Kategorie: Allgemein

  • Lohnentwicklung 2017: + 0,8 % real

    08.02.2018/EG aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis), Wiesbaden

    Reallohnentwicklung seit 2007 bei durchschnittlich + 1,0 %

    „Nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Verdiensterhebung ist der Reallohnindex in Deutschland im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 0,8 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, lagen die Nominallöhne im Jahr 2017 um rund 2,5 % über dem Vorjahreswert. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,8 %.“ ↗destatis.de

  • Gesellschaft: Ärmer als propagiert

    07.02.2018/EG aus der RUHR UNIVERSITÄT BOCHUM

    Studie: Soziale Ungleichheit in Deutschland größer als gedacht – Bisherige Messmethoden habe die Schere zwischen Arm und Reich drastisch unterschätzt

    „Die soziale Ungleichheit in Deutschland ist größer als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Bochumer Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler um Prof. Dr. Notburga Ott und Prof. Dr. Martin Werding, die die Bertelsmann-Stiftung beauftragt hatte.
    (…)
    Ihre Analyse der vergangenen 25 Jahre ergab, dass in Deutschland lebende Paare mit einem Kind oder mehreren Kindern überwiegend einen niedrigeren Wohlstand hatten als Paare ohne Kind. 13 Prozent der Paare mit einem Kind sind nach der neuen Berechnung aktuell armutsgefährdet, bei Paaren mit zwei Kindern sind es 16 Prozent, mit drei Kindern 18 Prozent.
    Gerade für Alleinerziehende ergibt die neue Methode drastisch andere Werte als die OECD-Skala: Liegt das Armutsrisiko für Alleinerziehende nach der OECD-Methode derzeit bei 46 Prozent, sind es nach der Bochumer Berechnung 68 Prozent.“ ↗rub.de

  • Studie: IWF und Weltbank verzerren Ratings nach politischer Interessenlage

    06.02.2018/EG aus dem Blog ÖKONOMENSTIMME, Zürich

    Valentin F. Lang, Wirtschaftswissenschaftler, über die zweifelhafte Objektivität von IWF und Weltbank

    „Unsere empirische Analyse zeigt, dass es sich hierbei überdurchschnittlich häufig um die außenpolitischen Freunde der USA handelt. Die Ratings von Ländern, die in außenpolitischen Fragen häufig einer Meinung mit den USA sind – was wir durch die Ähnlichkeit des Abstimmungsverhalten in der UN-Generalversammlung messen können – werden besonders oft durch manuelle Überstimmung verbessert.“ ↗oekonomenstimme.org

  • Medien: Unterhaltung ist das Produkt

    05.02.2018/EG aus dem Medium INFOSPERBER, Spiegel bei Bern

    Urs P. Gasche, Publizist, über Auslassungen und einseitigen Darstellungen im Nachrichtengeschäft

    „Die Einseitigkeit beschränkt sich nicht auf die drei Beispiele Wahlen Russland/Ägypten, Korridorsicherung Russland/Türkei und Aleppo/Mossul.
    Das Anprangern von Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts wirkt unglaubwürdig, wenn es einseitig gegen «feindliche» Länder wie Iran, Nordkorea oder Venezuela gerichtet ist, und «freundliche» Länder wie Saudi-Arabien, Ägypten oder Honduras mit Kritik weitgehend verschont bleiben.
    Diese Einseitigkeit hat Geschichte. Während des Kalten Kriegs gehörten Despoten wie Mobutu Sese Seko in Zaire (heute Kongo), der Schah von Iran oder General Augusto Pinochet in Chile zu den Freunden der USA und des Westens. Sie wurden hofiert, unterstützt und mit Waffen beliefert, Wegen Verletzungen von Menschenrechten und des Völkerrechts wurden einseitig die Sowjetunion, Kuba und China angeprangert.“↗infosperber.ch

  • Video-Tipp: „Betreutes Leben – Wie uns Google, Facebook und Co. beherrschen“

    05.02.2018/EG aus dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), Mainz

    Richard David Precht, Philosoph, im Gespräch (42 Minuten) mit Udo Di Fabio, ehemaliger Bundesverfassungsrichter, über rechtliche Lücken / Grundrechte im digitalen System

    „In fast allen Lebensbereichen verlassen sich die Menschen heute auf digitale Anwendungen, die nicht nur immer unverzichtbarer sondern auch immer intelligenter werden. Doch welche Auswirkungen hat dies auf unsere Art zu leben?“ ↗daserste.de