Geschäftsmodell ’Insolvenz‘

09.10.2017/EG aus dem Medium WeltN24, Berlin

Reinhold Böhmer, Journalist, über ein unsittliches Angebot für Wolfgang Grupp, Inhaber des schwäbischen Bekleidungsunternehmens TRIGEMA

„Dirk Eichelbaum, Filialleiter von Buchalik Brömmekamp in Stuttgart, hatte mit Datum vom 11. Juli 2017 einen vierseitigen, eng beschriebenen Brief an Grupp adressiert, des Inhalts, dass er Grupp – ausgerechnet ihm, dem schuldenfreien, übersoliden Familienunternehmer – die Insolvenz in Eigenverantwortung als Möglichkeit nahelegte, um sein Unternehmen auf Kosten der Steuerzahler zu sanieren.“ welt.de

Video-Tipp: Perspektiven der Demokratie

01.10.2017/EG aus dem Medium ‘acTVism‘, München

Christian Felber, Gründer der Initiative Gemeinwohl-Ökonomie, über aktuelle Herausforderungen an die Demokratie

Das Video ist der dritte Teil der Serie Perspektiven der Demokratie: Herausforderungen und Potentiale, ein gemeinsames Projekt von acTVism Munich und Mehr Demokratie e.V.. Christian Felber, Gründer der Initiative Gemeinwohl-Ökonomie und politischer Aktivist, spricht über die aktuellen Herausforderungen an die Demokratie, die Gegensätze von marktkonformer Demokratie und demokratischen Markt und unsere Chance die ökonomische Entwicklung demokratischer zu gestalten. actvism.org (Video 22 Minuten)

Stand der Deutschen Einheit 2017

11.09.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2017

„Für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist es eine wichtige Frage, wie regionale Strukturschwächen überwunden und gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet gefördert werden können.

In Teilen Ostdeutschlands stellt heute die Sicherung der Daseinsvorsorge eine Herausforderung dar. Dies hängt mit den weiter vorangeschrittenen demografischen Veränderungen zusammen, die in einigen Regionen mit einer vergleichsweise geringen Siedlungsdichte, wirtschaftlichen Strukturschwächen und Finanzschwächen der Gemeinden einhergehen.“ bundestag.de (Seite 10)

Ein Blick nach Ghana

12.07.2017/EG aus dem Medium Le Monde diplomatique, Paris/Berlin

Billige Dosentomaten aus China verhindern Auskommen ghanaischer Kleinbauern und deren Familie / Tomaten machen in Ghana ein Drittel allen verkauften Gemüses aus

„Am 24. Februar 1966 wurde der sozialistische Präsident Nkrumah durch einen vom CIA unterstützten Militärputsch gestürzt. Es folgten viele Jahre politischer Instabilität. (…) Ende der 1980er Jahre wurden im Zuge der vom IWF geforderten Strukturreformen auch die Verarbeitungsbetriebe für Tomaten geschlossen. Von ihnen sind nur Berge von rostigem Schrott übrig geblieben. (…) In ganz Ghana gibt es 90.000 Kleinproduzenten. 2014 wurden laut offizieller Statistik 366.772 Tonnen geerntet. (…) Tomaten wurden während der Kolonialzeit ins Land gebracht, heute sind sie fester Bestandteil der ghanaischen Küche und machen ein Drittel allen verkauften Gemüses aus. Doch auf den Märkten von Techiman werden die Händler ihre Frischtomaten kaum los, während die billigen Dosen „Made in China“ reißenden Absatz finden. monde-diplomatique.de

Zum Thema

Für den Handel mit der EU zahlen afrikanische Länder einen hohen ‘Preis‘. attac.de.

IWF kritisiert niedriges Lohnwachstum

10.07.2017/EG aus dem Intenational Monetary Fund (IMF), Paris/Brüssel

IMF fordert im aktuellen Länderbericht von Deutschland mehr Lohnwachstum und Abbau der anhaltenden Leistungsbilanzüberschüsse

„Trotz hoher und steigender Kapazitätsauslastung und Leerstandsquoten sind das Lohnwachstum und die Kerninflation bislang zu niedrig, den Unternehmensinvestitionen fehlt es an Dynamik, während die demografische Entwicklung die langfristigen Wachstumsaussichten belasten. Der große und anhaltende Leistungsbilanzüberschuss spiegelt teilweise diese Ungleichgewichte wieder, die zu hohen Inlandseinsparungen und besseren Investitionsmöglichkeiten im Ausland führen, obwohl auch externe Faktoren eine Rolle spielen. Deutschland sollte eine Reihe von koordinierten Fiskal- und Strukturpolitiken einhalten, um seine Stärken zu sichern und die verbleibenden Herausforderungen zu bewältigen, einschließlich der Verringerung der externen Ungleichgewichte.“ imf.org