Autor: 8dF1v0

  • Buchtipp: „Demokratie ohne Gesetze“

    11.10.2024/EG

    C. L. Skach: Demokratie ohne Gesetze
    Warum nicht Regeln, sondern wir selbst unsere Gesellschaft tragen

    Sachbuch (Demokratie, Gesellschaft)

    „Wir glauben, dass Regeln und Gesetze dazu da sind, um uns und unser Zusammenleben zu schützen. Sie bewahren unsere Gesellschaften davor, im Chaos zu versinken. Wie könnten wir ohne sie Recht von Unrecht unterscheiden, in unseren Gemeinschaften gut leben und einander gute Nachbar:innen sein?“

    Autorin

    Cindy Lynn Skach ist Professorin für politische und rechtliche Theorie an der Universität von Bologna.

    Verlag: Ullstein
    Erscheinungstag: 17.10.2024

  • Das Klima der vergangenen 485 Millionen Jahre

    10.10.2024/EG
    Quelle: Science, Washington

    Klimaforscher untersuchten die Temperaturschwankungen der Erdoberfläche in den zurückliegenden 485 Millionen Jahren

    Die von den Wissenschaftlern erstellte Rekonstruktion der globalen mittleren Oberflächentemperatur (GMST) in den vergangenen 485 Millionen Jahren gibt an, dass die Erdtemperatur in den letzten 485 Millionen Jahren zwischen 11 ° und 36 ° C variiert hat.
    „Wir stellen fest, dass die Temperatur der Erde dynamischer war als bisher angenommen und dass das Gewächshausklima sehr warm war. CO2 ist der dominierende Treiber des phanerozoischen Klimas und betont die Bedeutung dieses Treibhausgases für die Gestaltung der Erdgeschichte. Die Konsistenz der scheinbaren Empfindlichkeit des Erdsystems (∼ 8 ° C) ist überraschend und verdient weitere Untersuchungen.“
    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    In einem Journalartikel zum Stand des Klimaberichts 2024 beschreiben Klimaforscher die aktuelle Situation mit „Gefährliche Zeiten auf dem Planeten Erde“. Den Beitrag lesen Sie hier.

  • Daten zur Pressearbeit über Ostdeutschland

    10.10.2024/EG
    Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Leipzig

    Medienanalyse: Auch 35 Jahre nach der ‘Wiedervereinigung‘ überwiegen negative Deutungen die Berichte über die ‘neuen‘ Bundesländer

    Zentrale Ergebnisse, Auszug, Seite 2:
    „Überrepräsentation von Begriffen rechter Ideologie
    In Artikeln, die den Begriff ostdeutsch, Ostdeutschland oder Ostdeutsche (im Folgenden: ostdeutsch*) beinhalten, sind Begriffe rechter Ideologie stark überrepräsentiert. In den 1990er Jahren sind noch weitaus weniger Begriffe rechter Ideologie überrepräsentiert, als in den folgenden Dekaden. Seit den 2000er Jahren erhöht sich sowohl die Anzahl der …“

    Das Dossier lesen Sie hier.

    Die Dokumentation sehen Sie hier.

  • Mietbelastung in Deutschland

    09.10.2024/EG
    Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

    DIW-Wissenschaftler Pio Baake und Konstantin A. Kholodilin untersuchten die Entwicklung der Mietbelastung seit Beginn der 1990er Jahre nach sozioökonomischen Kriterien

    Fazit, Auszug, Seite 630: „Niedrige Einkommensgruppen werden durch die Miete deutlich stärker belastet als hohe Einkommensgruppen. Die einkommensschwächsten 20 Prozent in Deutschland zahlten im Jahr 2021 im Durchschnitt rund 36 Prozent ihres Einkommens für Miete, die einkommensstärksten nur rund 22 Prozent. Auch Einpersonenhaushalte weisen in Deutschland überdurchschnittliche Mietbelastungen auf.“

    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Mieterbund erwartet für 2024 weiteren Rückgang der Heizkosten, außer bei Fernwärme. Die Meldung lesen Sie hier.

    Ihre Heizkosten können Sie hier mit dem interaktiven Online-Heizkostenrechner prüfen.

  • Buchtipp: „Selbst schuld!“

    04.10.2024/EG

    Wolfgang M. Schmitt, Ann-Kristin Tlusty: Selbst schuld!

    Sachbuch (Gesellschaft, Gesundheit, Medien, Meinung, Politik)

    „Du bist überfordert, weil du deine Zeit nicht richtig planst. Du verdienst nicht genug Geld, weil du nicht hart genug arbeitest. Du bist verantwortlich für die Klimakatastrophe, weil du die Joghurtbecher nicht richtig entsorgst. Kurzum: Du bist selbst an allem schuld! So lautet die Ideologie unserer Zeit. Vorgetragen wird sie von Politikern wie Ökonominnen, Influencern wie der eigenen Familie. Ausgeblendet werden dabei sämtliche gesellschaftlichen Bedingungen.
    In 13 persönlichen Essays fragen die Autor:innen, wie die persönliche Schuld sämtliche Lebensbereiche erobern konnte. Ihr Buch leistet sich den Luxus des Zweifels am scheinbar Selbstverständlichen. Es ist ein Manifest kritischen Denkens für die Gegenwart.“

    Autoren

    Beiträge von Christian Baron, Dietmar Dath, Aladin El-Mafaalani, Sebastian Friedrich, Sarah-Lee Heinrich, Özge İnan, Şeyda Kurt, Sophie Lewis, Maximilian Pichl, Anke Stelling, Wolfgang M. Schmitt, Ann-Kristin Tlusty und Matthias Ubl.

    Verlag: Hanser
    Erscheinungstag: 23.09.2024