„Elektrofahrzeuge haben bereits heute eine positive Klimabilanz“

14.09.2017/EG aus dem Öko-Institut e.V., Freiburg/Berlin

Öko-Institut veröffentlicht wissenschaftlich fundierte Fakten zur Elektromobilität / „Gesamtkostenbilanz der Nutzung fällt daher bereits heute in vielen Fällen positiv aus“

1. „Elektrofahrzeuge haben bereits heute eine positive Klimabilanz – selbst wenn dazu die Stromproduktion und Fahrzeugherstellung berücksichtigt werden. Durch technologische Fortschritte und einem konsequenten Fortführen der Energiewende wird sich der Vorteil weiter vergrößern.“

2. „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) führt im Gesamtsystem zu höheren erneuerbaren Anteilen in der Stromerzeugung und sichert den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien – und damit den zunehmenden Klimavorteil von Elektrofahrzeugen.“

3. „Heute spielt Elektromobilität bei der Stromnachfrage eine untergeordnete Rolle. Zukünftig führt die angestrebte starke Elektrifizierung des Verkehrs jedoch zu einer hohen zusätzlichen Stromnachfrage, die durch erhöhte Kapazitäten von erneuerbaren Energien gedeckt werden muss. Ein hoher Anteil an batterieelektrischen Pkw würde zu einer jährlichen Nachfrage von bis zu 100 Terawattstunden führen, was 20 Prozent des heutigen Stromverbrauchs in Deutschland ausmacht.“ oeko.de

Digitalisierung und E-Mobilität senken Rohstoffverbrauch

18.02.2017/EG aus dem Beratungsunternehmen McKinsey & Company, Düsseldorf

McKinsey Global Institute: Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz erreicht spätestens 2035 ihren Höhepunkt

„Neue Technologien werden in den nächsten Jahren die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen erheblich beeinflussen und langfristig sinken lassen. Bereits 2035 dürfte die Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz ihren Höhepunkt erreicht haben. Gründe dafür sind die zunehmende Automatisierung und Vernetzung von Prozessen in Privathaushalten und der Industrie, der Trend zur Elektromobilität sowie der wachsende Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung. Dies sind Kernergebnisse einer neuen Studie des McKinsey Global Institute (MGI) mit dem Titel „Beyond the supercycle: How technology is reshaping resources“, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.“ mckinsey.de

Autonome Mobile bremsen Regionalzug

20.09.2016/EG aus dem Beratungsunternehmen Oliver Wyman, München

Oliver Wyman: Autonomes Elektroauto bremst privaten Pkw- und regionalen Zugverkehr

Die gestern veröffentlichten Ergebnisse zur Oliver-Wymann-Untersuchung nach der Art und Weise unserer Fortbewegung in den kommenden 25 Jahren deuten darauf hin, dass sich zunehmend mehr Verkehrsteilnehmer die mobile Fortbewegung ohne eigenes Auto sichern werden. Die Autoren der Studie ‘Mobility 2040‘ erwarten eine dynamische Entwicklung von Car-Sharing-Modellen in Ballungsgebieten sowie von autonomen Kleinbussen im ländlichen Raum. Insbesondere die zu erwartende Flexibilität autonomer Kleinbusse könnte geplante Investitionen sowie Neuinvestitionen der Bahn in die Nahverkehrsstecken deutlich bremsen.

Kostenentwicklung der Mobilität

15.09.2016/EG aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis), Wiesbaden

Destatis: Seit dem Jahr 2000 sind die Preise rund ums Auto um rund 27 %, im öffentlichen Personennahverkehr um 73 % gestiegen

Während sich seit dem Jahr 2000 die Verbraucherpreise in Deutschland durchschnittlich um rund 25 Prozent erhöht haben, stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen um rund 27 Prozent. Trotz der momentan günstigen Kraftstoffpreise liegen diese um 28 Prozent höher als 2000. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um fast 28 Prozent, Diesel war sogar fast 35 Prozent teurer.

Mit einer Steigerung um fast 73 Prozent in den letzten 16 Jahren legten die Preise im öffentlichen Personennahverkehr noch stärker zu. Die Preise für Bahntickets erhöhten sich in diesem Zeitraum um fast 50 Prozent.

Erfreulich für alle, die ausschließlich zu Fuß unterwegs sind: Die Preise für neue Schuhe kletterten nur um 9 Prozent.