Autor: 8dF1v0

  • Bürgergeld < Lohnabstand > Arbeitsentgelt

    05.02.2025/EG
    Quelle: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), Düsseldorf

    Johannes Steffen, wissenschaftlicher Referent bei der Arbeitnehmerkammer Bremen, untersuchte den Lohnabstand

    Fazit: „Dass es sich infolge eines im Vergleich zu den Löhnen zu stark gestiegenen Bürgergeldes nicht mehr lohne, arbeiten zu gehen, gehört ebenso zu den faktenfreien Mythen der aktuellen sozial- und arbeitsmarktpolitischen Debatte wie der öffentlich erweckte Eindruck eines über die vergangenen Jahre gesunkenen und damit nicht mehr ausreichenden Lohnabstands.“

    Die Daten lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Etwa 7,3 Millionen Menschen in Deutschland haben zum Jahresende 2023 Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten. Davon bezogen rund 5,5 Millionen Menschen Gesamtregelleistungen (Bürgergeld für erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II „Grundsicherung für Arbeitsuchende“). Die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lesen Sie hier.

    In Deutschland waren im Jahr 2024 rund 17,6 Millionen Menschen bzw. 20,9 Prozent der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Mitteilung Etwa 7,3 Millionen Menschen in Deutschland haben zum Jahresende 2023 Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten. Davon bezogen rund 5,5 Millionen Menschen Gesamtregelleistungen (Bürgergeld für erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II „Grundsicherung für Arbeitsuchende“). Die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lesen Sie hier.

    Den Schattenbericht der Diakonie, zur Armut in Deutschland, lesen Sie hier.

    Die Analyse des Sozialverbandes VdK Deutschland zeigt, worin sich die finanzielle Schieflage der Sozialversicherungen begründet und wie sie behoben werden kann.

  • ‚Wahlberater‘ zur Bundestagswahl 2025

    04.02.2025/EG

    Welche Partei teilt meine Einstellungen und Lebensbedürfnisse?

    Zur Klärung persönlicher Fragen an die zur Wahl stehenden Parteien, bieten verschiedene Wahl-Tools ihre Hilfe an:

    Agrar-O-Mat

    DeinWal

    PflegOMat

    Real-O-Mat

    Steuer-O-Mat

    Wahl.Chat

    Wahl-Kompass

    Wahl-O-Mat

    Wahlquiz

    WahlSwiper

    Wahltraut

    Wahlweise

    Zum Thema

    Welche Partei be- bzw. entlastet wen?
    Ökonomen des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim untersuchten die finanziellen Wirkungen, die Reformvorschläge verschiedener Parteien für Privathaushalte entfalten. Die Forschungsergebnisse lesen Sie hier.

  • Videotipp: „Das falsche Versprechen vom Aufstieg“

    03.02.2025/EG
    Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Leipzig

    Dokumentation über ungleiche Chancen und soziale Klassen – in Deutschland

    „Was kostet es heute, aufsteigen zu wollen? Warum reden wir über die Rückkehr der Klassen? Wer bestimmt in Deutschland über die Verteilung von Chancen und Ressourcen? Und wie sehr leben die, die immer wieder von den Filterblasen der Anderen reden, in ihren eigenen „Bubbles“, abgeschirmt von den Alltagsproblemen der Mehrheit?“

    Die Dokumentation sehen Sie hier.

  • Buchtipp: „Inside Tagesschau“

    31.01.2025/EG

    Alexander Teske: Inside Tagesschau
    Zwischen Nachrichten und Meinungsmache

    Sachbuch (Medien, Politik)

    „Die Tagesschau ist die wichtigste Nachrichtenmarke des Landes. Millionen Menschen informieren sich täglich bei ihr. Doch immer mehr Zuschauende beklagen eine einseitige Berichterstattung: Über die Flüchtlingskrise, die Coronazeit, den Klimawandel oder die Kriege in Gaza und der Ukraine. Alexander Teske hat sechs Jahre bei der Tagesschau die Themen der Sendungen geplant. In seinem Blick hinter die Kulissen zeigt er wie Karrieristen, Machtkämpfe und politische Überzeugungen die Sendung prägen. Teske hinterfragt die Nähe zur Politik, die Rolle der Experten und den Umgang mit der AfD. Er zeigt, womit die Tagesschau in den sozialen Medien erfolgreich ist, warum dem Sport, Unwettern und den Royals der rote Teppich ausgerollt wird und immer öfter Kurzatmigkeit zu Fehlern führt.“

    Autor

    Alexander Teske arbeitet seit 30 Jahren als Journalist. Zuletzt sechs Jahre als Redakteur bei der Tagesschau in Hamburg. Davor war er 15 Jahre beim MDR in Leipzig. Dort verfasste er Beiträge für Tagesthemen, Brennpunkt oder Brisant und plante die Nachrichten des MDR.

    Verlag: Langen Müller
    Erscheinung: Januar 2025

  • Zweifel an der Repräsentation

    30.01.2025/EG
    Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

    WZB-Forscher Edgar Grande und Daniel Saldivia Gonzatti untersuchten den Zusammenhang zwischen der Teilnahmebereitschaft an Protesten und dem politischen Vertrauen

    „Die Analyse der politischen Einstellungen der Befragten zeigt, dass politisches Misstrauen nicht zu einem Rückzug der Bürgerinnen von der Politik und zu politischer Apathie führt, wie die Studienautoren deutlich machen. Ganz im Gegenteil: Die misstrauischen Bürgerinnen und Bürger besitzen eine überdurchschnittliche Protestbereitschaft. Schwer wiegt dabei, dass Befragte, die kein Vertrauen in die Regierung haben, ein starkes Gefühl der politischen Ohnmacht empfinden. Dieses Gefühl geht mit einer geringen Zufriedenheit mit dem derzeitigen Zustand der Demokratie in Deutschland einher. Das Vertrauensproblem, das den Protest motiviert, resultiert also aus einer Kombination von mangelndem Vertrauen in die Kerninstitutionen der repräsentativen Demokratie, der Klage über unzureichenden politischen Einfluss und einer mangelnden Zufriedenheit mit der Funktionsweise der Demokratie. Daraus leiten die misstrauischen Bürgerinnen aber kein anderes politisches System ab, sondern sie fordern die Stärkung der direkten Demokratie auf Bundesebene.“

    Die Studie lesen Sie hier.

    Ergänzende Beiträge hören und lesen Sie mit Hilfe der Schlagwortsuche.