv bewirtschaftet. Sie sind psychologisch relevant, moralisch bedeutsam, politisch wirksam – und hochgradig ambivalent. Das macht die Gegenwart, in der wir leben, so brisant, ja explosiv.“

    Autorin

    Eva Illouz, geboren 1961, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique, CSE-EHESS in Paris. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Anneliese-Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und den EMET-Preis für Sozialwissenschaften. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

    Verlag: Suhrkamp
    Erscheinungstag: 11.11.2024

  • Videotipp: „Frustrierte Gesellschaft“

    30.10.2024/EG
    Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

    Richard David Precht im Gespräch mit Soziologin Eva Illouz über den ‚Stammbaum‘ frustrierter Gesellschaftsteile

    Bleibt die Hoffnung auf ein besseres Leben unerfüllt, kann dieser unbefriedigende Lebenslauf sich in Enttäuschung und Wut zeigen.
    Eva Illouz: „Es gibt eigentlich keine andere Aufgabe der Politik, als eine Maschine für Versprechen zu sein.“

    Die Sendung sehen Sie hier.

    Eva Illouz lehrt und forscht Sozialwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem, der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris sowie an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

  • Buchtipp: „Der Schlaf der Vernunft“

    25.10.2024/EG

    Daniela Dahn: Der Schlaf der Vernunft
    Über Kriegsklima, Nazis und Fakes

    Sachbuch (Gesellschaft, Politik)

    „Sind die von uns gewählten Entscheidungsträger in einen Tiefschlaf der Vernunft gefallen? Jedenfalls halten sie nicht hinreichend Schaden von ihrem Volk ab, wozu sie sich verpflichtet haben. Sie versagen darin, eine Friedensordnung zu gewährleisten, das Kippen des Klimas zu verhindern, Fluchtursachen zu bekämpfen. Sie gehen ein Weltkriegsrisiko ein. Und nicht einmal den Ausgleich zwischen Ost und West bekommen sie hin.“

    Autorin

    Daniela Dahn, geboren in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und war Fernsehjournalistin. 1981 kündigte sie und arbeitet seitdem als freie Schriftstellerin und Publizistin. Sie war Gründungsmitglied des «Demokratischen Aufbruchs» und hatte mehrere Gastdozenturen in den USA und Großbritannien. Sie ist Mitglied des PEN sowie Trägerin unter anderem des Fontane-Preises, des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der Luise-Schroeder-Medaille der Stadt Berlin und des Ludwig-Börne-Preises.

    Verlag: Rowohlt
    Erscheinungstag: 15.10.2024