Kategorie: Allgemein

  • Video-Tipp: „Ökonomie und Ökologie – Ein Wiederspruch?

    14.04.2020/EG
    Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

    Gastgeber Richard David Precht, Philosoph und Publizist, im Gespräch mit Maja Göpel, Politökonomin, über den notwendigen Umbau des Wirtschaftssystems

    Sind das Bruttoinlandsprodukt oder das Konsumklima sinnvolle Indikatoren für ein gelingendes Leben? Wie könnte das Dilemma zwischen immer mehr Konsum und Ressourcenverbrauch auf der einen und der Ausbeutung und Zerstörung auf der anderen Seite aufgelöst werden? zdf.de

    Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) für Maja Göpel ↗leuphana.de

  • Hörfunk-Tipp: „Gemeinwohlökonomie: Ein gutes Leben für alle?“

    12.04.2020/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk, München

    Hörfunkbeitrag von Christine Bergmann über ein am Gemeinwohl orientiertes Wirtschaftsmodell

    „Die Idee von der Gemeinwohlökonomie klingt phantastisch. Aber ist sie realisierbar: Kann man so wirtschaften, dass jeder Mensch sich ein gutes Leben leisten kann? Womöglich weltweit? Über diese Frage spricht Moderatorin Christine Bergmann mit dem Bänker und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank München Günter Grzega.“ ↗br.de

    Ken Jebsen, Journalist und Dienstanbieter des Online-Nachrichtenformates „KenFM“, im Gespräch mit Günter Grzega ↗kenfm.de.

  • Buchtipp: Mythos Bildung

    10.04.2020/EG

    Aladin El-Mafaalani: Mythos Bildung
    Die ungerechte Gesellschaft, ihr Bildungssystem und seine Zukunft

    Sachbuch (Bildung, Gesellschaft, Ungleichheit)

    „In einer ungerechten Gesellschaft kann das Bildungssystem nicht gerecht sein.

    In diesem grundlegenden Buch analysiert Aladin El-Mafaalani aus unterschiedlichen Perspektiven die Probleme und paradoxen Effekte des Bildungssystems, seine Dynamik und seine Trägheit. Eine umfassende Diagnose, ein Plädoyer dafür, soziale Ungleichheit im Bildungswesen endlich in den Fokus der Bildungspolitik und -praxis zu rücken, und zugleich eine Absage an Visionen und Revolutionen: Es geht darum, was jetzt wichtig und realistisch ist.“ (mehr …)

  • Mit der Corona-Pandemie mutiert die Macht

    09.04.2020/EG
    Quelle: WZB Democracy Blog, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

    Sascha Kneip, wissenschaftlicher Mitarbeiter am WZB, über die bedrohte Demokratie in Zeiten der Bedrohung

    „Demokratie, so haben wir gelernt und auch unseren Studierenden immer beizubringen versucht, unterscheidet sich von der Autokratie unter anderem dadurch, dass in demokratischen Regimen die Bevölkerung die Herrschenden kontrolliert und nicht umgekehrt. (…). Wie sehr sich die Rollen zwischen Bürgern und Repräsentanten, zwischen Herrschaftsunterworfenen und Herrschaftsausübenden verschoben haben, zeigen schon die öffentlichen Äußerungen führender Politikerinnen und Politiker seit Beginn der Krise. (…). Die normativen Grundlagen der Demokratie müssen, mit anderen Worten, mittelfristig wieder mit dem Handeln der Exekutive und den Einstellungen der Bürger in Einklang gebracht werden. (…). Was uns allen droht, wenn dies nicht passiert, zeigen im Extremen gerade unsere Nachbarländer Ungarn und Polen…“ democracy.blog.wzb.eu

  • Verändert der Corona-Virus die Marktwirtschaft?

    09.04.2020/EG
    Quelle: Ökonomenstimme, Zürich

    Corona-Krise als Chance: Entwurf von Steffen Lange und Tilman Santarius, beide Wirtschaftswissenschaftler am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin, für eine resilientere Wirtschaftsform

    „Aus volkswirtschaftlicher Sicht kann eine Wirtschaft auch auf einer niedrigeren Produktionsebene und ohne Wachstum stabil und funktionsfähig sein. Produktion und Einnahmen von Unternehmen gehen zwar zurück, weil die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen stark gesunken ist oder Unternehmen zur Ansteckungsprävention die Produktion einschränken müssen. Dadurch verdienen die Menschen weniger. Sie benötigen aber im Durchschnitt auch weniger Geld, da sie weniger konsumieren. Dem geringeren Angebot steht also eine geringere Nachfrage gegenüber. Es geht darum, ein neues Gleichgewicht auf einem niedrigeren Niveau zu finden.“ ↗ioew.de

    Das IÖW forscht nach eigenen Angaben „für eine Gesellschaft, die ihre natürlichen Lebensgrundlagen erhält, ein gutes Leben ermöglicht und sozial gerecht ist ‒ eine Gesellschaft, die für nachfolgende Generationen und global Verantwortung übernimmt“.