Autor: 8dF1v0

  • EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

    16.01.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

    Handelsbilanz November 2016: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite

    Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet, Monat für Monat und Jahr für Jahr, sehr unterschiedliche Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten. Die aktuellen Daten für den Zeitraum Januar bis November 2016:

    Handelsbilanzsaldo der EU28 insgesamt

    • Deutschland: 238,3 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 3,8 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum)
    • EU27 (ohne Deutschland): 54,6 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 195,4 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

    Handelsbilanzsaldo der EU28 mit der restlichen Welt (Extra-EU)

    • Deutschland: 165,2 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 2,1 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum)
    • EU27 (ohne Deutschland): 34,2 Mrd. Euro Überschuss (Italien) bis 105,3 Mrd. Euro Defizit (Niederlande)

    Handelsbilanzsaldo innerhalb der EU28 (Intra-EU)

    • Deutschland: 73,1 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 7,8 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum)
    • EU27 (ohne Deutschland): 159,9 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 104,8 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

    Die komplette Eurostat-Mitteilung lesen Sie hierec.europa.eu.

    Zum Thema

    „Der Welthandel ist ein Nullsummenspiel, bei dem die Überschüsse des einen die Defizite des anderen sind.“ makronom.de

    „Ungesunder Überschuss“ ↗boeckler.de.

  • WEF stellt Folgeschäden des Kapitalismus in den Mittelpunkt?

    16.01.2017/EG aus dem World Economic Forum, Davos

    Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Weltwirtschaftsforums, erkennt Nachteile im kapitalistischen Modell:

    „Das anhaltende langsame Wachstum, verbunden mit einem hohen Schuldenstand und dem demographischen Wandel, schafft ein Umfeld, das Finanzkrisen und eine zunehmende Ungleichheit begünstigt. Zur gleichen Zeit deuten eine durchdringende Korruption, kurzfristige und ungleiche Verteilung der Vorteile des Wachstums darauf hin, dass das kapitalistische Modell möglicherweise nicht für alle Menschen ist.“

    Den kompletten ‘Global Risks Report‘ lesen Sie (auf Englisch) hierweforum.org.

    Ergänzende Daten zum Weltwirtschaftsforum in Davos lesen Sie hiernzz.ch.

  • Gesellschaft benötigt mehr Pflege

    16.01.2017/EG aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis), Wiesbaden

    Zahl der Pflegebedürftigen wächst in zwei Jahren um 8,9 Prozent auf 2,86 Millionen Menschen

    Im Dezember 2015 waren in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hat die Zahl der Pflegebedürftigen im Vergleich zum Dezember 2013 um 234 000 (+ 8,9 Prozent) zugenommen. 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter, 37 Prozent war mindestens 85 Jahre alt. ↗destatis.de

    Zum Thema ein Beitrag von Prof. Dr. Stefan Sell zur ungesicherten Reform der Pflegeausbildung aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de.

  • Video-Tipp: Freiheit und Demokratie

    15.01.2017/EG aus dem Nachrichtenmagazin ’acTVism‘, München

    Gastgeber Zain Raza spricht mit seinen Gästen, darunter Edward Snowden, über den vielschichtigen Einfluss interessierter Akteure in unseren Lebensraum

    Heute Abend, ab 18 Uhr, veranstaltet das Nachrichtenmagazin ’acTVism‘ einen Gesprächsabend mit international namhaften Gästen. Zu den Themen zählen Privatsphäre und Bürgerrechte, Außenpolitik des Westens, Freiheit und Demokratie im ökonomischen System, Arbeit der Medien und den Möglichkeiten aktiver Bürger.

    Die Gästeliste: Edward Snowden (ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter), Publizist Jürgen Todenhöfer, The-Intercept-Journalist Jeremy Scahill, Wirtschaftswissenschaftler Richard D. Wolff, TRNN-Redakteur Paul Jay und Philosoph Srećko Horvat. actvism.org

  • Globalisierungsverlierer wählen anders

    14.01.2017/EG aus dem wirtschaftspolitischen Blog Ökonomenstimme, Zürich

    Ökonomen Wolfgang Dauth, Sebastian Findeisen und Jens Südekum mit einem Beitrag über die Gewinner- und Verliererregionen der Globalisierung in Deutschland / Bayern ist Globalisierungsgewinner

    „Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und die Brexit-Entscheidung in Großbritannien weisen ein klares gemeinsames Muster auf. Entscheidend war in beiden Fällen das Votum der Globalisierungsverlierer außerhalb der urbanen Zentren. Die Welt starrt nun gebannt auf die nächsten Wahlen. Zuerst die Präsidentschaftswahl in Frankreich und auch die deutsche Bundestagswahl ist nicht mehr allzu fern. Wird sich das Muster dort wiederholen?“ ↗oekonomenstimme.org