Honduras plant Hoheitsgebiete inklusive Regierungsverantwortung an Investoren zu übergeben

24.11.2017/EG aus dem Deutschlandfunk (Deutschlandradio), Köln

Juan Orlando Hernández, Präsident von Honduras, möchte eine für Investoren (Kapital/Industrie) weitgehend vom nationalen Rechtswesen befreite ‚Sonderwirtschaftszone‘ verwirklichen

„Laut dem neuem Gesetz dürfen die Investoren der ZEDE* ein eigenes Steuersystem aufbauen, ebenso wie eigene Gerichte, Sicherheitsbehörden und Strafvollzug. Auch die Arbeitsgesetzgebung und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Zonen dürften die Investoren selbst bestimmen, sagt Carlos Sierra.“ deutschlandfunk.de

* Zonas de Empleo y Desarrollo Económico (Zonen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung)

Ergänzende Informationen über Honduras lesen Sie hier liportal.de.

Abgasmanipulation: Autohersteller, Bundes- und Landesregierungen bilden Interessenkartell

24.11.2017/EG aus der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Berlin

VZBV-Umfrage: 67 Prozent der Verbraucher bewerten den Umgang der Politik mit der Dieselproblematik als schlecht

„62 Prozent der Befragten bewerten das Engagement der Autohersteller bei der Dieselproblematik als schlecht, davon 30 Prozent als eher schlecht und 32 Prozent als sehr schlecht. Den Umgang der Politik mit dem Dieselskandal bewerten sogar 67 Prozent als schlecht, davon 41 Prozent als eher schlecht und 26 Prozent als sehr schlecht.“ vzbv.de

Zum Thema

Verbraucherrechte in Österreich: „Das Landesgericht attestiert VW arglistige Täuschung und entscheidet zugunsten des Klägers, der Autokonzern zieht damit erstmals den Kürzeren“ derstandard.at

Ein Blick nach Mexiko

20.11.2017/EG

18.505 registrierte Morde im Zeitraum Januar bis September 2017

„Laut einem Bericht des Innenministeriums sind in Mexiko in den ersten neun Monaten dieses Jahres 18.505 Mordfälle registriert worden. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gestiegen.“ amerika21.de

Anbau von Schlafmohn ist lukrativer als Mais oder Bohnen

„Auf einem Hektar lassen sich rund elf Kilogramm Opiummasse gewinnen. Für ein Kilo zahlen das Sinaloa-Kartell und das Juárez-Kartell in der Region etwa 25.000 Pesos (1.100 Euro). (…) Aus elf Kilo Rohopium machen sie ein Kilo Heroin mit einem Wert von knapp zwei Millionen Pesos (90.000 Euro). Zuletzt war die Nachfrage nach Heroin in den USA deutlich gestiegen. (…) Jeden Tag sterben 91 Amerikaner an einer Opioid-Überdosis.“ deutsche-mexikozeitung.com

Mexikos Armutsquote und Löhne waren 2014 auf dem Niveau von 1994 cepr.net.

Die kanadische Nicht-Regierungs-Organisation ‘Council of Canadians‘ erklärt in einem Fünf-Minuten-Video von den Erfahrungen mit dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen Canada, Mexiko und USA. Das Video sehen Sie hier youtube.com.

EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

15.11.08.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

Handelsbilanz der EU-Staaten Januar bis September 2017: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite / Handelsbilanz der Euro-Staaten: 12 von 19 Euro-Staaten melden Defizite / Deutschlands Exportanteil (957,0 Mrd. Euro) an allen Ausfuhren der EU28 (3.873,6 Mrd. Euro) liegt bei 24,7 %

Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet die Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten für die Monate Januar bis September 2017:

Handelsbilanzsaldo (weltweite Ausfuhren abzüglich weltweite Einfuhren) insgesamt

  • Deutschland: 188,1 Mrd. Euro Exportüberschuss (- 2,0 Prozent gegenüber Jan. bis Sept. 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 52,0 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 132,2 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

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CO2-Debatte: Lehrbeispiel realpolitischer Macht in Berlin und Brüssel

09.11.2017/EG

Seit Jahrzehnten nehmen die Umweltbelastungen durch Automobile und damit die gesundheitlichen Probleme für immer mehr Menschen zu und seit Jahrzehnten folgen politische Entscheider dem Willen der Automobilindustrie

Die EU-Kommission hat gestern „neue Zielvorgaben für die durchschnittlichen CO2-Emissionen neuer Pkw und Lkw in der EU vorgeschlagen, um den Übergang zu emissionsarmen und emissionsfreien Fahrzeugen zu beschleunigen“, so die offizielle Mitteilung der EU-Kommission. Der Plan: „Im Jahr 2030 müssen die durchschnittlichen CO2-Emissionen sowohl bei neuen Pkw als auch bei neuen Lieferwagen 30 Prozent niedriger sein als 2021“. ec.europa.eu

Die Automobillobby konterkariert mit Hilfe der Bundesregierung den Klimaschutz in absurder Art und Weise nachdenkseiten.de

CO2-Werte der PKW in Europa liegen 42 % über den offiziellen Angaben theicct.org

Allein in Deutschland sterben nach Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EEA) jährlich ca. 59.500 Menschen, in der EU insgesamt 403.000 Menschen vorzeitig an den Folgen der Feinstaubbelastung. duh.de

VW-Abgasskandal: Am 31.12.2017 läuft die Gewährleistung für VW-Kunden aus vzbv.de.