Schlagwort: Ungleichheit

  • Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt

    21.04.2020/EG
    Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Niederlassung Dresden

    ifo-Studie: „Städte quellen über, das Land dünnt sich aus: Anteil der Landbevölkerung auf niedrigstem Stand seit 1871“

    „Verkehrsstaus, Mietexplosion, Warteschlangen auf dem Amt – Deutschlands Städte quellen scheinbar über. Insbesondere junge Menschen zieht es in die großen urbanen Magneten wie Berlin, München oder dem Rhein-Main-Gebiet. (…). Dominiert in Deutschland die Landflucht oder die Landlust? Wie ist die aktuelle Entwicklung historisch einzuordnen? War Deutschland früher ländlicher oder sogar noch urbaner? (…). Mit 88% aller Einwohner leben heute anteilig so viele Menschen in den größeren Städten von Berlin/Brandenburg wie seit 1871 nicht. Ein nochmals stärkerer Trend zur Urbanisierung zeigt sich in Hessen…“ ↗ifo.de

  • Geldvermögen privater Haushalte erreicht 6,46 Billionen Euro

    20.01.2020/EG
    Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

    Steigerung des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland Ende 2019 um 7,2 Prozent, gegenüber 2018, auf 6.458,4 Milliarden Euro bzw. 77.600 Euro je Einwohner

    Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, summierte sich das Geldvermögen (Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Investmentfonds, Versicherung, Alterssicherung, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen) der privaten Haushalte* in Deutschland, zum Jahresende 2019, auf 6.458,4 Milliarden Euro. Damit übertraf es den Vorjahreswert um 435,2 Milliarden Euro bzw. 7,2 Prozent. ↗bundesbank.de

    *Private Haushalte sind Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und Ähnliche).

    Zum Thema

    Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2018, mit 8.655 Milliarden Euro erfasst. ↗bundesbank.de (Seite 11)

    Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2017:
    „Wie ungleich die Verteilung ist, lässt sich demnach auch am Anteil des Vermögens ablesen, das den oberen 10 % der Nettovermögensverteilung gehört. Diese Gruppe nannte in Deutschland im Jahr 2017 etwa 55 % des gesamten Nettovermögens ihr Eigen.“ ↗bundesbank.de (Seite 16)

    Einkommens- und Verbrauchsstichprobe / Geld- und Immobilienvermögen sowie Schulden privater Haushalte siehe ↗destatis.de.

  • Video-Tipp: „Ökonomie und Ökologie – Ein Wiederspruch?

    14.04.2020/EG
    Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

    Gastgeber Richard David Precht, Philosoph und Publizist, im Gespräch mit Maja Göpel, Politökonomin, über den notwendigen Umbau des Wirtschaftssystems

    Sind das Bruttoinlandsprodukt oder das Konsumklima sinnvolle Indikatoren für ein gelingendes Leben? Wie könnte das Dilemma zwischen immer mehr Konsum und Ressourcenverbrauch auf der einen und der Ausbeutung und Zerstörung auf der anderen Seite aufgelöst werden? ↗zdf.de

    Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) für Maja Göpel ↗leuphana.de

  • Hörfunk-Tipp: „Gemeinwohlökonomie: Ein gutes Leben für alle?“

    12.04.2020/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk, München

    Hörfunkbeitrag von Christine Bergmann über ein am Gemeinwohl orientiertes Wirtschaftsmodell

    „Die Idee von der Gemeinwohlökonomie klingt phantastisch. Aber ist sie realisierbar: Kann man so wirtschaften, dass jeder Mensch sich ein gutes Leben leisten kann? Womöglich weltweit? Über diese Frage spricht Moderatorin Christine Bergmann mit dem Bänker und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank München Günter Grzega.“ ↗br.de

    Ken Jebsen, Journalist und Dienstanbieter des Online-Nachrichtenformates „KenFM“, im Gespräch mit Günter Grzega ↗kenfm.de.

  • Buchtipp: Mythos Bildung

    10.04.2020/EG

    Aladin El-Mafaalani: Mythos Bildung
    Die ungerechte Gesellschaft, ihr Bildungssystem und seine Zukunft

    Sachbuch (Bildung, Gesellschaft, Ungleichheit)

    „In einer ungerechten Gesellschaft kann das Bildungssystem nicht gerecht sein.

    In diesem grundlegenden Buch analysiert Aladin El-Mafaalani aus unterschiedlichen Perspektiven die Probleme und paradoxen Effekte des Bildungssystems, seine Dynamik und seine Trägheit. Eine umfassende Diagnose, ein Plädoyer dafür, soziale Ungleichheit im Bildungswesen endlich in den Fokus der Bildungspolitik und -praxis zu rücken, und zugleich eine Absage an Visionen und Revolutionen: Es geht darum, was jetzt wichtig und realistisch ist.“ (mehr …)