Schlagwort: Mobilität

  • Digitalisierung und E-Mobilität senken Rohstoffverbrauch

    18.02.2017/EG aus dem Beratungsunternehmen McKinsey & Company, Düsseldorf

    McKinsey Global Institute: Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz erreicht spätestens 2035 ihren Höhepunkt

    „Neue Technologien werden in den nächsten Jahren die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen erheblich beeinflussen und langfristig sinken lassen. Bereits 2035 dürfte die Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz ihren Höhepunkt erreicht haben. Gründe dafür sind die zunehmende Automatisierung und Vernetzung von Prozessen in Privathaushalten und der Industrie, der Trend zur Elektromobilität sowie der wachsende Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung. Dies sind Kernergebnisse einer neuen Studie des McKinsey Global Institute (MGI) mit dem Titel „Beyond the supercycle: How technology is reshaping resources“, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.“ ↗mckinsey.de

  • Autonome Mobile bremsen Regionalzug

    20.09.2016/EG aus dem Beratungsunternehmen Oliver Wyman, München

    Oliver Wyman: Autonomes Elektroauto bremst privaten Pkw- und regionalen Zugverkehr

    Die gestern veröffentlichten Ergebnisse zur Oliver-Wymann-Untersuchung nach der Art und Weise unserer Fortbewegung in den kommenden 25 Jahren deuten darauf hin, dass sich zunehmend mehr Verkehrsteilnehmer die mobile Fortbewegung ohne eigenes Auto sichern werden. Die Autoren der Studie ‘Mobility 2040‘ erwarten eine dynamische Entwicklung von Car-Sharing-Modellen in Ballungsgebieten sowie von autonomen Kleinbussen im ländlichen Raum. Insbesondere die zu erwartende Flexibilität autonomer Kleinbusse könnte geplante Investitionen sowie Neuinvestitionen der Bahn in die Nahverkehrsstecken deutlich bremsen.

  • Kostenentwicklung der Mobilität

    15.09.2016/EG aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis), Wiesbaden

    Destatis: Seit dem Jahr 2000 sind die Preise rund ums Auto um rund 27 %, im öffentlichen Personennahverkehr um 73 % gestiegen

    Während sich seit dem Jahr 2000 die Verbraucherpreise in Deutschland durchschnittlich um rund 25 Prozent erhöht haben, stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen um rund 27 Prozent. Trotz der momentan günstigen Kraftstoffpreise liegen diese um 28 Prozent höher als 2000. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um fast 28 Prozent, Diesel war sogar fast 35 Prozent teurer.

    Mit einer Steigerung um fast 73 Prozent in den letzten 16 Jahren legten die Preise im öffentlichen Personennahverkehr noch stärker zu. Die Preise für Bahntickets erhöhten sich in diesem Zeitraum um fast 50 Prozent.

    Erfreulich für alle, die ausschließlich zu Fuß unterwegs sind: Die Preise für neue Schuhe kletterten nur um 9 Prozent.