EU: Handel unter Ungleichen

16.08.2018/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Luxemburg

Handelsbilanz der EU-Staaten Januar bis Juni 2018: Deutschlands Exportüberschuss beträgt 124,2 Mrd. Euro (+ 0,1 % gegenüber 2017)

Deutschlands Exportanteil (664,8 Mrd. Euro) an den Ausfuhren

  • aller 28 EU-Mitgliedsländer (2.721,4 Mrd. Euro) liegt bei 24,4 Prozent und
  • aller 19 Euro-Länder (2.105,1 Mrd. Euro) liegt bei 31,6 %.

18 von 28 EU-Staaten (64,3 %) melden Defizite sowie 12 von 19 Euro-Staaten (63,1 %) melden Defizite.

Die komplette Mitteilung lesen Sie hier europa.eu.

Zum Thema

„Der Welthandel ist ein Nullsummenspiel, bei dem die Überschüsse des einen die Defizite des anderen sind.“makronom.de

„Ungesunder Überschuss“boeckler.de

„Das süße Gift der Exportüberschüsse“makronom.de

IMK-Report zur Rolle der Nominallöhne für die Handels- und Leistungsbilanzüberschüsse boeckler.de

Video-Tipp: Der Wahnsinn mit dem Weizen

03.03.2018/EG

Hochsubventionierter Weizen aus der EU zerstört den Getreideanbau in Afrika, gleichzeitig fördert die EU Projekte in Afrika gegen Hunger und Not

Ein Viertel der deutschen Weizenexporte ging 2016 nach Afrika. Auf den ersten Blick ein Beitrag gegen Hunger und Not. Aber stimmt das? Die Recherchen von „ZDFzoom“ ergeben ein anderes Bild. Die Dokumentation (29 Minuten) sehen Sie hier zdf.de.

EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

15.11.08.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

Handelsbilanz der EU-Staaten Januar bis September 2017: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite / Handelsbilanz der Euro-Staaten: 12 von 19 Euro-Staaten melden Defizite / Deutschlands Exportanteil (957,0 Mrd. Euro) an allen Ausfuhren der EU28 (3.873,6 Mrd. Euro) liegt bei 24,7 %

Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet die Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten für die Monate Januar bis September 2017:

Handelsbilanzsaldo (weltweite Ausfuhren abzüglich weltweite Einfuhren) insgesamt

  • Deutschland: 188,1 Mrd. Euro Exportüberschuss (- 2,0 Prozent gegenüber Jan. bis Sept. 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 52,0 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 132,2 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

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EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

18.08.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

EU28 Handelsbilanz Halbjahr 2017: 16 von 28 EU-Staaten melden Defizite / Deutschlands Exportanteil (639,7 Mrd. Euro) an allen Ausfuhren der EU28 (2.606,6 Mrd. Euro) liegt bei 24,5 %

Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet die Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten für die Monate Januar bis Juni 2017:

Handelsbilanzsaldo (weltweite Ausfuhren abzüglich weltweite Einfuhren) insgesamt

  • Deutschland: 124,4 Mrd. Euro Exportüberschuss (- 5,0 Prozent gegenüber Jan. bis Juni 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 34,8 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 83,7 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

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IWF kritisiert niedriges Lohnwachstum

10.07.2017/EG aus dem Intenational Monetary Fund (IMF), Paris/Brüssel

IMF fordert im aktuellen Länderbericht von Deutschland mehr Lohnwachstum und Abbau der anhaltenden Leistungsbilanzüberschüsse

„Trotz hoher und steigender Kapazitätsauslastung und Leerstandsquoten sind das Lohnwachstum und die Kerninflation bislang zu niedrig, den Unternehmensinvestitionen fehlt es an Dynamik, während die demografische Entwicklung die langfristigen Wachstumsaussichten belasten. Der große und anhaltende Leistungsbilanzüberschuss spiegelt teilweise diese Ungleichgewichte wieder, die zu hohen Inlandseinsparungen und besseren Investitionsmöglichkeiten im Ausland führen, obwohl auch externe Faktoren eine Rolle spielen. Deutschland sollte eine Reihe von koordinierten Fiskal- und Strukturpolitiken einhalten, um seine Stärken zu sichern und die verbleibenden Herausforderungen zu bewältigen, einschließlich der Verringerung der externen Ungleichgewichte.“ imf.org