Angela Merkel bleibt Bundeskanzlerin

14.03.2018/EG

Mitglieder des Bundestages wählen Angela Merkel – mit knapper Mehrheit – zur Bundeskanzlerin

Dr. rer. nat. Angela Dorothea Merkel wurde heute mit 364 von 692 abgegebenen Stimmen zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Der neue Bundestag zählt 709 Mitglieder, daher benötigte Angela Merkel mindestens 355 Stimmen für die Wiederwahl. Für Angela Merkel ist es nach 2005, 2009 und 2013 die vierte Wahl und Amtsperiode. Die förmliche Ernennung, durch den Bundespräsidenten, erfolgte im Anschluss. bundestag.de

Das neue Bundeskabinett bundesregierung.de

Zum Thema

Am kommenden Sonntag wird in Russland der Präsident gewählt. Der russische Präsident wird von seinen Bürgern (ab 18) direkt gewählt! Nach einer aktuellen Umfrage wünschen sich 69 Prozent der Russen Wladimir Wladimirowitsch Putin wieder (2000 bis 2008 und seit 2012) als Präsidenten der Russischen Föderation. ostexperte.de

Gesellschaft: Sorgen um den Lebensstandard wachsen

23.02.2018/EG

… und die Sorgen sind begründet

Bettina Kohlrausch, Soziologin an der Universität Paderborn, erforschte das Wahlverhalten von Abstiegsängsten betroffenen Menschen:
„Je nachdem, welche Dimension man zu Grunde legt, sind zwischen 20 und 50 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung von Abstiegsängsten betroffen. Im Dezember 2016 machten sich ca. 25 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorgen um ihre Arbeitsplatzplatzsituation. Immerhin 39 Prozent der befragten Personen gaben an, sich große oder sehr große Sorgen um die eigene finanzielle Situation zu machen. 20 Prozent gingen davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre etwas oder deutlich verschlechtern wird. 49 Prozent machten sich Sorgen oder große Sorgen um ihre finanzielle Situation im Alter. Knapp 47 Prozent sagten, dass die Aussage „Ich befürchte meinen Lebensstandard nicht dauerhaft halten zu können“ eher zutrifft.“ boeckler.de

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, veröffentlicht Forschungsarbeit zu Insolvenzen in Deutschland: Von einer Insolvenz betroffene Arbeitnehmer verdienen auch fünf Jahre danach im Schnitt weniger als vor der Insolvenz

„Die Insolvenz großer Unternehmen ist oft mit dem schlagartigen Verlust vieler Arbeitsplätze verbunden. Das führt meist zu öffentlichen Debatten über die Folgen für die Beschäftigten und über deren Verbleib. Weniger Beachtung finden jedoch die vieltausendfachen Insolvenzen kleinerer Betriebe, die den Großteil solcher Geschäftsaufgaben in Deutschland ausmachen.
(…)
Jenseits der unmittelbaren Verluste für die Beschäftigten (etwa nicht gezahlte Löhne), zeigen unsere Analysen, dass Arbeitnehmer auch mittelfristig deutlich von den Folgen eines Beschäftigungsverlusts aufgrund einer Insolvenz betroffen sind. Zunächst weisen diese Personen einen erheblichen Einkommensrückgang auf. Dieser Verlust geht zwar mit der Zeit wieder etwas zurück, er ist aber auch nach fünf Jahren noch nicht wieder wettgemacht. Außerdem sind die betroffenen Arbeitnehmer deutlich häufiger arbeitslos als nicht betroffene.“ iab.de

CCC: Software zur Auswertung der Bundestagswahl ist unsicher

07.09.2017/EG aus dem CHAOS COMPUTER CLUB (CCC), Hamburg

CCC analysiert gravierende Schwachstellen einer bei der Bundestagswahl verwendeten Auswertungssoftware / Praktisch anwendbare Angriffstools werden im Sourcecode veröffentlicht

„Hacker des Chaos Computer Clubs (CCC) haben eine in mehreren Bundesländern zur Erfassung und Auswertung der kommenden Bundestagswahl verwendete Software auf Angriffsmöglichkeiten untersucht. Die Analyse ergab eine Vielzahl von Schwachstellen und mehrere praktikable Angriffsszenarien. Diese erlauben die Manipulation von Wahlergebnissen auch über die Grenzen von Wahlkreisen und Bundesländern hinweg. Die untersuchte Software „PC-Wahl“ wird seit mehreren Jahrzehnten für die Erfassung, Auswertung und Präsentation von Wahlen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene eingesetzt.

Das Ergebnis der Sicherheitsanalyse ist ein Totalschaden für das Software-Produkt.“ ccc.de