Gesundheit: Europäische Umweltagentur macht Qualität der Atemluft sichtbar

17.11.2017/EG aus der Europäischen Umweltagentur (EEA), Copenhagen

EEA: Luftverschmutzung ist das größte Umweltrisiko in Europa / Interaktiver Luftqualitätsindex macht Belastungen der Atemluft sichtbar

Wie sauber ist die Luft, die du gerade atmest? Wie ist die Luft in Ihrer Stadt im Vergleich zu einer benachbarten Stadt oder Region? Die Luftverschmutzung ist das größte Umweltrisiko in Europa. Der Europäische Luftqualitätsindex der Europäischen Umweltagentur (EEA) ermöglicht es den Nutzern, mehr über die Luftqualität in ihrem Wohnort zu erfahren. Durch die Darstellung aktueller Daten für ganz Europa erhalten die Nutzer neue Einblicke in die Luftqualität einzelner Länder, Regionen und Städte. eea.europa.eu

Zum Thema

Daten zur Qualität der (Atem-)Luft stellt auch das Umweltbundesamt zur Verfügung umweltbundesamt.de

TV-Tipp: Klimafrust – Der Klimawandel ist Fakt

16.11.2017/EG aus dem Gemeinschaftssender ‘3sat‘, Mainz

Heute Abend ab 21 Uhr auf 3sat bei ‘scobel‘: Klimawandel und Machtinteressen

„Denn Deutschland wird sein selbstgestecktes Klimaziel für 2020 verfehlen. Ohne zusätzliche CO-2 Einsparungen gelingt es nicht, den Treibhausgas-Ausstoß wie geplant um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Alle bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus. Statt aktivem Handeln bleibt es bei Ankündigungen. Zu stark sind Machtinteressen und Einflussnahmen der Wirtschaftsverbände.“

Gastgeber Gert Scobel spricht mit seinen Gästen Sabine Minninger, Referentin für Klimapolitik bei Brot für die Welt, Anders Levermann, Klimawissenschaftler, und Immo Fritsche, Sozialpsychologe, über zerstörerische Kräfte. 3sat.de

Klimawandel fördert Krankheiten und bedroht Ernährungssicherheit

01.11.2017/EG aus der internationalen Forschungskooperation Tracking Progress on Health and Climate Change (The Lancet), London/New York

Auswirkungen spüren Bevölkerungsgruppen mit niedrigem und mittlerem Einkommen am stärksten / Reaktionen haben sich in den vergangenen fünf Jahren beschleunigt

Der Bericht 2017 des Lancet Countdowns verfolgt 40 Indikatoren in fünf Bereichen und kommt zu drei zentralen Schlussfolgerungen:

  • Die menschlichen Symptome des Klimawandels sind eindeutig und möglicherweise irreversibel.
  • Die verzögerte Reaktion auf den Klimawandel in den letzten 25 Jahren hat das Leben und die Existenzgrundlage der Menschen gefährdet.
  • In den letzten fünf Jahren hat sich die Reaktion beschleunigt, und 2017 setzt sich die Dynamik in einer Reihe von Sektoren fort; die Reiserichtung ist festgelegt, mit klaren und beispiellosen Möglichkeiten für die öffentliche Gesundheit.

Auswirkungen, Exposition und Beschaffenheit des Klimawandels

Der Klimawandel untergräbt heutzutage die Grundlagen guter Gesundheit und beeinträchtigt die Bevölkerung weltweit. Ob durch extreme Witterungsbedingungen, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten oder Bedrohungen der Nahrungs- und Wassersicherheit, die Auswirkungen sind für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen und die Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen unverhältnismäßig spürbar. Weiterlesen

Klimaschutz durch Ablasshandel?

23.10.2017/EG aus dem Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

WZB: Moralvorstellungen der Verursacher widersprechen Umweltpolitik

„Der Emissionshandel ist umstritten, obwohl er aus ökonomischer Sicht ein geeignetes Instrument ist, um das Klima zu schützen. Die Skepsis am Handel mit CO2-Zertifikaten lässt sich damit erklären, dass er dem Verantwortungsgefühl von Verbrauchern widerspricht. Das zeigt eine neue Studie von Forschern des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), die jetzt im Fachmagazin Journal of Public Economics erschienen ist. In einem Experiment entschieden sich die meisten Teilnehmer dafür, eine von ihnen verursachte Verschmutzung selbst zu beseitigen, statt dies einem Teampartner zu überlassen – selbst wenn das für beide deutlich gewinnbringender gewesen wäre.“ wzb.eu

TV-Tipp: Roundup, der Prozess

17.10.2017/EG aus dem Kultursender ‘arte‘, Strasbourg/Kehl

arte, ab 20:15 Uhr: Dokumentation über die katastrophalen Folgen des Wirkstoffes Glyphosat mit Beiträgen von Wissenschaftlern

‘Roundup‘ ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund. arte.tv