TV-Tipp: Steuern? Tricksen wie die Großen!

20.03.2017/EG aus dem Norddeutschen Rundfunk (NDR), Hamburg

NDR-Dokumentation beleuchtet heute Abend, ab 22 Uhr, Steuervermeidungsstrategien von großen Unternehmen bzw. Vermögen

Nach dem Vorbild der internationalen Konzerne versuchen die Autoren Gesine Enwaldt und Malte Heynen, für ihre kleine mittelständische Produktionsfirma ein Steuerschlupfloch zu buddeln. Sie treffen ehemalige Steuerfahnder, Whistleblower, Finanzexperten. Dabei entwirren die Autoren die dreisten Methoden der …

Außerdem finden die Autoren Antworten auf die Frage, warum eigentlich die Politik die Steuerschlupflöcher nicht schließt.

Zum Thema

Ergänzende Informationen lesen Sie auf Seite 18 der Publikation ‘Internationale Finanzwirtschaft & G20 – Stimmen aus dem globalen Süden‘ von der NRO ‘WEED‘weed-online.org.

Informationen (auf Englisch) über den wenig kommunizierten, wirkmächtigen Reichtum des Britischen Empiresnewleftproject.org.

Politik der Ungleichverteilung beenden

16.03.2017/EG aus dem Medium MAKRONOM, Berlin

Ökonom Branko Milanovic fordert neue Instrumente zur Reduzierung der Ungleichheit

„Wenn also die Ungleichheit für die soziale Homogenität und die Demokratie eine Bedrohung darstellt – welche Werkzeuge sollten wir dann zu ihrer Bekämpfung verwenden? Ich denke, dass wir an einem Punkt sind, an dem wir mit unseren klassischen Instrumenten nicht mehr weiterkommen, sondern …“ makronom.de

Ungleichheit dämpft Wachstum

08.03.2017/EG aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

Steigende Einkommensungleichheit beeinflusst das Wirtschaftswachstum in Deutschland negativ

„Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wäre seit der Wiedervereinigung kumuliert um rund zwei Prozentpunkte höher gewesen, wenn die Einkommensungleichheit konstant geblieben wäre. Darauf weisen Simulationsrechnungen mit dem DIW Makromodell hin, die unter der Annahme durchgeführt wurden, dass die Entwicklung der Einkommensverteilung nicht umgekehrt von der wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst wurde. Das reale Bruttoinlandsprodukt hätte im Jahr 2015 gut 40 Milliarden Euro über seinem tatsächlichen Wert gelegen. Vor allem die private Konsumnachfrage, aber auch Investitionen und Exporte, wären stärker gestiegen, wenn die Ungleichheit – hier gemessen am Gini-Koeffizienten der Nettohaushaltseinkommen – auf ihrem Stand des Jahres 1991 geblieben wäre.“ diw.de

TV-Tipp: scobel – Die ungleiche Gesellschaft

16.01.2017/EG aus dem Gemeinschaftssender ‘3sat‘, Mainz

Gastgeber Gert Scobel und seine Gäste beleuchten, heute Abend ab 21 Uhr, die weltweit wachsende soziale Ungleichheit

Gastgeber Gert Scobel überlegt zusammen mit seinen Gästen Christoph Butterwegge (Politologe und Armutsforscher), Steffen Mau (Makrosoziologe) und Dorothea Siems (Ökonomin und Journalistin), wie die Entwicklung der wachsenden Ungleichheit und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Verwerfungen zu erklären sind.

Videos zum Thema3sat.de

Kosten werden sozialisiert – weltweit

05.02.2017/EG aus dem Medium Der Standard, Wien

Sozialwissenschaftler Stephan Lessenich im Interview über die Verschiebung ökologischer und sozialer Kosten

„Schmarotzer hat so einen moralisierenden Anklang. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass unsere Lebensweise nur möglich ist, weil es in weiten Weltregionen eben nicht geht, entsprechend zu leben. Wir leben auf Kosten anderer.“ derstandard.at