Kategorie: Allgemein

  • Frauentag: Männer bevorzugt

    08.03.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Luxemburg

    EU: Eine von drei Führungskräften ist eine Frau / Schlusslicht Deutschland / Gehalt und Verantwortung weiter abhängig vom Geschlecht

    Nach einer Mitteilung des statistischen Amtes der Europäischen Union profitierten auch im Jahr 2014 deutlich mehr Männer als Frauen bei der Verteilung von Führungspositionen und Verdienst. Demnach blieben 65 Prozent der Führungspositionen in der Hand von Männern. Der Frauenanteil in Führungspositionen wies in Deutschland lediglich 22 Prozent auf und war damit, zusammen mit Italien und Zypern, der niedrigste Wert in Europa. Zum Vergleich: In Lettland waren 53 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt. europa.eu

    Zum Thema

    Schließung der Lohnlücke, zwischen Frauen und Männern in westlichen Industriestaaten, wird nach einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture bis zum Jahr 2080 erwartet↗accenture.com.

  • Abgasmanipulation: VW kein Einzelfall?

    07.03.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

    VW-Untersuchungsausschuss: Auffällige Werte auch bei Fiat Chrysler

    Die kalifornische Umweltbehörde California Air Resources Board, kurz CARB, deckte die Abgasmanipulationen von Dieselfahrzeugen des VW-Konzerns auf. Gestern Abend teilte die CARB-Chefin Mary Nichols in einer Videokonferenz den Ausschussmitgliedern mit, dass aktuell Tests wegen Auffälligkeiten bei Fiat Chrysler durchgeführt und weitere Dieselfahrzeuge als auch benzingetriebene Fahrzeuge untersucht werden. bundestag.de

  • Bachelorausbildung in der Kritik

    07.03.2017/EG aus der Gesellschaft für Bildung und Wissen, Frankfurt am Main

    Beitrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt und PD Dr. Axel Bernd Kunze zur ‘Kompetenztrainingsanstalt‘ Universität

    „Wozu noch überhaupt Professoren in der Bachelorausbildung? Nun, sie sollen es sein, die ihr eigenes Entmächtigungsgesetz in Selbstverwaltung unterzeichnen. Sie sind im Übergang nur noch denkbar als Akquisitionsmanager von Forschungsgeldern, als Modulprosaisten, als Bereitsteller von MOOCs, als Koordinatoren virtueller Tutoren und schließlich als Selekteure für die künftig hochselektiven Masterstudiengänge. Aber eigentlich sind das, im Verbund mit einschlägiger Software, langfristig alles Aufgaben für einen Master für Higher Education mit fachbezogenen Bachelortitel – Promotion in empirischer Bildungsforschung erwünscht. ‘Modern Educayshun‘* in alten Universitätsgemäuern. Das Reformhaus wird zum Tollhaus.“ bildung-wissen.eu

    *Satire (7-Minuten-Video) zum Themayoutube.com.

  • Prioritäten der EU-Staaten

    07.03.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘, Luxemburg

    2015 stellte die soziale Sicherung den bedeutendsten Aufgabenbereich der Staatsausgaben in allen EU-Mitgliedstaaten dar

    Das Verhältnis der Ausgaben des Staates für soziale Sicherung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) variierte in den EU-Mitgliedstaaten von 9,6 Prozent in Irland bis 25,6 Prozent in Finnland. In Deutschland betrug der Anteil 19 Prozent. Dabei waren die Ausgaben für die Alterssicherung mit 2,4 Prozent in Irland bis 15,7 Prozent in Griechenland die dominanten Sektoren der sozialen Sicherung. In Deutschland betrug der Anteil 9,2 Prozent. ec.europa.eu

  • ÖPP im Blick privater Investoren

    05.03.2017/EG aus dem Arbeitnehmerblog ‘blog.arbeit-wirtschaft.at‘, Wien

    Universitätsassistent Leonhard Plank mit einem Beitrag über die Risiken von öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) / Beratungs-, Bau- und Finanzunternehmen suchen Beteiligungsmöglichkeiten an ÖPP-Projekten

    „Eine steigende Zahl an aus dem Ruder gelaufenen PPP*-Projekten brachte diese Art von ‘Partnerschaft‘ in Verruf. In Deutschland zählt dazu eine Reihe von Projekten, die ironischerweise auch mit dem jährlich ausgelobten ‘Innovationspreis PPP‘ ausgezeichnet wurden. Bei der kürzlich (mit 7 Jahre Verspätung) eröffneten Elbphilharmonie in Hamburg wurden die Kosten ursprünglich mit 77 Millionen EUR für Hamburg veranschlagt – am Ende werden die HamburgerInnen das Zehnfache bezahlt haben. Ebenfalls kräftig verkalkuliert hat man sich bei …“

    „Die fünf größten dieser offshore PPP Infrastrukturfonds (im Vereinigten Königreich) haben in der Periode 2011-2015 demnach einen Gewinn von rund 2,1 Milliarden EUR gemacht und haben dafür exakt NULL Euro Steuer bezahlt.“ blog.arbeit-wirtschaft.at

    Zum Thema

    ‘Privatkapital für den Straßenbau‘ von Deutschlandfunk↗deutschlandfunk.de.

    Einblicke in einen Infrastrukturfonds am Beispiel Rothschild↗fundresearch.de.

    *Public-private-Partnerships