VW-Abgasmanipulation: EU-Labor publizierte Abweichungen im Jahr 2011

16.02.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

VW-Untersuchungsausschuss: JRC testete 2011 PKW von BMW, Fiat, Renault und VW, mit auffälligen Werten auf der Straße

Die Gemeinsame Forschungsstelle der EU (Joint Research Centre, kurz JRC, Sitz in Ispra, Italien) publizierte Anfang 2011 die auffällig abweichenden Messergebnisse von Stickstoffoxidwerten im Labor- und Straßenbetrieb bei PKW verschiedener Hersteller mit Dieselmotor. Die Ursachen für die Abweichungen konnte die Forschungsstelle nicht nachweisen. bundestag.de

Subventionierte Schädigung der Umwelt

07.01.2017/EG aus dem Umweltbundesamt (UBA), Dessau

UBA: Abbau umweltschädlicher Subventionen stockt weiter – 57 Milliarden Euro Kosten für Bürgerinnen und Bürger

„Wir leisten uns beim Subventionsabbau seit Jahren riesige blinde Flecken. Es ist paradox: Deutschland verpflichtet sich auf internationaler Ebene zu mehr Klimaschutz. Gleichzeitig honorieren wir im eigenen Land klimaschädliches Verhalten mit Steuergeldern. Es ist daher konsequent, dass die Bundesregierung den Abbau klimaschädlicher Subventionen im Klimaschutzplan 2050 endlich auf die Agenda gesetzt hat. Jetzt müssen den Worten aber auch Taten folgen“, so UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. umweltbundesamt.de

NOx: PKW belasten Umwelt stärker als LKW

06.01.2017/EG aus dem International Council on Clean Transportation (ICCT), Berlin

ICCT-Studie: Ausstoß von giftigem Stickoxid bei Diesel-Pkw mit Euro 6 Schadstoffnorm mehr als doppelt so hoch wie bei modernen Diesel-Lkw

„Schon alleine der direkte Vergleich der Fahrzeugemissionen je Kilometer ist erstaunlich genug. Bezogen auf den Kraftstoffverbrauch, unter Berücksichtigung der höheren Lastanforderungen für Lkw und Busse, liegen die Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw jedoch sogar um einen Faktor 10 höher als die vergleichbaren Werte für Nutzfahrzeuge,“ erläutert Rachel Muncrief, ICCT-Forscherin und Autorin der Studie. theicct.org

Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Düsseldorf

13.09.2016/EG aus der Umweltschutzorganisation Deutschen Umwelthilfe (DUH), Berlin

Verwaltungsgericht Düsseldorf hat Klage der DUH gegen das Land Nordrhein-Westfalen wegen Überschreitung der Luftqualitätswerte in Düsseldorf in vollem Umfang stattgegeben

Das Gericht kam zu dem Ergebnis (Aktenzeichen 3K 7695/15), dass Fahrverbote für Dieselfahrzeuge so schnell wie möglich auszusprechen sind. Die rechtlichen Instrumentarien sind nach Auffassung des Gerichts bereits jetzt vorhanden. Dies ist das Einfahrtverbotszeichen (VZ 251) mit einem Zusatzschild, nach dem dieses Einfahrtverbot für Dieselfahrzeuge gilt. Es müsse nun sehr schnell gehen, auf die Einführung einer Blauen Plakette durch den Bundesgesetzgeber könne nicht gewartet werden, so das Gericht. Weiterlesen

Das Abgasproblem

07.09.2016/EG aus der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Berlin

Deutsche Umwelthilfe stellt bei Abgasuntersuchungen von Diesel-Pkw auf der Straße bis zu über neunfache Überschreitungen der Grenzwerte fest

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stellt ihre bisher umfangreichste Abgasuntersuchung im realen Straßenbetrieb von 36 Diesel- sowie drei Benzin- bzw. Benzinhybridfahrzeugen der Abgasstufe Euro 6 vor. Obwohl die Messungen zwischen Mai und September bei überwiegend sommerlichen Temperaturen erfolgten (bei niedrigen Außentemperaturen ist wegen der Reduzierung der Abgasreinigung mit deutlich höheren Emissionswerten zu rechnen), überschreiten 33 der 36 Fahrzeuge die Stickoxid-Grenzwerte um das bis zu 9,2-fache. Unter den sieben Fahrzeugen mit den schlechtesten Abgaswerten finden sich gleich drei Fahrzeuge der Herstellers Ford. Diesel-Pkw der Hersteller Ford, Opel(GM) und Renault/Nissan zeigten durchgehend hohe Stickoxidwerte (NOx). Den Bericht lesen Sie hier↗duh.de.