Schlagwort: Energie

  • Buchtipp: „Unter Hochspannung“

    22.08.2025/EG

    Gerd Schöller: Unter Hochspannung

    Sachbuch (Energie, Medien, Politik)

    „Die Debatte über die deutsche Energiewende ist aus dem Ruder gelaufen. Zwischen Panikmache und blauäugigem Optimismus fehlt oft das Wichtigste: die Sicht der Praktiker. Der erfahrene Solarunternehmer Gerd Schöller bringt die hitzige Debatte zurück auf den Boden der Tatsachen: Was ist machbar, was ist Mythos – und wo wird schlichtweg gelogen? Wird wirklich alles teurer? Brauchen wir Kernenergie? Müssen wir mit Energieknappheit rechnen? Und wo haben Kritiker*innen tatsächlich recht?“

    Autor

    Gerd Schöller ist Geschäftsführer einer Solarfirma. Seit über zehn Jahren trägt er dazu bei, eine nachhaltige und stabile Energieversorgung für Bürger*innen und Unternehmen zu sichern.

    Verlag: oekom
    Erscheinung: August 2025

  • Stromnetz: Finanzierungsoptionen und Netzentgelte

    23.01.2025/EG
    Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Düsseldorf

    Patrick Kaczmarczyk und Tom Krebs, beide Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Mannheim, untersuchten die finanziellen Auswirkungen des notwendigen Netzausbaus

    „Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen des notwendigen Netzausbaus und der damit verbundenen Investitionen von 651 Milliarden Euro auf die Netzentgelte. Die Ergebnisse zeigen, dass die gewählte Finanzierungsoption die Höhe der Belastungen für die Wirtschaft und die Gesellschaft maßgeblich beeinflusst. Die Option der Ausweitung des Eigenkapitals der Netzbetreiber durch öffentliches Kapital (ÖÖP) und zusätzliches Fremdkapital stellt die mit Abstand kostengünstigste Lösung dar. […]. Auch wenn die Netzentgelte im Laufe der Zeit deutlich zurückgingen und nach 2045 wieder auf das Ausgangsniveau fallen würden, wären die drastischen, kurzfristigen Anstiege der Netzentgelte bis 2037 für Unternehmen und Haushalte kaum tragbar. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen wären voraussichtlich verheerend.“ (Quelle: Study Nr. 98, Fazit, S. 25, Auszug)

    Die Studie lesen Sie hier.

    Zum Thema

    Redaktionelle Anmerkung: Beobachten Sie die auf ihrer Stromrechnung angegebene Position „Netzentgelte“. Netzentgelte werden für den Betrieb und Ausbau der Stromnetze erhoben.

    Die durchschnittliche Strompreisentwicklung von 2014 bis 2024 sowie der Stromnetzentgelte von 2009 bis 2024 lesen Sie hier.

  • Wohnen am sozial(v)erträglichen Rand

    26.08.2022/EG
    Quelle: Statistische Bundesamt, Wiesbaden

    Wohnkosten überlasten 12,8 Prozent der Mieterhaushalte – offiziell

    „Insbesondere in Deutschland sind vergleichsweise viele Menschen von der Entwicklung der Mietpreise betroffen. Im Jahr 2021 wohnte hierzulande mehr als jeder zweite Mensch (50,5 %) zur Miete. In den vergangenen Jahren hatte Deutschland im EU-Vergleich stets einen sehr hohen Anteil von Mieterinnen und Mietern an der Gesamtbevölkerung.“
    Den Bericht lesen Sie hier destatis.de.

    Zum Thema

    Wie mehr Haushalte zu Immobilieneigentum kommen könnten

    „Drei Studien mit Vorschlägen, wie mehr Haushalte zu Immobilieneigentum kommen könnten – Handlungsbedarf bei Wohnungsbauprämie und Immobilienbesteuerung – Sozialkaufprämie kann bisherige Förderung ergänzen und Haushalte vor Verdrängung schützen – Vermögensungleichheit würde sinken, wenn Immobilieneigentum gleicher verteilt ist … „
    Die Studie lesen Sie hier diw.de.

    Steuern auf Landbesitz und Erbschaften können Ungleichheit verringern

    „Um die zunehmend ungleiche Verteilung von Vermögen in Industriegesellschaften zu verringern, ohne die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen, könnte ein Politikpaket aus Steuern auf Landbesitz und Erbschaften die optimale Lösung sein. Ein solches Maßnahmenpaket hätte gegenüber der Besteuerung von Unternehmen große Vorteile, wie eine neue Studie in der Zeitschrift International Tax and Public Finance feststellt …“
    Eine Analyse lesen Sie hier pik-potsdam.de

  • Audio-Tipp: „Milliardengrab Atomkraft“

    09.08.2022/EG
    Quelle: Bayerischer Rundfunk (BR), München

    BR-Dokumentation über unkalkulierbare Kosten der Atomenergie

    Nach Berechnungen des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) summieren sich die gesamtgesellschaftlichen Kosten der Atomenergie im Zeitraum 2007 bis 2021 auf 348 bis 533 Milliarden Euro. Das Radiofeature von Tom Schimmeck über die realen Kosten der Atomkraft hören Sie hier ↗br.de.

    Zum Thema

    Die Studie im Auftrag von Greenpeace Energy eG „Gesellschaftliche Kosten der Atomenergie in Deutschland“ lesen Sie hier foes.de.

    Eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zu den Gestehungskosten von Strom lesen Sie hier bundestag.de.

    Atomkraft ist zu teuer und zu gefährlich diw.de.

  • Energiepolitik ist Geopolitik

    22.06.2022/EG
    Quelle: Le Monde diplomatique, Paris

    Mathias Reymond (Wirtschaftswissenschaftler) und Pierre Rimbert (Redakteur LMd) über Profiteure, Verlierer und weitere politisch verursachte Verwerfungen im Energiesektor monde-diplomatique.de.