Talkshows: Öffentlich-rechtliches Unterhaltungsprogramm

27.03.2017/EG

MdB Marco Bülow untersuchte 204 politische Talkshows der öffentlich-rechtlichen Medien

Über einen Zeitraum von 1,5 Jahren (Oktober 2015 bis März 2017) untersuchte MdB Marco Bülow 204 Sendungen von den fünf relevantesten politischen Talkshows von ARD und ZDF: hart aber fair, Maybrit Illner, Günther Jauch,  Maischberger und Anne Will.

Ergebnis: Die mit den Rundfunkgebühren finanzierten TV-Produktionen belegten die Sendezeit überwiegend mit Themen zu Flüchtlinge (52 Sendungen), Terror (22) und Donald Trump (16). Deutlich weniger Wert wurde auf die Themen Armut, Erbschaft, soziale Gerechtigkeit, Rassismus, Ungleichheit oder dem VW-Abgasskandal gelegt. marco-buelow.de

Ein Blick nach Chile

14.03.2017/EG aus dem Medium NachDenkSeiten, Bad Bergzabern

Strafregister des Zeitungsverlegers, der im Auftrag des CIA Salvador Allende stürzte

„Agustin Edwards liegt seit Tagen im Koma und fiebert nun seinem Tod entgegen. Frederico Füllgraf hat für die NachDenkSeiten einen Blick auf das Leben des chilenischen Medienzaren geworfen, der als finsterer Figur im Hintergrund die Geschichte Chiles massiv beeinflusst hat und zusammen mit der CIA Südamerika umgestalten wollte.“ nachdenkseiten.de

Fake News erkennen

08.02.2017/EG

Hilfe zur Erkennung von Falschmeldungen

Falschmeldungen sind nicht nur in sozialen Medien verbreitet. Die Wiener Nichtregierungsorganisation ‘mimikama‘ hat eine Anleitung zur Differenzierung von seriösen und unseriösen Nachrichten erarbeitet. mimikama.at

Keine Beweise für russische Desinformation

07.02.2017/EG aus dem Norddeutschen Rundfunk (NDR), Hamburg

NDR: Geheimdienste haben keine Beweise auf gezielte Desinformationen aus Russland

„Fast ein Jahr lang haben die deutschen Geheimdienste untersucht, ob Russland hierzulande gezielt Desinformationen streut. Laut einem Bericht, der NDR, WDR und SZ vorliegt, gibt es dafür keine eindeutigen Beweise.“ tagesschau.de

Soziale Medien: Einfluss wird überbewertet

25.01.2017/EG aus der Stanford Universität, Stanford/USA

Ökonomen Hunt Allcott und Matthew Gentzkow untersuchten gefälschte Nachrichten (Fake News) in Sozialen Medien rund um die Präsidentschaftswahl 2016

Die Untersuchungen von Gentzkow und Allcott zeigen, dass für 86 Prozent der US-Bürger Soziale Medien nicht die wichtigste Quelle für politische Nachrichten im Jahr 2016 war:

  • 23,5 Prozent Kabel-Fernsehen
  • 19,2 Prozent Netzwerk-Fernsehen (Kooperation mehrerer Fernsehanstalten)
  • 14,8 Prozent Internet
  • 14,5 Prozent Lokal-Fernsehen
  • 13,8 Prozent Soziale Medien (Facebook, Twitter, …)
  • 8,0 Prozent Zeitungen
  • 6,2 Prozent Radio

Die komplette Studie ‘Social Media and Fake News in the 2016 Election‘ lesen Sie (auf Englisch) hierstanford.edu.