Autor: 8dF1v0

  • TV-Tipp: Die hysterische Gesellschaft

    06.04.2017/EG aus dem Gemeinschaftssender ‘3sat‘, Mainz

    Gastgeber Gert Scobel und seine Gäste beleuchten, heute Abend ab 21 Uhr, die Ängste einer verunsicherten Gesellschaft

    Gastgeber Gert Scobel spricht mit seinen Gästen Borwin Bandelow (Psychiater), Eva Horn (Germanistin) und Ortwin Renn (Soziologe) über die Angst vor Terror, vor Fremden, vor sozialem Abstieg, vor Krankheiten, vor der Globalisierung und ob Medien und Politiker diese Ängste gezielt zur Stimmungsmache und Manipulation nutzen. 3sat.de

  • EU-Kommission kritisiert Armutsentwicklung in Deutschland

    05.04.2017/EG aus der Europäischen Kommission, Brüssel

    Europäische Kommission veröffentlicht Länderbericht Deutschland 2017: „Im Zeitraum 2008-2014 hat die deutsche Politik in hohem Maße zur Vergrößerung der Armut beigetragen, …“

    Die Europäische Kommission bescheinigt der Deutschen Regierung eine der größten Vermögensungleichverteilungen im Euroraum: „Im relativ großen Niedriglohnsektor wurden neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen, was die Einkommensungleichverteilung und die Armut trotz Erwerbstätigkeit aber eher verschärft. (…) Im Zeitraum 2008-2014 hat die deutsche Politik in hohem Maße zur Vergrößerung der Armut beigetragen, was auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass die bedarfsabhängigen Leistungen real und im Verhältnis zur Einkommensentwicklung gesunken sind (Europäische Kommission 2016a). Eine Reihe früherer Änderungen bei Steuern und Sozialabgaben könnten ebenfalls zu einem Teil für die nachlassende Wirksamkeit der Umverteilungsmaßnahmen verantwortlich sein. Die Abschaffung der Vermögenssteuer im Jahr 1997, die Absenkung des Einkommensteuerspitzensatzes von 53% im Jahr 2000 auf 42% im Jahr 2004, die pauschale Besteuerung von Kapitalerträgen seit 2009 und die Anhebungen der Sozialversicherungsbeiträge seit Anfang der 1990er Jahre haben dazu beigetragen, den progressiven Charakter des Steuersystems zu verringern, und die Einkommensunterschiede möglicherweise zu erhöhen (Europäische Kommission 2014).“ ↗europa.eu (siehe Seite 7)

  • Wie glaubwürdig ist die ‘Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte‘?

    04.04.2017/EG aus dem Mitteldeutschen Rundfunk, Leipzig

    Syrien: Medien berufen sich seit 2011 auf eine Quelle: Die ‘Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte‘ – ein Internetportal mit Sitz in Großbritannien

    „Betrieben wird das Portal von Großbritannien aus. Als zentrale Figur gilt Osama Suleiman, ein Exil-Syrer, der nach eigenen Angaben mehrfach in syrischen Gefängnissen saß, im Jahr 2000 nach Großbritannien auswanderte und …“ ↗mdr.de

    Zum Thema

    Ergänzende Informationen lesen Sie hierwikipedia.org

  • Freihandel schwächt Mexiko?

    04.04.2017/EG aus dem Medium ‘amerika21‘, Washington/Berlin

    Nordamerikanisches Freihandelsabkommen (NAFTA): Mexikos Armutsquote und Löhne im Jahr 2014 auf dem Niveau von 1994

    Das Washingtoner Center for Economic and Policy Research (CEPR) verglich die Leistung der mexikanischen Wirtschaft mit weiteren 19 lateinamerikanischen Staaten über den Zeitraum 1994 bis 2014. Die Forscher stellten fest, dass sich das mexikanische Bruttoinlandsprodukt pro Person in den Jahren 1960 bis 1980 nahezu verdoppelte (98,7 Prozent). Dagegen waren es im Zeitraum 1994 bis 2014 gerade 18,6 Prozent. Ein Wert, der etwa die Hälfte der Wachstumsrate der anderen 19 lateinamerikanischen Staaten entspricht. Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) wurde zum 01.01.1994 von Canada, Mexiko und den Vereinigten Staaten gegründet. amerika21.de

    Zum Thema

    Die kanadische Nicht-Regierungs-Organisation ‘Council of Canadians‘ erklärt in einem Fünf-Minuten-Video von den Erfahrungen mit dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen Canada, Mexiko und USA. Das Video sehen Sie hieryoutube.com.

  • Gesundheitsrisiko NO2

    03.04.2017/EG aus der Umweltschutzorganisation Greenpeace, Hamburg

    Messungen belegen Stickstoffdioxid-Belastungen / Zwei Drittel der Stickoxide im Verkehr stammen aus Diesel-PKW

    Die dauerhaft erhöhten Stickoxidwerte vieler deutscher Städte steigern das Asthmarisiko für Kinder erheblich. Bereits eine langfristige Zunahme um zehn Mikrogramm pro Kubikmeter steigert die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken für Kinder um durchschnittlich 15 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) in einer heute veröffentlichten Kurzexpertise im Auftrag von Greenpeace. ↗greenpeace.de

    Zum Thema

    Messergebnisse von – laut Hersteller, Kraftfahrtbundesamt und Bundesministerium für Verkehr – ‘sauberen‘ Euro-6-Diesel-PKW verschiedener Hersteller im realen Straßenbetrieb lesen Sie hier↗duh.de.

    Ein aufklärendes, berührendes, kritisches, witziges und nachhaltiges Video (Die Anstalt) rund um das Automobil sehen Sie hier↗zdf.de.