USA – Die führungsschwache Nation

23.08.2017/EG

UN fordert US-Regierung auf, konkrete Maßnahmen gegen die Ursachen rassistischer Handlungen zu ergreifen / ‘The Washington Post‘ listet über 1.000 falsche Behauptungen des US-Präsidenten auf

Die Organisation der Vereinten Nationen (UN), die die Umsetzung des globalen Übereinkommens über das Verbot der Rassendiskriminierung überwacht, hat hochrangige Politiker und Beamte der Vereinigten Staaten aufgefordert, die rassistischen Hassreden und Verbrechen in Charlottesville und im ganzen Land unmissverständlich und bedingungslos zurückzuweisen und zu verurteilen.

„Wir sind von den rassistischen Demonstrationen, mit offensichtlich rassistischen Parolen, Gesängen und Saluten von weißen Nationalisten, Neonazis und dem Ku Klux Klan beunruhigt, da sie die weiße Vormachtstellung fördern und Rassendiskriminierung und Hass anregen“, sagte Anastasia Crickley, Vorsitzende des UN-Komitees über die Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD), in einer Pressemitteilung.

Mitglieder von CERD sind unabhängige Menschenrechtsexperten aus der ganzen Welt, die in ihrer persönlichen Eigenschaft und nicht als Vertreter der Vertragsstaaten dienen. un.org

US-Präsident Trump hat mehr als 1.000 falsche oder irreführende Aussagen gemacht

Wir haben die falschen oder irreführenden Aussagen von Präsident Trump seit mehr als sieben Monaten verfolgt. Irgendwo um den 04. oder 05. August brach er die 1.000er Marke, aktuell sind es 1.057. washingtonpost.com

„Charakteristisch für krankhafte Lügner sind ein gutes Gedächtnis, ausgeprägte schauspielerische Fertigkeiten und überdurchschnittliche verbale Fähigkeiten sowie ein sympathisches, gewinnendes Auftreten. Den Pseudologen geht es darum, sich dramatisch vor Publikum in Szene zu setzen und große Aufmerksamkeit zu erzielen. Nicht selten wird dafür bewusst ein besonders gutgläubiges ‘Publikum‘ ausgewählt. Heute gilt die ‘Pseudologia Phantastica‘ daher als Symptom der narzisstischen Persönlichkeitsstörung.“ psychomeda.de