Kategorie: Allgemein

  • USA, die Mauer und der Produktionsstandort Mexiko

    28.01.2017/EG aus der Stiftung Wissenschaft und Poltik (SWP), Berlin

    Politikwissenschaftler Günther Maihold mit einem Beitrag zur ‘Mauer‘ zwischen den USA und Mexiko / Grenzverkehr mit 5 Mio. LKW, 74 Mio. PKW und 50 Mio. Fußgänger pro Jahr

    „Mit Trumps Ankündigung, die Mauer zwischen beiden Ländern durch Steuern von 20 Prozent auf Importgüter aus Mexiko finanzieren zu wollen, bewegen sich die USA und Mexiko auf einen Handelskrieg zu, der sich auch negativ auf die USA auswirken wird. Trumps Maßnahme wird sich letztendlich auch gegen die US-Firmen richten, die in Mexiko produzieren, ebenso wie gegen die Verbraucher in den USA, die mit deutlich ansteigenden Preisen zu rechnen haben. So werden die Konsumenten in den USA den Mauerbau mitbezahlen.“ swp-berlin.org

    Informationen zur regierungsnahen Stiftung SWP lesen Sie hierlobbypedia.de.

    Zum Thema ein ergänzender Beitrag im Medium ’amerika21‘amerika21.de.

  • Buchtipp: Die Muqaddima

    27.01.2017/EG

    Ibn Khaldun: Die Muqaddima
    Betrachtungen zur Weltgeschichte

    Sachbuch (Geschichte, Gesellschaft, Politik)

    Ibn Khalduns Einführung – „Muqaddima“ – in seine Universalgeschichte gehört zu den bahnbrechenden Werken der Geschichtswissenschaft. Der arabische Gelehrte des 14. Jahrhunderts geht in ihr auf erstaunlich moderne Weise den Gründen für den Aufstieg und Niedergang von Imperien nach. Alma Gieses meisterhafte Übersetzung bietet erstmals in deutscher Sprache einen Überblick über das gesamte Werk. Der Jurist und Gelehrte Ibn Khaldun (1332-1406) diente mehreren Herrschern als Wesir, Gesandter oder Richter – immer auf der Suche nach einer gerechten und weisen Herrschaft. Seine Biografie, die ihn in den Kerker, in höchste Ämter und ins Exil führte, liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman. In seiner berühmten „Einführung“ beschreibt er gesellschaftliche, kulturelle und klimatische Faktoren als Ursachen für den Aufstieg, die Blüte und den Untergang von Dynastien. (mehr …)

  • Aktivitäten des BND erst 2015 bekannt?

    26.01.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    Bundeskanzleramt wurde, nach Aussage des Geheimdienstkoordinator Günter Heiß heute im NSA-Untersuchungsausschuss, erst im März 2015 über die Spionageaktivitäten des Bundesnachrichtendienstes (BND) informiert

    Angesichts der Mitteilungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden im Juni 2013, über die Praktiken der National Security Agency (NSA), sei immer wieder die Frage aufgekommen: „Machen wir das auch?“ Der damalige Präsident des BND, Gerhard Schindler, habe bei einem Treffen geantwortet: „Ja, es gibt bestimmte Fälle, da machen wir das auch.“ Der als Zeuge geladene Geheimdienstkoordinator Günter Heiß sprach von rund 15.000 BND-eigenen Selektoren zu etwa 3.000 Zielen mit EU- und NATO-Bezug. bundestag.de

  • Toleranz wächst mit Teilhabe?

    26.01.2017/EG aus dem wirtschaftspolitischen Blog MAKRONOM, Berlin

    Ökonom Andrew Cumbers mit einem Beitrag über die Verbindung von fremdenfeindlicher Politik und ökonomischer Teilhabe

    „Die ökonomischen Sorgen dieser Wähler drehen sich um die Schließungen von Fabriken, um Immigranten und um Unternehmen, die in Niedriglohnländer abwandern. Diese Sorgen scheinen von einer liberalen Elite ignoriert zu werden, die den Freihandel, flexible Arbeitsmärkte und Deregulierung unterstützen.“ ↗makronom.de

  • Korruption: Deutschland auf Platz 10

    26.01.2017/EG aus der NRO Transparency International, Berlin

    Transparency veröffentlicht Korruptionswahrnehmungsindex 2016: Deutschland weiterhin auf Platz 10 / Dänemark und Neuseeland am wenigsten anfällig für Korruption

    „Das positive Ergebnis Deutschlands wird von Sorgen um die Integrität des Wirtschaftsstandorts getrübt. So nehmen Führungskräfte aus deutschen Unternehmen es als zunehmend normal war, dass „irreguläre Zahlungen“ an Verwaltungen gemacht werden, um bestimmte Vorgänge zu beschleunigen oder erst möglich zu machen. Das ist dem Executive Opinion Survey des World Economic Forum zu entnehmen, der mit anderen Quellen dem CPI zugrunde liegt. Bei diesem hat sich Deutschland seit 2012 kontinuierlich verschlechtert. Bereits beim Global Corruption Barometer, das Transparency International im November 2016 veröffentlicht hatte, war die deutsche Wirtschaft als einziger Gesellschaftsbereich negativ aufgefallen: Ein Drittel der Befragten in Deutschland nahm an, dass alle oder die meisten Unternehmensleitungen in korrupte Machenschaften involviert seien.“ ↗transparency.de