Schlagwort: Vermögen

  • Buchtipp: Der Weg zur Prosperität

    01.06.2018/EG

    Stephan Schulmeister: Der Weg zur Prosperität

    Sachbuch (Arbeitswelt, Armut, Gesellschaft, Leben, Ungleichheit, Vermögen, Wirtschaft, Politik)

    Seit 45 Jahren nehmen Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Armut zu. Der Sozialstaat wurde geschwächt, Millionen Menschen in Europa leiden Not. Immer mehr erhoffen sich soziale Wärme in der nationalen Volksgemeinschaft. Was hat die herrschende Wirtschaftstheorie damit zu tun? Weshalb vertiefen ihre Empfehlungen die Krise? Wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus? Und wie prägt eine Ideologie, nach der nur die Konkurrenz das ökonomisch Beste ermöglicht, unser Zusammenleben? Der Ökonom Stephan Schulmeister erklärt den »marktreligiösen« Charakter der neoliberalen Theorien und entwirft eine neue »Navigationskarte« für den Weg zur Prosperität in einem gemeinsamen Europa. (mehr …)

  • Parteien erhalten großzügige Spenden! Weshalb?

    30.05.2018/EG

    Unternehmen und Interessenverbände spendeten Parteien im Jahr 2016 rund 14,5 Mio. Euro

    „Erst jetzt wird bekannt, wie viel Spenden die Parteien im Jahr 2016 aus der Wirtschaft kassiert haben. Vergangenen Freitag veröffentlichte die Bundestagsverwaltung die Rechenschaftsberichte der Parteien, in denen u.a. alle Zuwendungen ab einer Höhe von 10.000 Euro aufgeführt sind. Danach spendeten Unternehmen, Verbände und Organisationen – also ‚juristische Personen‘ – den im Bundestag vertretenen Parteien 14,5 Mio. Euro. Bislang waren hiervon erst rund 1,6 Million Euro bekannt – sie lagen oberhalb von 50.000 Euro und mussten dem Bundestag deswegen unverzüglich nach Eingang gemeldet werden um anschließend auf der Parlamentswebseite aufgeführt zu werden. Etwa zwei Drittel aller Unternehmensspenden entfielen auf die Unionsparteien, die Linke erhielt als einzige Partei keine veröffentlichungspflichtige Zahlung aus der Wirtschaft.
    Insgesamt nahmen CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, AfD und Linkspartei 60,6 Mio. Euro an Spenden ein, darin inbegriffen sind auch die Zahlungen von Privatpersonen, die den größten Teil der Zuwendungen ausmachen.“ abgeordnetenwatch.de

    Die staatliche Finanzierung der Parteien betrug im Jahr 2016 rund 160 Mio. Euro. bundestag.de

  • KiTa-Beiträge belasten einkommensschwache Haushalte überproportional?

    28.05.2018/EG

    Umfrage der Bertelsmann-Stiftung: „Die finanzielle Belastung durch Kita-Beiträge ist ungerecht verteilt“

    „Haushalte unterhalb der Armutsrisikogrenze müssen einen fast doppelt so hohen Anteil ihres Einkommens für den Kita-Beitrag ihrer Kinder aufbringen wie wohlhabendere Eltern – trotz einer vielerorts gültigen Sozialstaffel. Denn Eltern, die über weniger als 60 Prozent eines durchschnittlichen Einkommens verfügen, zahlen monatlich durchschnittlich 118 Euro und damit zehn Prozent ihres Einkommens für den Kita-Besuch ihres Kindes; bei Eltern oberhalb der Armutsrisikogrenze sind es hingegen nur rund fünf Prozent des Einkommens, im Durchschnitt 178 Euro. Zudem gibt es erhebliche regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern.“ bertelsmann-stiftung.de

    Die Aktivitäten der Bertelsmann-Stiftung zu den Hartz-IV-Gesetzen erklären Max Uthoff und Claus von Wagner hier youtube.de.

    Einblicke in die Unternehmensbereiche der Bertelsmann Unternehmensgruppe bertelsmann.de.

  • Europäische Kommission: Deutschland besteuert Geringverdiener zu hoch

    24.05.2018/EG aus der Europäischen Kommission, Brüssel

    Europäische Kommission legt Reformempfehlungen für Mitgliedstaaten vor

    Deutschland sollte mehr in Bildung, Forschung, Innovation und Breitbandinfrastruktur investieren, das Steuersystem investitionsfreundlicher machen und mehr Wettbewerb bei Dienstleistungen zulassen. In Deutschland ist die Steuerbelastung für Gering- und Zweitverdiener nach wie vor zu hoch. Die Bildungsergebnisse benachteiligter Gruppen sollten verbessert werden. Auch bemängelt die Europäische Kommission in Deutschland die Erbschafts- und Schenkungssteuer, die im großem Umfang den Reichtum einer Generation zur nächsten zu transferieren und so die hohe Ungleichheit des Reichtums ermöglicht. ↗ec.europa.eu

  • Führungskräfte über wachsende Kluft zwischen Arm und Reich besorgt

    29.04.2018/EG aus der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, Stuttgart

    EY-Studie: 39 Prozent der befragten Führungskräfte halten soziale Abkopplung und schwindende Teilhabemöglichkeiten einzelner Gruppen als drängendes Problem für den Zusammenhalt der Gesellschaft

    73 Prozent der Führungskräfte meinen, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnen wird, weil der Produktivitätsfortschritt durch die neuen Technologien nicht alle Bürger gleichermaßen erreicht.

    35 Prozent sehen im ‘Bedingungslosen Grundeinkommen‘ eine Möglichkeit, den sozialen Zusammenhalt und die Zukunft der Gesellschaft zu sichern.

    Die Studie lesen Sie hier ↗ey.com.