Parteien erhalten großzügige Spenden! Weshalb?

17.01.2019/EG

Bundestagsparteien AfD, CDU, CSU, FDP, Grüne, Linke und SPD haben im Jahr 2017 rund 90 Millionen Euro an Spenden und 162 Millionen Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierung erhalten

Die meisten Spenden sammelte die CDU (35,2 Mio. Euro), vor FDP (15,1 Mio. Euro), SPD (14,5 Mio. Euro), CSU (9,8 Mio. Euro), AfD (6,8 Mio. Euro), Grüne (5,9 Mio. Euro) und Linke (2,7 Mio. Euro) ein. bundestag.de

Immobilien: Hohe Preise schrecken Investoren nicht ab

17.01.2019/EG
Quelle: Ernst & Young GmbH, Stuttgart

Transaktionsvolumen im Immobilien-Sektor im Jahr 2018 um fast 7 Prozent auf 78 Milliarden Euro gestiegen / Wohnimmobilien bei Investoren weiterhin begehrt

Die Autoren der EY-Studie „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2019“ erwarten für das Jahr 2019 ein Transaktionsvolumen in Höhe von etwa 72 bis 75 Milliarden Euro mit Gewerbe- und Wohnimmobilien. Im Jahr 2018 wurden Wohnimmobilien für 17,6 Milliarden Euro gekauft, knapp 13 Prozent mehr als im Jahr 2017.

Die Studie „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2019“ lesen Sie hier ey.com.

Zum Thema

empirica-Preisdatenbank Immobilienpreisindex 4/2018: Die Steigerungen bei den Mietpreisen sind in den wichtigsten Städten erstmals seit 2014 nachgebend, dagegen entwickelten sich die Kaufpreise weiter dynamisch. Für das Jahr 2019 erwarten die Autoren, wegen des neuen Baukindergeldes, bei der Entwicklung der Kaufpreise keine Entspannung. empirica-institut.de

Flüchtlingsdebatte: Beratungsleistungen summieren sich auf rund 60 Millionen Euro – bisher

16.01.2019/EG
Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin

Auftraggeber sind das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), sowie dessen Geschäftsbereich Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) / Rahmenverträge (Laufzeit bis Ende 2020) sicherten der US-Unternehmensberatung McKinsey bisher den größten Anteil

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): „Unter „Externe“ werden Beratende verstanden, die Leistungen nach der Definition des Begriffes „externe Beratungsleistungen“ gemäß Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 28.06.2006 erbringen. Danach ist Gegenstand der externen Beratung eine entgeltliche Leistung, die dem Ziel dient, im Hinblick auf konkrete Entscheidungssituationen des Auftraggebers praxisorientierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln und zu bewerten, den Entscheidungsträgern zu vermitteln und ggf. ihre Umsetzung zu begleiten.“ bundestag.de

Agrarpolitik am Beispiel Milchmarkt

16.01.2019/EG
Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland, Berlin

Europäische Kommission: „Überschüsse am Milchmarkt erfolgreich abgebaut“

Milchprodukte aus der EU ruinieren landwirtschaftliche Strukturen in Afrika

„Die Europäische Kommission hat die zur Stabilisierung der Preise ab 2015 aufgekauften Überschüsse am Milchmarkt zum allergrößten Teil wieder abgebaut. Heute (Freitag) hat die Kommission erklärt, dass weitere 80.000 Tonnen des seit 2015 eingekauften Magermilchpulvers verkauft wurden. Der verbleibende Bestand von ursprünglich 380.000 Tonnen beläuft sich nun auf 22.000 Tonnen. Damit wurden fast 95 Prozent des Bestandes von 2015 nach und nach wieder veräußert.“ ec.europa.eu

Die Export-Daten lesen Sie hier ec.europa.eu

Zum Thema

Wie das exportierte Milchpulver die Landwirtschaft in Afrika ruiniert ef-magazin.de.

ZDF-Doku „Der Irrsinn mit der Milchyoutube.de.

ARTE-Doku „Das System Milch“ ↗youtube.de (Beispiel Senegal ab Laufzeit 1:07:15).

Bundesregierung zu „Hintergründe und Auswirkungen von Massenmigration“:
„Ursachen für Flucht und irreguläre Migration sind insbesondere Krieg, Gewalt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen, politische und wirtschaftliche Krisen sowie mangelnde sozioökonomische Perspektiven in Herkunfts- und z. T. auch den Transitstaaten. Die Bundesregierung verfolgt daher das Ziel, gegen diese Ursachen gezielt vorzugehen und dazu beizutragen, dass die Lebensbedingungen und Perspektiven in den Herkunfts- und Transitstaaten verbessert werden.“ bundestag.de

Video-Tipp: „Der Wahnsinn mit dem Weizen“

11.01.2019/EG
Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz

Dokumentation von ‘ZDFzoom‘ über die Wirkung deutscher Weizenexporte nach Afrika

„Die Lieferungen machen einheimischen Produkten Konkurrenz und torpedieren Entwicklungshilfe: Die EU finanziert Projekte in Afrika, die nicht in Gang kommen, weil die Bauern mit ihren heimischen Erzeugnissen keine Chance gegen den billigen europäischen Weizen haben.“ zdf.de

Zum Thema

Agrarexporte 2017 – Daten aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bmel.de