Autor: 8dF1v0

  • Buchtipp: „Fehldiagnose“

    24.01.2025/EG

    Tom Krebs: Fehldiagnose
    Wie Ökonomen die Wirtschaft ruinieren und die Gesellschaft spalten

    Sachbuch (Ökonomie, Politik)

    „Deutschland steckt in einer Dauerkrise. Die Wirtschaft stagniert, der Lebensstandard vieler Menschen ist dramatisch gesunken und die AfD gewinnt an Zustimmung. In diesem Buch zeigt der renommierte Ökonom Tom Krebs, dass eine Fehldiagnose marktliberaler Ökonomen und die entsprechenden Fehlentscheidungen der Bundesregierung für die schlechte Lage in Deutschland verantwortlich sind. Um den Wohlstand zu retten und den Zusammenhalt zu stärken, muss sich die deutsche Politik von der marktliberalen Märchenwelt der Ökonomen befreien. Denn nur ein Ansatz, der die Sorgen der Menschen ernst nimmt und gleichzeitig eine positive Vision der Zukunft bietet, kann uns aus der Misere führen.“

    Autor

    Tom Krebs ist Professor für Makroökonomik und Wirtschafts­politik an der Universität Mannheim. Vor seinem Wechsel an die Universität Mannheim hat er an verschiedenen US-Universitäten geforscht und promoviert. In seiner Forschung untersucht Tom Krebs die Auswirkungen von Wirtschaftskrisen und Wirtschaftspolitik auf Wachstum, Ungleichheit und Lebensqualität. Tom Krebs ist Mitglied der Mindestlohnkommission und war der erste Gastprofessor am Bundesministerium der Finanzen 2019/2020. Zudem war er als wirtschaftspolitischer Berater am Internationalen Währungsfonds, an der Weltbank und der amerikanischen Zentralbank in Minneapolis tätig.
    Verlag: Westend
    Erscheinung: Oktober 2024

    Die Buchvorstellung im Deutschlandfunk lesen und hören Sie hier.

  • Stromnetz: Finanzierungsoptionen und Netzentgelte

    23.01.2025/EG
    Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Düsseldorf

    Patrick Kaczmarczyk und Tom Krebs, beide Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Mannheim, untersuchten die finanziellen Auswirkungen des notwendigen Netzausbaus

    „Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen des notwendigen Netzausbaus und der damit verbundenen Investitionen von 651 Milliarden Euro auf die Netzentgelte. Die Ergebnisse zeigen, dass die gewählte Finanzierungsoption die Höhe der Belastungen für die Wirtschaft und die Gesellschaft maßgeblich beeinflusst. Die Option der Ausweitung des Eigenkapitals der Netzbetreiber durch öffentliches Kapital (ÖÖP) und zusätzliches Fremdkapital stellt die mit Abstand kostengünstigste Lösung dar. […]. Auch wenn die Netzentgelte im Laufe der Zeit deutlich zurückgingen und nach 2045 wieder auf das Ausgangsniveau fallen würden, wären die drastischen, kurzfristigen Anstiege der Netzentgelte bis 2037 für Unternehmen und Haushalte kaum tragbar. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen wären voraussichtlich verheerend.“ (Quelle: Study Nr. 98, Fazit, S. 25, Auszug)

    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Redaktionelle Anmerkung: Beobachten Sie die auf ihrer Stromrechnung angegebene Position „Netzentgelte“. Netzentgelte werden für den Betrieb und Ausbau der Stromnetze erhoben.

    Die durchschnittliche Strompreisentwicklung von 2014 bis 2024 sowie der Stromnetzentgelte von 2009 bis 2024 lesen Sie hier.

  • Was wäre eine gute Zukunft?

    22.01.2025/EG
    Quelle: Deutsche Telekom Stiftung, Bonn

    Agenda für eine gute Zukunft verdeutlicht Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität

    Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte im Juli 2024 rund 1.200 Personen im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung zu den wichtigsten Aufgaben für die Zukunft Deutschlands:

    Prozent der Befragten halten für wichtig:

    79 %, dass genug qualifizierte Fachkräfte ausgebildet werden.
    77 %, dass ein hervorragendes Bildungssystem verfügbar ist.
    75 %, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum verfügbar ist.
    75 %, dass ein leistungsfähiges Gesundheitssystem verfügbar ist.
    73 %, dass die Zuwanderung geregelt wird.
    68 %, dass alle Kinder die gleichen Bildungschancen haben.
    63 %, dass die Unterschiede zwischen Arm und Reich nicht zu groß werden.
    61 %, dass Unternehmen gute Standortbedingungen vorfinden.

    Die Ergebnisse der Umfrage lesen Sie hier.

  • Videotipp: Globalisierung

    21.01.2025/EG
    Quelle: Arte, Strasbourg

    Dokumentation über Produktionsfaktoren mit globaler Wirkung am Beispiel China, Indien, Kongo, Singapore, Taiwan, USA und Deutschland

    „Autor Kersten Schüßler reist auf der Spur der neuen Weltordnung, trifft auf neue Chancen, neue Konflikte und vor allem: neue Perspektiven auf die Globalisierung. Während im alten Europa die Entwicklung immer komplizierter scheint, sieht man auf anderen Erdteilen völlige andere Möglichkeiten.“

    Die Dokumentation sehen Sie hier.

  • Politischer Wille schützt Finanzkriminelle?

    20.01.2025/EG
    Quelle: Deutschlandfunk, Berlin

    Kommentar von Anne Brorhilker, ehemalige Oberstaatsanwältin, über den mangelhaften politischen Willen im Kampf gegen Finanzkriminalität

    „Dafür ist politischer Wille von Nöten – und Menschen in Entscheidungspositionen, die begreifen, was hier auf dem Spiel steht. Denn es geht nicht nur um eine Menge Geld: knapp 30 Milliarden Euro im Fall von Cum-Cum, knapp zehn Milliarden bei Cum-Ex. Und das sind konservative Schätzungen. Doch es gibt noch einen weiteren Schaden, der sich nicht in Euro beziffern lässt: Der Schaden am Vertrauen in den Rechtsstaat.“

    Den Kommentar hören Sie hier.

    Zum Thema

    Ergänzende Informationen zu Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte lesen Sie hier.

    Zwischen 2002 und 2012 sind die Steuerbehörden in Europa um mindestens 55 Milliarden Euro Steuergelder betrogen worden. Den Beitrag hören und lesen Sie hier.

    Regierungsverantwortung bzw. Verkörperung des politischen Willens:

    seit 2021: SPD, Grüne, FDP bis November 2024
    2013 bis 2021: CDU, CSU, SPD
    2009 bis 2013: CDU, CSU, FDP
    2005 bis 2009: CDU, CSU, SPD
    1998 bis 2005: SPD, Grüne