Autor: 8dF1v0

  • EU-Statistik zur Armut

    16.10.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat), Luxemburg

    EU 2016: 40 % der Bürger in Bulgarien, 39 % in Rumänien und 36 % in Griechenland sind von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen – niedrigste Werte in der Tschechischen Republik (13%), Finnland und Dänemark (17%) / In den vergangen acht Jahren (2008 bis 2016) ist die Armut in 11 (39 %) von 28 EU-Staaten gestiegen

    Im Jahr 2016 waren 117,5 Millionen Personen bzw. 23,4 Prozent der Bevölkerung in der Europäischen Union (EU) von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das bedeutet, dass sie sich in mindestens einer der folgenden drei Situationen befanden:

    • sie waren nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht (Einkommensarmut),
    • sie litten unter erheblicher materieller Deprivation oder
    • lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit.

    Die komplette Mitteilung lesen Sie hier ec.europa.eu.

  • Klimafreundliche Mobilität hat Beschäftigungspotenzial

    16.10.2017/EG aus der European Climate Foundation (ECF), Berlin

    ECF-Studie: Wirtschaft und Nettobeschäftigung werden vom Wechsel von fossilem Öl zu erneuerbaren Energien profitieren

    „Der Übergang hin zu klimafreundlicher Mobilität wirkt sich in vielfältiger Weise auf die Beschäftigung in mehreren Sektoren aus. Dem zentralen Szenario der Analyse folgend, in dem die Klimaziele durch eine Kombination aus Hybrid- und Plug-In-Hybridfahrzeugen sowie Fahrzeugen mit zunehmend effizienteren Verbrennungsmotoren erreicht werden, wird die Anzahl an Arbeitsplätzen im Automobilsektor bis 2030 stabil bleiben. Der Übergang zur E-Mobilität wird die Beschäftigung in Sektoren wie Fahrzeugbau und Infrastruktur auch nach 2030 noch steigern – aber auch die gesamte Wertschöpfungskette für Automobile beeinflussen. (…) Wenn Deutschland wirtschaftlich vom Übergang zur klimafreundlichen Mobilität stärker profitieren will, muss es ein politisches Umfeld schaffen, das die Batterieproduktion im Inland fördert.“ ↗europeanclimate.org

  • Landtagswahl 2017 in Niedersachsen

    16.10.2017/EG

    Ergebnisse zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen lesen Sie hier ↗aktuelle-wahlen-niedersachsen.de

  • Privates Geldvermögen steigt

    15.10.2017/EG aus der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main

    Geldvermögen der privaten Haushalte stieg im zweiten Quartal 2017 um 316 Milliarden Euro bzw. 5,8 % gegenüber Vorjahreszeitraum

    „Das Geldvermögen der privaten Haushalte belief sich zum Ende des zweiten Quartals 2017 auf 5.723 Mrd € und stieg gegenüber dem ersten Quartal 2017 um gut 45 Mrd € oder 0,8 %. Da eine niedrigere Bewertung das Geldvermögen um etwa 8 Mrd € verringerte, war der Anstieg ausschließlich der auf Transaktionen beruhenden Geldvermögensbildung zuzuschreiben. Der größte Teil der Mittel floss mit etwa 26 Mrd € in Bargeld und Einlagen, die damit kräftiger wuchsen als im Vorquartal. Zuflüsse in Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen beliefen sich auf gut 18 Mrd €. Die vorherrschende Präferenz für liquide und risikoarme Anlagen prägte somit weiterhin das Anlageverhalten dieses Sektors, auch wenn die privaten Haushalte gleichzeitig ihr Engagement in Aktien und Anteilen an Investmentfonds erneut merklich ausweiteten.“ ↗bundesbank.de

  • Die wahren Kosten des Klimawandels

    15.10.2017/EG aus dem Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK), Potsdam

    PIK: „Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren“

    „Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. (…) Hunderte Millionen Menschen werden innerhalb weniger Jahrzehnte von den Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Migration betroffen sein – beide Bereiche wurden bislang zu wenig im Zusammenhang mit der menschgemachten Erwärmung gesehen. Das ist eines der Ergebnisse der Impacts World Conference, die diese Woche vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veranstaltet wurde. An die 500 Wissenschaftler aus 67 Ländern diskutierten drei Tage lang unter dem Titel „Die wahren Kosten des Klimawandels“, um die Klimafolgenforschung durch eine bessere Einbindung sozialer und ökonomischer Faktoren auf eine neue Ebene zu heben.“ ↗pik-potsdam.de

    Zum Thema der Deutsche Wetterdienst (DWD): „Die Veränderung des Klimas wird einen nachhaltigen Einfluss auf alle wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereiche unserer Gesellschaft haben.“ ↗dwd.de