Schlagwort: Politik

  • Geldvermögen privater Haushalte

    18.07.2024/EG
    Quelle: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

    Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland stieg Ende März 2024 auf fast 8 Billionen Euro

    Wie die Deutsche Bundesbank mitteilt, stieg das Geldvermögen¹ der privaten Haushalte² in Deutschland, zum Ende des ersten Quartals 2024 auf 7.946 Milliarden Euro (+ 7,3 % ggü. I/2023).
    Die Daten lesen Sie hier.

    ¹Bargeld, Einlagen, Schuldverschreibungen, Aktien, Anteilsrechte, Anteile an Investmentfonds, Ansprüche aus Nichtlebensversicherungen, Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen, Finanzderivate, Mitarbeiteraktienoptionen, Kredite und sonstige Forderungen.
    ²Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verbände, Vereine und ähnliche Organisationen).

    Zum Thema

    Das Sachvermögen (Immobilien, Ausrüstung, Nutztiere, Nutzpflanzungen, geistiges Eigentum) der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wird von der Deutschen Bundesbank, zum Jahresende 2022, mit 12.398 Milliarden Euro (+ 14 % ggü. 2021) angegeben. Quelle: Publikation „Vermögensbilanzen“, Seite 14.

    Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte im Monatsbericht Juli 2022 eine verteilungsbasierte Vermögensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland. Die Daten zur Vermögensverteilung im Zeitraum 2009 bis 2021 lesen Sie hier, ab Seite 23.

    Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stiegen Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen im Jahr 2023 um nahezu 20 Prozent auf 121,5 Milliarden Euro. Die Daten lesen Sie hier.

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.

  • Buchtipp: „Demokratie als Zumutung“

    12.07.2024/EG

    Felix Heidenreich: Demokratie als Zumutung
    Für eine andere Bürgerlichkeit

    Sachbuch (Demokratie, Gesellschaft, Politik)

    „Beteiligung an politischen Entscheidungen war in der Antike in Athen Privileg und Pflicht. Spricht man Bürgerinnen und Bürger angemessen und nicht als schonbedürftige Kinder oder nutzenmaximierende Konsumenten an, werden aus Privileg und Pflicht Verantwortung. Diese andere Bürgerlichkeit mag eine Zumutung sein. Sie macht vor allem: Mut auf mehr und Mut auf die selbst mitgestaltete Zukunft.“

    Autor

    Felix Heidenreich forscht und lehrt am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart Demokratietheorie, Kulturphilosophie sowie Wirtschaftsethik.

    Verlag: Klett-Cotta
    Erscheinungstag: 23.07.2022

  • Alkohol ist nicht nur ein ‘Spielverderber‘

    11.07.2024/EG
    Quellen: Deutschlandfunk, Berlin, Deutsche Krebsforschungszentrum, Heidelberg

    Volkswirtschaftliche Schaden: 57 Milliarden Euro pro Jahr / Steuereinnahmen: 3 Milliarden Euro Pro Jahr

    Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit konsumieren fast acht Millionen Menschen in Deutschland, im Alter von 18 bis 64 Jahren, Alkohol in „gesundheitlich riskanter Form“.
    Aus dem Alkoholatlas Deutschland 2022: „Infolge ihres Alkoholkonsums erkranken in Deutschland jedes Jahr schätzungsweise über 20.000 Menschen an Krebs.“

    Den Audiobeitrag des Deutschlandfunks hören Sie hier.
    Ausführliche Informationen rund um den Alkoholkonsum lesen Sie im Alkoholatlas Deutschland 2022.

  • Bahn mangelt es an Gemeinwohlorientierung?

    02.07.2024/EG
    Quelle: Monopolkommission, Bonn

    Monopolkommission legt Gutachten „Wettbewerb 2024“ bezüglich Unternehmenskonzentration, kartellrechtliche Entscheidungspraxis, digitale Ökosysteme, Datenzugang, Fernwärmemarkt und DB InfraGO AG vor

    Gutachten, Seite 379/380, Auszug: „Eine gemeinwohlorientierte Steuerung der DB InfraGO AG setzt voraus, dass die eisenbahnpolitischen Ziele des Bundes klar definiert werden. Hierbei muss das Ziel der Kundenzufriedenheit klar im Mittelpunkt stehen. Dieses Ziel und andere eisenbahnpolitischen Ziele müssen nach Auffassung der Monopolkommission gesetzlich geregelt werden, etwa im Deutsche Bahn Gründungsgesetz. Dadurch muss klarwerden, auf welche Ziele die Steuerung der DB InfraGO AG ausgerichtet werden soll. Diese Definition der Gemeinwohlziele kann nicht der DBAG überlassen werden, sondern sie ist Aufgabe von Bundestag und Bundesrat als gesetzgebenden Organen.“

    Das Gutachten lesen Sie hier.

  • Buchtipp: „Blutrotes Kobalt“

    28.06.2024/EG

    Siddharth Kara: Blutrotes Kobalt
    Der Kongo und die brutale Realität hinter unserem Konsum

    Sachbuch (Arbeit, Konsum, Politik, Wirtschaft)

    „Es ist ein Rohstoff, der unseren batteriebetriebenen Alltag am Laufen hält: Kobalt. Abgebaut wird es überwiegend in der Demokratischen Volksrepublik Kongo – unter dramatischen Menschenrechtsverletzungen. Welche Industrie steckt hinter unseren sauberen E-Autos, Smartphones und Laptops?
    Der Wirtschaftswissenschaftler und Aktivist Siddharth Kara ist auf seinen Reisen in die von Milizen kontrollierten Bergbauregionen bis tief in das finstere Herz unseres fossilen Kapitalismus vorgedrungen …“

    Autor

    Siddharth Kara ist Wirtschaftswissenschaftler, Menschenrechtsaktivist und gehört zu den weltweit führenden Experten zum Thema Menschenhandel. Er ist ein Global Professor der British Academy und Professor an der Universität Nottingham.

    Verlag: HarperCollins
    Erscheinungstag: 23.04.2024