Video-Tipp: Bildung im Schlussverkauf

30.09.2019/EG
Quelle: Gemeinschaftssender 3sat, Mainz

Verkommt das Klassenzimmer zum Marktplatz? / Zahl der Privatschulen und Privatschülern steigt

„Lehrermangel, Akademikerschwemme, schleppende Digitalisierung: Bildung hat in Deutschland viele Baustellen. Dazu kommt, dass die private Wirtschaft immer mehr Einfluss auf Inhalte nimmt. Unternehmen sponsern Sportfeste, statten Schulen mit IT aus und entwickeln Unterrichtsmaterialien mit Firmenlogos.“ 3sat.de

Zum Thema

Vortrag von Tim Engartner, Sozialwissenschaftler an der Universität Frankfurt am Main zum Thema „Staat im Ausverkauf – Privatisierung in Deutschlandtele-akademie.de.

OECD fordert zu Investitionen auf

28.11.2016/EG aus der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Paris/Berlin

OECD: Weltwirtschaft braucht Initiativen für expansive Fiskalpolitik

„Angesichts der derzeit niedrigen Zinsen haben Entscheidungsträger heute die Möglichkeit, fiskalische Mittel aktiver zu nutzen, um Wachstum zu fördern und Ungleichheit zu mindern, ohne dabei den Schuldenstand zu erhöhen. Wir fordern sie ausdrücklich auf, dies zu tun“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría. oecd.org

Von Schulden und Bremsen

25.09.2016/EG aus dem wirtschaftspolitischen Medium ’Makroskop‘, Wiesbaden

Ökonom Prof. Dr. Heiner Flassbeck mit einem Beitrag zur ‘Sparpolitik‘ in Rheinland-Pfalz / Neu gewählte Landesregierung plant 2.000 Stellenstreichungen bis 2020

„Einsparungen in öffentlichen Haushalten, ganz gleich, ob auf Bunds- oder Landesebene vorzunehmen mit dem Ziel, die öffentlichen Defizite zu reduzieren oder zu beseitigen, richtet unmittelbar Schaden an, weil …“ makroskop.eu

Instrument Schuldenbremse

07.09.2016/EG aus dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Düsseldorf

IMK-Forscher: Die wirkliche Belastungsprobe steht noch aus

„Die durchgeführte Analyse stellt die Schuldenbremse als Erfolgsmodell für den Bundeshaushalt weitgehend in Frage. … Die Simulationsrechnung schließlich hat ergeben, dass die Schuldenbremse ohne die positive Konjunkturentwicklung seit 2010 zu empfindlichen Ausgabenkürzungen und spürbaren zusätzlichen Wachstumseinbußen geführt hätte. Dabei läge der Schuldenstand trotz erheblicher Konsolidierungsbemühungen heute deutlich höher…“

Der IMK-Report zur Schuldenbremse wurde von den Ökonomen Christoph Paetz, Dr. Katja Rietzler und Prof. Dr. Achim Truger erarbeitet.