Autor: 8dF1v0

  • Kriminalität in Zahlen

    25.04.2017/EG aus dem Bundeskriminalamt, Wiesbaden

    Bayern (Länderstatistik) und München (Städtestatistik) weisen die niedrigsten Häufigkeitszahlen (Fälle pro Einwohner) auf / Computerkriminalität + 45,2 % (Datenerfassung geändert) / Tötung + 14,3 % / Vergewaltigung + 12,8 %

    Im Jahr 2016 wurden insgesamt 2,02 Mio. Tatverdächtige – ohne ausländerrechtliche Verstöße* – ermittelt. Hiervon wurden 1,40 Mio. deutsche (- 3,4 % gegenüber 2015) und 0,62 Mio. ausländische (+ 10,9 % gegenüber 2015) Tatverdächtige registriert. Der Tatverdächtigenanteil von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 27,6 Prozent auf 30,7 Prozent erhöht.“ bka.de

    *Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freizügigkeitsgesetz/EU: 487.711 Fallzahlen (+ 21,1 % gegenüber 2015)

  • Quoten zur Einbürgerung

    25.04.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘, Luxemburg

    EU: 2015 erwarben rund 840.000 Personen (- 5,6 % gegenüber 2014) die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats der Europäischen Union

    Im Jahr 2015 erwarben 110.128 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit. Davon waren 25 Prozent Staatsangehörige aus EU-Mitgliedstaaten und 75 Prozent aus anderen Ländern.

    Ein Blick auf erworbene Staatsangehörigkeiten je 1.000 Einwohner (Einbürgerungsquote) in den EU-Mitgliedstaaten: Im Jahr 2015 erteilten Luxemburg (5,6) und Schweden (5,0) die meisten Staatsangehörigkeiten. Durchschnittlich wurden in der EU 1,7 Einbürgerungen je 1.000 Einwohner erteilt. In Deutschland lag die Einbürgerungsquote bei unterdurchschnittlichen 1,3 Einbürgerungen je 1.000 Einwohner. ec.europa.eu

    Zum Thema

    Migrationsforscher Thomas Faist erklärt, warum doppelte Staatsbürgerschaft Vorteile mit sich bringt und weshalb das Thema immer wieder in der politischen Debatte auftauchtmediendienst-integration.de.

  • Einfluss von Wirtschaftsvertretern auf EU-Gesetze wird überschätzt?

    24.04.2017/EG aus dem Blog ‘scilog‘ (Förderung der wissenschaftlichen Forschung FWF), Wien

    Forscher werteten 70 Gesetzesvorschläge der Europäischen Kommission aus

    „Dabei hat das Forscherteam festgestellt, dass die Wirtschaftsgruppen bei ihrem Versuch, die Entscheidungsfindung in der EU zu beeinflussen, weit weniger erfolgreich sind, als erwartet wurde. Sie seien sogar weniger erfolgreich als zivilgesellschaftliche Gruppen, die breite Interessen wie Umwelt- oder Konsumentenschutz verfolgen.“ ↗scilog.fwf.ac.at

    Zum Thema

    Untersuchungen zeigen, wie der Agrarkonzern Monsanto (Bayer AG) seinen Einfluss auf Wissenschaftler und Zulassungsbehörden ausübtinfosperber.ch.

  • Verunsicherung der Mittelschicht ist real

    24.04.2017/EG aus der Hans Böckler Stiftung, Düsseldorf

    Soziologin Anke Hassel über Tendenzen und Unsicherheiten in der Arbeitswelt

    „Früher konnte man mit einer Facharbeiterausbildung problemlos ein Leben in der Mittelschicht führen. Jetzt haben wir einen ausgeprägten Niedriglohnsektor und eine Erosion der Mitte (die mal bei 60 Prozent lag), während bei den hoch Qualifizierten Jobs dazukommen. Wer eine Facharbeiterqualifikation hat, kann sich nicht mehr sicher sein, ob die Familie nach unten in den Niedriglohnbereich abwandert. Oder ob man – etwa über Aufbaustudien – den Aufstieg in das hoch qualifizierte Segment schafft. Das ist die Verunsicherung der Mittelschicht, und die ist wirklich real. Das ist nicht etwas Eingebildetes, wie uns manche Wissenschaftler, Verbände und Politiker glauben machen wollen.“ ↗magazin-mitbestimmung.de

  • Ein Blick nach Südsudan

    22.04.2017/EG

    Südsudan: Erst Krieg, jetzt Hungertot / Kriegsbedingte Umweltschäden bleiben ungeklärt / Ölkonzern verunreinigt Grundwasser

    „Im Südsudan versuchen Familien auf unterschiedliche Weise, mit dem Nahrungsmangel umzugehen: Sie essen Ernte- oder Saatgutvorräte, verkaufen Vieh und anderen Besitz, nehmen ihre Kinder aus der Schule oder ziehen weg, um anderswo Hilfe zu finden. Schwindende Quellen, sinkende Nahrungsaufnahme und zunehmende Mangelernährung führen jedoch zur Schwächung ihres Immunsystems. Die Folgen sind Unterernährung und Tod durch Krankheiten wie Malaria und Ruhr …“ ↗arte.tv

    „Die Umweltsituation in den Ölfördergebieten des Südsudan ist dramatisch. Das Grundwasser der Region ist mit Schadstoffen belastet und die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser ist gefährdet. Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker bezeichnete das Vorgehen des malaysischen Staatsunternehmens PETRONAS als „fürchterlich“ und als „skandalösen Sachverhalt“.“ bundestag.de