Autor: 8dF1v0

  • Menschenrechte in Deutschland

    27.02.2017/EG aus der NRO Amnesty International, Berlin

    Hohe Zahl rassistischer Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte ohne wirksame Gegenmaßnahmen von Behörden / Sinkende Zahl Asylsuchender – steigende Zahl von Straftaten gegen Flüchtlinge

    2016 nahm die Zahl neuer Asylsuchender gegenüber dem Vorjahr erheblich ab. Die Regierung registrierte in etwa 280.000 neu eingereiste Asylsuchende, verglichen mit 890.000 im Jahr 2015.

    In den ersten neun Monaten des Jahres (2016) registrierten die deutschen Behörden 813 Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte. Im selben Zeitraum registrierten die Behörden 1803 Straftaten gegen Asylsuchende, bei denen 254 Menschen verletzt wurden. Die Behörden entwickelten keine angemessene nationale Strategie, um Angriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte zu verhindern. amnesty.de

    Die aktuelle Datenlage zum Thema lesen Sie hierdw.com.

  • Griechenland – die unendliche Krise?

    25.02.2017/EG

    Staatsverschuldung lag im Jahr 2007 bei 103 % des BIP, 2016 bei etwa 185 %!

    „Die öffentliche Verschuldung Griechenlands belief sich Ende 2016 auf die schwindelerregende Höhe von 326,3 Mrd. Euro bzw. ungefähr 185% des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) und verzeichnete damit im Verhältnis zu Ende 2015 einen Anstieg um ungefähr 5 Mrd. Euro. Die Ausweitung beruht auf dem Zufluss zusätzlicher Gelder aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (EMS), der inzwischen auch den Hauptgläubiger des Landes darstellt, da es dem Mechanismus 227,7 Mrd. Euro schuldet.“ ↗griechenland-blog.gr

  • Banken erst beraten und danach gerettet?

    24.02.2017/EG aus der Denkfabrik Transnational Institute (TNI), Amsterdam

    TNI: Wirtschaftsprüfungsgesellschaften profitierten von Rettungspaketen in der EU

    Die marktführenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte, Ernst & Young, KPMG und PricewaterhouseCoopers haben zusammen mit einer kleinen Gruppe von Finanzberatungsunternehmen (wie beispielsweise BlackRock, Lazard, Merrill Lynch, Rothschild) die Gestaltung und Umsetzung von Rettungsprogrammen in den EU-Staaten entwickelt, so eine Untersuchung der Denkfabrik Transnationale Institut (TNI). Eine Hunderte von Millionen teure Dienstleistung. ↗tni.org

    27.02.2017: Einen ergänzenden Beitrag von Griechenland-Blog lesen Sie hier↗griechenland-blog.gr.

  • Buchtipp: Wir sind der Staat

    24.02.2017/EG

    Daniela Dahn: Wir sind der Staat

    Sachbuch (Gesellschaft/Politik)

    Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz – aber sie kehrt nie zu ihm zurück. Wie auch, sie ist ja längst in den Händen des Big Business. Kaum jemand nimmt den Politikern, die wir wählen, noch ab, dass sie Banken und Konzernen wirklich Grenzen setzen können. Immer weniger Menschen glauben an die Kraft der Demokratien, Freiheit und Wohlstand für alle zu organisieren statt für immer weniger. Der soziale Friede ist selbst in Europa längst brüchig geworden. (mehr …)

  • Feindbild Islam

    23.02.2017/EG aus dem Medium ‘Qantara.de‘, Berlin

    Politologe Andreas Bock mit einem Beitrag zur überschätzten Gefährlichkeit des Islamismus

    „Es geht nicht darum, die Gefahren eines islamistischen Terrorismus zu verharmlosen. Allerdings zeigt die Analyse der terroristischen Bedrohung, dass die Gefährlichkeit des Islamismus überschätzt wird. Oder um es mit dem Risikoforscher Ortwin Renn zu sagen: Die Wahrscheinlichkeit in Europa an einer Pilzvergiftung zu sterben ist größer, als die Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden. Dennoch ist die Angst vor islamistischem Terrorismus beinahe omnipräsent und politisch handlungsleitend. Warum?“ ↗qantara.de