EU: Deutschland dominiert Handel

29.03.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Luxemburg

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner in der EU

Deutschland ist für 16 EU-Staaten der wichtigste und für vier Mitgliedstaaten der zweitwichtigste Handelspartner für Warenausfuhren. Deutlicher ist die Dominanz beim Import: Für 18 EU-Staaten ist Deutschland der wichtigste sowie für weitere sieben Mitgliedstaaten der zweitwichtigste Handelspartner (von insgesamt 28 EU-Staaten) für Wareneinfuhren. ec.europa.eu

Prognosen zur Konjunktur

23.03.2017/EG aus dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wiesbaden

Konjunkturprognose 2017 und 2018: Aufschwung

Wie schon in den Gutachten davor, kann sich Peter Bofinger, dienstältestes Mitglied des Sachverständigenrates, den Auffassungen seiner Ratskollegen Lars P. Feld, Christoph M. Schmidt, Isabel Schnabel und Volker Wieland nicht anschließen. Bofingers Prognose weicht von der Auffassung der Ratskollegen, dass der hohe Überschuss in der deutschen Leistungsbilanz nicht als ein gesamtwirtschaftliches Ungleichgewicht anzusehen sei, ab.

Die komplette Konjunkturprognose (Peter Bofingers abweichende Meinung ab Seite 25) lesen Sie hiersachverstaendigenrat-wirtschaft.de.

Zum Thema

Ein kritischer Beitrag von Norbert Häring, Autor und Wirtschaftsjournalist, norberthaering.de.

Die Ratsmitgliedersachverstaendigenrat-wirtschaft.de.

Austeritätspolitik war kontraproduktiv

22.02.2017/EG aus dem Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

DIW: Austeritätspolitik in Spanien, Portugal und Italien war kontraproduktiv

Drastische Sparmaßnahmen haben die Effekte von Strukturreformen teils aufgehoben und die betroffenen Länder zurück in die Rezession geführt, ohne die Lage der öffentlichen Finanzen zu verbessern, so die DIW-Forscher zur heute vorgestellten Studie. diw.de

25 Jahre Europäische Union

19.01.2017/EG aus dem volkswirtschaftlichen Blog Ökonomenstimme, Zürich

Ökonom Peter Bofinger mit einem Beitrag über die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Rahmen des Vertrages von Maastricht

„Deutschland tut sich schwer, ein wohlwollender Hegemon zu sein. Mit dem wachsenden Zulauf für eurokritische Parteien im Ausland kann es durchaus sein, dass der Euro seinen 21. Geburtstag nicht erreichen wird. Deutschland ginge es dann so wie dem Fischer und seiner Frau in Grimms Märchen. Nachdem diese zunächst viel erreicht hatten, jedoch immer mehr wollten, endeten sie dort wo sie begonnen hatten: in einer armseligen Fischerhütte.“ oekonomenstimme.org

Realitätsferne Makroökonomie

09.12.2016/EG aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Blog ’Ökonomenstimme‘, Zürich

Ökonom Prof. Dr. Mathias Binswanger mit einem Beitrag zu fragwürdigen Erklärungsmodellen in der Makroökonomie

„Geradezu schizophren erscheint es deshalb, dass vor allem Zentralbanken wie etwa die Deutsche Bundesbank ebenfalls mit DSGE-Gleichgewichtsmodellen arbeiten. Die Geldpolitik wird dort meist mit einer verallgemeinerten Taylor-Regel modelliert, wo die Zentralbank den Zins setzt und dann mit Zinsanpassungen reagiert, falls es zu Abweichungen vom Inflationsziel kommt.“ oekonomenstimme.org